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Sprüche über Gott

805 Sprüche — Seite 13

Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.

Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.

  1. Ich mißtraue Menschen, die immer wissen, was Gott von ihnen erwartet, weil sich Gottes Erwartung immer mit ihren eigenen Wünschen deckt.

    Susan Brownell Anthony

  2. Wenn so oft an Gott man dächte, als man an die Steuer denkt, wär uns, glaub ich, längst zu rechte Fried und Ruh von Gott geschenkt

    Friedrich von Logau

  3. Ich glaube nicht an Gott: Ich sehe ihn.

    Jean-Henri Fabre

  4. Gott nimmt uns die Last des Lebens nicht ab, aber er gibt die Kraft zum Tragen.

    John Henry Newman

  5. Nach dem Sternenhimmel ist das Größte und Schönste was Gott geschaffen hat, das Meer.

    Adalbert Stifter

  6. Wenn du an Gott glaubst, wird er die Hälfte deines Werkes tun. Die zweite Hälfte.

    Curtis Cyrus

  7. Männliche Dummheit bereitet mir größtes Vergnügen, Gott sei Dank ist das eine schier unerschöpfliche Quelle der Unterhaltung.

    Mary Wortley Montagu

  8. Der gütige Gott, der uns führt, wie es ihm gefällt, hat die Dinge von langer Hand machtvoll und behutsam vorbereitet.

    Charles de Foucauld

  9. Die Schwachheit der menschlichen Möglichkeiten ist die Quelle der Kraft. Jesus ist der Meister des Unmöglichen!

    Charles de Foucauld

  10. Gott baut aus dem Nichts auf

    Charles de Foucauld

  11. In manchen Situationen bedeutet Glaube: gehorchen, ohne zu verstehen

    Charles de Foucauld

  12. Man kann den Menschen unendlich viel Gutes tun ohne Worte, ohne Predigt, ohne Aufsehen.

    Charles de Foucauld

  13. Bier ist der überzeugendste Beweis dafür, dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will

    Benjamin Franklin

  14. Sehnsucht ist das Los des Geistes, der einmal Gottes Schönheit geschaut hat.

    Basilius von Caesarea

  15. In seiner Güte schuf Gott das Nützliche, in seiner Weisheit das Schöne, in seiner Macht das Große.

    Basilius von Caesarea

  16. Mensch: Das Wesen, das den Auftrag hat, Gott zu werden.

    Basilius von Caesarea

  17. Was Gott ist, wird in Ewigkeit kein Mensch ergründen, doch will er treu sich allezeit mit uns verbünden.

    Conrad Ferdinand Meyer

  18. Gott schickt uns das Fleisch, aber der Teufel die Köche.

  19. Was aber wird Gott mit denjenigen machen, die nichts von seinem Sohn gehört haben? Wird er Taube bestrafen, weil sie nichts hören konnten?

    Denis Diderot

  20. Einer, der Gott leugnet, gleicht einem, der die Sonne leugnet; es nutzt ihm nichts, sie scheint doch

    August Julius Langbehn

  21. Ich wünsche, es gäbe einen Gott. Ich sehne mich, ihn zu loben, ihm zu danken

    Katherine Mansfield

  22. Mutter ist das Wort für Gott auf den Lippen und in den Herzen von kleinen Kindern.

    William Makepeace Thackeray

  23. Die Menschenseele ist ein Bild, mit welchem Gott sich selbst betrachtet.

    Hermann Stehr

  24. Gottes Nähe und Zuspruch können inwendig wohl auch ein Krankenbett zum Paradies machen.

    Gerhard Tersteegen

  25. Gott lieben heißt, das Geheimnis zu leben gefunden zu haben.

    Alexandre Vinet

  26. Die Kalendermacher machen die Kalender, aber Gott macht das Wetter.

    Julius Wilhelm Zincgref

  27. Sorg, aber sorge nicht zuviel, es geht doch alles wie Gott es will.

    Julius Wilhelm Zincgref

  28. Gott erscheint mir als das größte Abenteuer der Weltgeschichte. Seine kleinste Wirklichkeit ist größer als unsere kühnste Illusion.

    Jane Laura Addams

  29. Wir werden alle von Gott gebraucht und manchesmal auch verbraucht.

    Ferdinand Ebner

  30. Beten heißt seine ganze Existenz auf Gott konzentrieren

    Ferdinand Ebner

  31. Die wahre Freude des Lebens, die sich im tiefsten Leid bewährt, ist die Freude darüber, dass Gott ist und dass der Mensch Gottes Kind ist.

    Ferdinand Ebner

  32. Gott wird als Du oder Ich erlebt, je nachdem, wo das Bewusstseinszentrum ruht; doch wer ihn als Ich erlebt, erlebt ihn tiefer

    Graf Hermann Keyserling

  33. Gott dienen mit beständ'gem Sinn ist aller Weisheit Anbeginn.

    Bernhard Freidank

  34. Wie groß auch eine Missetat, Gott dennoch größre Gnade hat.

    Bernhard Freidank

  35. Nur Gott kann ohne Gefahr allmächtig sein.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  36. Wir können Gott mit dem Verstande suchen, aber finden können wir ihn nur mit dem Herzen.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  37. Ein Herz ohne Leiden gleicht einer Welt ohne Offenbarung. Es sieht Gott nur im Dämmerlichte.

    Sebastian Faber

  38. Jeder Tag ohne Liebe zu erweisen oder zu empfangen, ist ein verlorener in Gottes Reich.

    Theodor Toeche-Mittler

  39. Religionen sind die Friedhöfe des Geistes. Man kann nicht den Lebendigen bei den Toten suchen.

    Heinrich Lhotzky

  40. Gott ist unerklärbar und unbeweisbar. Das ist seine Ehre und seine Majestät. Aber wer ihn erlebt, dem leuchtet die Lebenssonne, der ist außerstande, je von Gott zu lassen.

    Heinrich Lhotzky

  41. Gott verlangt ja von keinem Menschen, dass er Unbewiesenes glaubt. Aber die göttlichen Beweise sind keine Denkergebnisse, sondern Geschichte und Wirklichkeit des Erlebens.

    Heinrich Lhotzky

  42. Menschen zu helfen, ist doch der einzige Gottesdienst, den es gibt. Mit nichts kann der Mensch sonst Gott einen Dienst erweisen. Aber damit kann er's wirklich. Damit allein.

    Heinrich Lhotzky

  43. Dem vertrauen die Menschen, der sich von einer höheren Macht regieren lässt.

    Paul Olaf Bodding

  44. Je unabhängiger wir von den Menschen werden, desto abhängiger werden wir von Gott.

    Paul Olaf Bodding

  45. Der Mensch wird schöpferisch in Verbindung mit Gott.

    Paul Olaf Bodding

  46. Weil Gott unser Vater ist, missfällt ihm nichts so sehr wie der Mangel an Vertrauen.

    Joseph Benedikt Marzellin Champagnat

  47. Gottes Arbeit auf Gottes Art getan, wird es niemals an Gottes Unterstützung mangeln.

    James Hudson Taylor

  48. Gott ist handelnde Liebe.

    James Hudson Taylor

  49. Gott gibt den Heiligen Geist nicht denen, die danach schreien, sondern denen, die ihm gehorchen.

    James Hudson Taylor

  50. Das zu lernen, was Gott uns durch die Not lehren will, ist wichtiger, als aus ihr herauszukommen.

    James Hudson Taylor

  51. Gott ist bereit, uns alles zu geben, was wir nötig haben, wenn wir es nötig haben.

    James Hudson Taylor

  52. Wir mögen versagen, wir versagen ja tatsächlich fortwährend, aber Gott versagt nie

    James Hudson Taylor

  53. Wenn wir dem Herrn gehorchen, liegt die Verantwortung auf ihm, nicht auf uns. - Man ist immer gesichert, wenn man im Gehorsam gegen Gott handelt, welche Gefahren auch scheinbar damit verbunden sein mö …

    James Hudson Taylor

  54. Keine Zeit passt wie der frühe Morgen zum Verkehr mit dem Herrn. Man muss in der Frühe die Harfe für die Musik des Tages stimmen.

    James Hudson Taylor

  55. Ist unser Pfad dunkel - Er ist unsere Sonne. Sind wir in Gefahr - Er ist unser Schild. Vertrauen wir ihm, so werden wir nicht zuschanden. Versagt unser Glaube - Er versagt nie; glauben w …

    James Hudson Taylor

  56. Auf jedes Wort, das Gott je gesprochen oder durch den Heiligen Geist hat schreiben lassen, dürfen wir bauen.

    James Hudson Taylor

  57. Man erfährt den Herrn in besonderer Weise, wenn man viel allein ist.

    James Hudson Taylor

  58. Nur am Fuße des Kreuzes sehen wir uns selbst, die Welt und Gott im rechten Licht.

    James Hudson Taylor

  59. Gott hat seine Schöpfung aus Liebe, um der Liebe willen erschaffen

    Simone Weil

  60. Die Liebe zu Gott ist rein, wenn Freude und Leid die gleiche Dankbarkeit einflößen

    Simone Weil