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Sprüche über Gott

805 Sprüche — Seite 7

Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.

Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.

  1. Die in sich selbst ruhende, eigentliche Wahrheit ist mit Gott identisch. Erkenntnis des Wahren ist Wirkung der Wahrheit.

    Anselm von Canterbury

  2. In allem Streben und Forschen suche ich hinter dam Geheimnis des Lichtstrahls ehrfürchtig das Geheimnis des göttlichen Geistes.

    Max Planck

  3. Die Vernunft ist das größte Hindernis für den Glauben, weil alles Göttliche ihr absurd scheint.

    Martin Luther

  4. Mache das Geld zu deinem Gott, und es wird dich quälen wie der Teufel.

    Henry Fielding

  5. Als Gott am sechsten Schöpfungstag alles ansah, was er gemacht hatte, war zwar alles gut, aber dafür war auch die Familie noch nicht da.

    Kurt Tucholsky

  6. Unser Herrgott hat des öfteren seine schönsten und größten Gaben dem gemeinsten Tier gegeben. Nur die Menschen suchen sie dort nicht.

    Martin Luther

  7. Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche. Das ist die Chance der Propheten - und sie kommen in Scharen.

    Gilbert Keith Chesterton

  8. Die Gabe zu beten ist nicht immer in unserer Gewalt. Dem Himmel ist beten wollen auch beten.

    Gotthold Ephraim Lessing

  9. Und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

  10. Fliegt der Bauer übers Dach, ist der Wind weiß Gott nicht schwach!

  11. Das Herz eines kleinen Kindes ist wie das Herz Gottes.

  12. Herr, lasse uns niemals glauben, wir könnten alleine bestehen und bedüften deiner nicht.

    John Donne

  13. Lasst uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.

    Alfred Friedrich Delp

  14. Das Leben eines jeden Menschen ist ein von Gotteshand geschriebenes Märchen.

    Hans Christian Andersen

  15. Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Misstrauensvotum gegen den lieben Gott.

    Karl Kraus

  16. Arznei hilft, wo Gott will, wenn nicht, so ist's des Lebens Ziel.

  17. In mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht; ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht; ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe; ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede; in mir …

  18. Gott ist weder gut noch vollkommen; wenn ich Gott gut nenne, so sage ich etwas ebenso Verkehrtes, als wenn ich das Weiße schwarz nennen würde.

    Eckhart von Hochheim

  19. Wen der liebe Gott einmal bei der Arbeit gesehen hat, dem besorgt er laufend neue

    Carl Ludwig Schleich

  20. Gott und die Natur machen durchaus nichts vergeblich.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  21. Wir danken Gott für seine Gnad, mit der er uns behütet hat, und bitten, dass er im neuen Jahr, vor allem Leid auch uns bewahr.

  22. Osterbotschaft - auferstanden! tönt's in allen Christenlanden, weckt der Geister Hochgesang. Tritt auch du aus deinen Falten zu den höheren Gestalten, Seele, Gott sei dein Gesang.

    Katharina Elisabeth Goethe

  23. Das Wort Gottes ist frei; es will nicht Fesseln dulden durch Vorschriften des Menschen.

    Martin Luther

  24. Wirf auf Gott keinen Kies, denn er wird Steine auf dich werfen.

  25. Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesen zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis. …

    Isaac Newton

  26. Gott hat Geduld mit dem irdischen Erdenpilger! Wenn er auch zuweilen abirrt, Gott führt ihn doch endlich wieder auf die rechte Straße seiner Wallfahrt, damit er am Gnadenort ankomme. Wenn nur der …

    Adolph Kolping

  27. Was vergangen, sei vergeben, wer da glaubt und hofft, wird leben. Was faul ist, das muß fallen. Gruß von Gott den Mutigen allen.

  28. Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde, das erklärt manches.

    Mark Twain

  29. Als Gott ein Mann wurde, da war der Teufel zuvor schon zur Frau geworden

  30. Möge dein Weg dir freundlich entgegenkommen, möge der Wind dir den Rücken stärken. Möge die Sonne dein Gesicht erhellen und der Regen um dich her die Felder tränken. Und bis wir beide, du und ich, …

  31. Herr, hier bin ich. Du hast mich gerufen.

  32. Vor Menschen ein Adler, vor Gott ein Wurm, so stehst du fest im Lebenssturm. Nur wer sich fühlt vor Gott ganz klein, kann vor den Menschen mächtig sein.

    Ernst Moritz Arndt

  33. Mathematik = Das Alphabet, mit dessen Hilfe Gott das Universum beschrieben hat.

    Galileo Galilei

  34. Wen Gott erhöhen will, so legen alle Heiligen die Hände an die Leiter.

  35. Gott sieht durch die Finger, aber nicht ewig.

  36. Gott beschert wohl die Kuh, aber nicht den Strick dazu.

  37. Die Kindheit ist ein Augenblick Gottes.

    Achim von Arnim

  38. Was du scheinst, das werten die Menschen. Was du bist, das wertet Gott.

    Margarete Seemann

  39. Wenn man alle Treue, Liebe, Huld und Zärtlichkeit der Eltern, Kinder, Ehegatten, Verwandten, Freunde und all derer, die einander Gutes tun, zusammengießen könnte, so wäre es kein Tröpflein gegen das M …

    Johann Albrecht Bengel

  40. Selbstvertrauen ist Vertrauen auf Gott: er wird mich doch nicht stecken lassen.

    Bettina von Arnim

  41. Ich kann nirgendwo die Liebe Gottes besser ablesen als im Kreuz... Da eröffnet er die Quelle, die mich freimacht von aller Schuld. Da ist eine Tür in den Himmel.

    Wilhelm Busch

  42. Die Hilfe Gottes, muss ich vermuten, liegt für uns heute ein wenig im weiten; denn nach diesem Leben hilft er den Guten, in diesem Leben den Gescheiten.

    Franz Grillparzer

  43. Wer den Armen leiht, dem zahlt Gott die Zinsen.

  44. Kümmern wir uns um das Heute - Gott wird sich um das Morgen kümmern.

    Gorch Fock

  45. Gott sei dank, dass der Spaß nicht totzukriegen ist auf dieser so sehr mürrischen Welt!

    Wilhelm Raabe

  46. Der Quell echter Reue sprudelt in heiligen Tiefen, und nur in der einsamen Stille eines göttlichen Ursprungs waschen sich schuldige Hände und Seelen rein.

    Conrad Ferdinand Meyer

  47. Wenn wir jeder von uns bei uns selbst anfangen, uns zu bessern, und wenn wir uns zuerst selbst bessern, jeder von uns, dann kommen wir mit Gottes Hilfe zum inneren und äußeren Frieden.

    Konrad Adenauer

  48. Das Ineinanderfließen in der Gottheit ist ein Sprechen sonder Wort und sonder Laut, ein Hören sonder Ohren, ein Sehen sonder Augen.

    Eckhart von Hochheim

  49. Gott hat den Menschen mit der Willenskraft und Vernunft ihr Schicksal in die Hand gelegt.

    Adalbert Stifter

  50. Ich glaube nicht, dass derselbe Gott, der uns Sinne, Vernunft und Verstand gab, uns ihren Gebrauch verbieten wollte.

    Galileo Galilei

  51. Gott hat für alles seine Zeit.

    Maria Ward

  52. Er sprach zu mir: Halt dich an mich, es soll dir jetzt gelingen; ich geb mich selber ganz für dich, da will ich für dich ringen; denn ich bin dein, und du bist mein und wo ich bleibe, da soll …

    Martin Luther

  53. Denn wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen; so wie Gott sie uns gab, so muss man sie haben und lieben, sie erziehen aufs beste und jeglichen lassen gewähren. Denn der eine hat die, …

    Johann Wolfgang von Goethe

  54. Die Arbeit ist unser, das Gedeihen Gottes.

  55. Das höchste Gut des Geistes ist die Erkenntnis Gottes, und die höchste Tugend des Geistes ist, Gott zu erkennen.

    Baruch de Spinoza

  56. Gott erblicken wir nicht, aber überall erblicken wir Göttliches.

    Friedrich von Schlegel

  57. Heute weiß ich, dass Glauben nichts ist als das Hineinleben in die göttliche Welt.

    Carl Friedrich Paul Ernst

  58. Das Gebet ist meiner Ansicht nach nichts anderes als ein Gespräch mit einem Freund, mit dem wir oft und gern allein zusammenkommen, um mit ihm zu reden, weil er uns liebt.

    Theresia von Avila

  59. Behandelt die Frauen mit Nachsicht! Aus krummer Rippe ward sie geschaffen; Gott konnte sie nicht grade machen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  60. Helligkeit besteht darin, mit einem Lächeln den Willen Gottes zu tun.

    Mutter Theresa