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Sprüche über Gott

805 Sprüche — Seite 10

Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.

Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.

  1. Ein Mensch, der wahre Gottesfurcht im Herzen hat, ist wie die Sonne, die da scheinet und wärmt, wenn sie auch nicht redet

    Matthias Claudius

  2. Wenn Gott gewollt hätte, dass wir uns waschen, hätte er das Parfum nie zugelassen.

    Napoleon

  3. Kein Leid ist sinnlos. Immer gründet es in der Weisheit Gottes.

    Augustinus

  4. Wenn Gott aufrichtig gesucht wird, steht der Weg zu ihm immer offen.

    Maria Ward

  5. Der Tod bedeutet die Tilgung jeglichen Schmerzes, und er ist die Grenze, über die unsere Leiden nicht hinausgelangen; er gibt uns wieder jenen Zustand der Ruhe zurück, dem wir vor unserer Geburt a …

    Seneca

  6. Erst mussten wir zusammen die Schulbank drücken, jahrelang. Dann kam die Abschlussprüfung, Gott sei Dank! Die Jahre vergingen dann wie im Fluge, doch jetzt sind wir wieder mal am Zuge. Der Zahn de …

  7. Was Gott will erquicken, das läßt er nicht ersticken.

  8. Vorwärts, meine Töchter, nur keine Verzweiflung, wenn das Gebot des Gehorsams von euch verlangt, dass ihr euch mit weltlichen Dingen befasst. Wenn es Küchenarbeit sein sollte, dann müsst ihr wissen …

    Theresia von Avila

  9. Wenn eine Seele aufwacht und lernt, Gott etwas heiterer ins Gesicht hineinzuschauen, was gibt das für ein neues Leben! Das kann alles neu machen und umgießen.

    Johann Albrecht Bengel

  10. Gott hat warscheinlich etwas mit Elektrizität zu tun: sonst gäbe es wohl keine Herzschrittmacher.

  11. Gott, gib mir ein reines Herz, lass mich nicht aus dem Blickfeld deines Auges verschwinden. Segne meine Kinder, meine Frau und segne meine Habe und mein Vieh.

  12. Christus hat Recht, uns auf die Kinder zu weisen, von ihnen kann man leben lernen und selig werden.

    Johann Wolfgang von Goethe

  13. Genieße, was dir Gott beschieden; entbehre gern, was du nicht hast; ein jeder Stand hat seinen Frieden, ein jeder Stand hat seine Last

    Christian Fürchtegott Gellert

  14. Die Achtung Gottes - wenn es erlaubt ist, so zu sprechen - läßt sich leichter gewinnen als die Achtung der Menschen, denn Gott rechnet uns unsere Bemühungen an.

    Joseph Joubert

  15. Menschen sind wir Rechenschaft schuldig nach dem Gesetz, aber Gott nach dem Herzen.

    Adolph Kolping

  16. Sieh nicht, was andre tun, der andern sind so viel, du kommst nur in ein Spiel, das nimmermehr wird ruhn. Geh einfach Gottes Pfad, lass nichts sonst Führer sein, so gehst du recht und grad, und gi …

    Christian Morgenstern

  17. Erst das Leiden hat der Menschheit das Gefühl der Religion, den Gedanken eines Gottes erschaffen.

    Stefan Zweig

  18. Jedes Kind bringt die Botschaft mit auf die Welt, dass Gott sich von den Menschen noch nicht hat entmutigen lassen.

    Rabindranath Tagore

  19. Unser Nehmen heißt beten und unser Geben heißt lieben. Beides aber ist nur dem Glauben möglich, der von Gottes Gnade lebt.

    Friedrich von Bodelschwingh

  20. Den letzten Weg musst du alleine gehen, ohne Hilfe, ohne Hand. Doch Gott, der Herr, wird am Wege stehen und führt Dich hinein in sein himmlisches Land.

  21. Wenn wir mit Christus gestorben sind, dann werden wir auch mit ihm leben.

  22. Ich will auf den Herrn schauen und warten auf den Gott meines Heils

  23. Nicht Worte sucht Gott bei dir, sondern das Herz

    Augustinus

  24. Freundschaft ist die Übereinstimmunt in allen göttlichen und menschlichen Dingen, vereint mit Wohlwollen und Liebe ...

    Marcus Tullius Cicero

  25. Gottes Engel kommen im Verborgenen zu uns

    James Russell Lowell

  26. Wer für Gott keine Zeit hat, dem fehlt sie auch für sich selbst.

  27. Niemand unter den Sterblichen ist so groß, dass er nicht in ein Gebet eingeschlossen werden könnte.

    Bertolt Brecht

  28. Gott hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu trösten alle Trauernden. Die in Trauerkleidung herumgehen sollen wieder Gewänder des Lebens …

  29. Der Segen der Erde, der guten, der reichen Erde sei für dich da! Weich sei die Erde dir, wenn du auf ihr ruhst, müde am Ende des Tages, und leicht ruhe die Erde auf dir am Ende des Lebens, dass d …

  30. Religion ist die Erkenntnis aller unserer Pflichten als göttliche Gebote.

    Immanuel Kant

  31. Gott schuf das Böse, damit die Hölle nicht leer steht.

  32. Es gibt Zeiten, da schafft ein Volk Gott ab. Gott ist zum Glück toleranter.

  33. Wenn ich das Wunder eines Sonnenuntergangs oder die Schönheit des Mondes bewundere, weitet sich meine Seele in der Ehrfurcht vor dem Schöpfer

    Mahatma Gandhi

  34. Er der Schöpfer, beuge sich herab zu dir und segne dich, er reiß auf die himmlischen Tore, er neige sein Angesicht zu dir, denn das Leben kann nur Frucht bringen durch seinen Segen! Nichts entsteh …

  35. Sei treu bis in den Tod, dann werde ich dir den Kranz des Lebens geben.

  36. Die Erde ist randvoll mit Himmel, und in jedem gewöhnlichen Dornenbusch brennt Gott, aber nur jene, die sehen können, ziehen ihre Schuhe aus; die anderen sitzen drum herum und pflücken Brombeeren.

    Elizabeth Barrett Browning

  37. Beschert Gott den Hasen, beschert er auch den Rasen.

  38. Gott hat die Esel geschaffen, damit sie dem Menschen zum Vergleich dienen können.

    Christian Johann Heinrich Heine

  39. Ein gerades Wort ist eine Göttergabe.

  40. Die Ehen werden im Himmel geschlossen, darum erfordert dieser Stand eine so überirdische Geduld

    Johann Nepomuk Nestroy

  41. Gott ist die Welt - und Gott und ich sind du!

    Otto Erich Hartleben

  42. Und geht es auch durch dunkle Täler, fürchte ich mich nicht, denn du, Herr, bist bei mir. Du beschützt mich mit deinem Hirtenstab

  43. Goldmacher sind verrufen schier, wie wohl ein jeder weiß. Doch bleiben zwei, die längst erprobt: die Ehe und der Fleiß. Der Fleiß macht Gold. Nicht jeder trifft's. Man plagt sich früh und spat u …

    Franz Grillparzer

  44. Ich wollte, ich stände auf einem hohen Berge, von wo aus ich auf der ganzen Welt gehört werden könnte; ich würde rufen mit solcher Stimme, daß alle es hörten: O ihr Menschenkinder, betet, betet, …

    Theresia von Avila

  45. Jesus segne und behüte dich und alle, die bei dir sind.

    Maria Ward

  46. Obwohl aller sterblichen Natur unsichtbar, wird Gott aus seinen Werken selber ersehen.

    Aristoteles

  47. Gott sortiert Gebete sicherlich nicht nach Konfessionen.

    Johann Gottfried Herder

  48. Dass wir einen Gott ahnen, ist nur ein unzulänglicher Beweis für sein Dasein. Ein stärkerer Beweis ist, dass wir fähig sind, an ihm zu zweifeln.

    Arthur Schnitzler

  49. In ihm sei's begonnen, der Monde und Sonnen an blauen Gezelten des Himmels bewegt. Du Vater, du rate! Lenke du und wende! Herr, dir in die Hände sei Anfang und Ende, sei alles gelegt!

    Eduard Mörike

  50. Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand

  51. Gott hat Eva aus Adams Rippe erschaffen. Er wollte damit eigentlich nur zeigen, dass bei einem Diebstahl nichts Gutes herauskommen kann.

  52. Wo Gott dich hingesät hat, dort sollst du blühen

  53. Zuerst schuf der liebe Gott den Mann, dann schuf er die Frau. Danach tat ihm der Mann leid, und er gab ihm Tabak.

    Mark Twain

  54. "Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein, du, Herr, hilfst mir, dass ich sicher wohne".

  55. Weise verfuhr ja der Schöpfer des Alls, doch irrte er zweimal: Einmal, da er das Gold - und zweitens indem er das Weib schuf.

  56. Schulbank drücken jahrelang. Abschlussprüfung - Gott sei Dank! Oh Kinder wie die Zeit vergeht. ... Jahre sind verweht. Berufsleben ist auch nicht leicht. Der Zahn der Zeit am Körper streicht. …

  57. Es gibt auch im Religiösen keine absolute Wahrheit, nur geglaubte. Der Gott einer Religion ist ohnmächtig gegen den, der andere Götter anerkennt oder keine.

    Otto Flake

  58. Als Gott dem Menschen die Intelligenz gab, war die Frau gerade gegangen um sich frisch zu machen

  59. Die Liebe ist die Schöpferin und Meisterin aller Dinge und Gottes älteste Gesellin

    Ernst Moritz Arndt

  60. Herr! Schicke was du willst, ein Liebes oder Leides; ich bin vergnügt, dass beides aus deinen Händen quillt. Wolltest mit Freuden und wolltest mit Leiden mich überschütten! Doch in der Mitten …

    Eduard Mörike