gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Gott

805 Sprüche — Seite 6

Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.

Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.

  1. Ohne Gottheit gibt es für den Menschen weder Zweck, noch Hoffnung, nur eine zitternde Zukunft, ein ewiges Bangen vor jeder Dunkelheit.

    Jean Paul

  2. Unsere Heimat aber ist der Himmel!

  3. Man verlässt Gott nicht, wenn man zu einem Hilfsbedürftigen geht, denn man findet ihn dort wieder

    Vinzenz von Paul

  4. Man sollte nicht ängstlich fragen: Was wird und kann noch kommen, sondern sagen: "Ich bin gespannt, was Gott jetzt noch mit mir vorhat".

    Selma Lagerlöf

  5. Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

  6. Wer Gott aufgibt, der löscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiter zu wandeln

    Christian Morgenstern

  7. Ich sammelte alle meine Gefühle in meinem Gebet.

    Fjodor M. Dostojewski

  8. Gott, inbrünstig möcht ich beten, doch der Erde Bilder treten immer zwischen dich und mich.

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  9. Gott will uns nicht durch eigene, sondern durch fremde Gerechtigkeit und Weisheit selig machen, durch eine Gerechtigkeit, die nicht aus uns kommt und aus uns wächst, sondern von anderswoher zu uns …

    Martin Luther

  10. Was wir um Christi willen aufgeben, ist unser Gewinn, was wir zurückbehalten, ist in Wirklichkeit Verlust.

    James Hudson Taylor

  11. Unser himmlischer Vater nimmt uns nie etwas fort, um uns arm zu machen.

    James Hudson Taylor

  12. Gott hat mir's gegeben, und der Teufel soll es mir nicht nehmen.

  13. Gott windet aller Menschen Missetat auf einen Knäuel.

  14. Niemand kann frommer sein, als es ihm Gott hat zugemessen

  15. Gott segne jeden Schritt, den ich mache und segne den Grund unter meinen Füßen.

  16. Kinder sind eine Gabe Gottes. Das Zur-Welt-Kommen ist ein Geschenk.

  17. Vermutlich hat Gott die Frau erschaffen, um den Mann kleinzukriegen

    Voltaire

  18. Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele, ich warte voll Vertrauen auf sein Wort.

  19. Der Herr wird seinen Engel mit dir senden, und Gnade zu Deiner Reise geben.

  20. Gott ist in uns daheim - wir sind in der Fremde.

    Eckhart von Hochheim

  21. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.

  22. Herr, gib ihm die Erfüllung seiner Sehnsucht und vollende sein Leben in dir. Lass ihn dein Angesicht schauen.

  23. Der Herr ist nahe allen, die ihn rufen.

  24. Wenn du ein Kind siehst, hast du Gott auf frischer Tat ertappt

    Martin Luther

  25. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm. Furcht gibt es nicht in der Liebe, die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht. Wer sich fürchtet, ist in der Li …

  26. Des Menschen Seele gleicht dem Wasser: Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es, und immer wieder nieder zur Erde muss es, ewig wechselnd.

    Johann Wolfgang von Goethe

  27. Ich denke, wenn ich einmal ein ernster Christ werde, dann werde ich mich am meisten darüber schämen, dass ich dies nicht früher geworden bin, sondern erst alles andere habe versuchen wollen.

    Sören Kierkegaard

  28. Klein ist der Mensch, der Vergängliches sucht, groß aber, wer das Ewige im Sinn hat.

    Antonius von Padua

  29. Wenn du noch eine Mutter hast, so danke Gott und sei zufrieden; nicht allen auf dem Erdenrund ist dieses hohe Glück beschieden.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  30. Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht hauptsächlich darin, dass Gott die Vergangenheit nicht mehr ändern kann.

    Samuel Butler

  31. Gott ist ein Komödiant, der vor einem Publikum spielt, das zu ängstlich zum Lachen ist.

    Voltaire

  32. Üb' immer Treu und Redlichkeit bis an dein kühles Grab, und weiche keinen Finger breit von Gottes Wegen ab!

    Ludwig Christoph Heinrich Hölty

  33. Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen. Wer ist, der uns Hilfe bringt, dass wir Gnad erlangen? Das bist du, Herr, alleine. Uns reuet unsre Missetat, die dich, Herr, erzürnet hat. Heilige …

    Martin Luther

  34. Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein.

  35. Ich weiß nicht, wohin Gott mich führt, aber ich weiß, dass er mich führt.

    Gorch Fock

  36. Wie die Mutter sich freut, wenn sie das erste Lächeln ihres Kindes bemerkt, so freut sich Gott jedesmal, wenn er vom Himmel sieht, daß ein Sünder sich vor ihm aus vollem Herzen zum Gebet beugt.

    Fjodor M. Dostojewski

  37. Eigentlich solle ich mich schämen, Gott mit meiner Person zu behelligen. Aber seltsam, ich fühle, dass sich Gott mit mir beschäftigt.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  38. Ich danke Gott und freue mich wie's Kind zur Weihnachtsgabe, dass ich bin, bin! und dass ich dich schön menschlich Antlitz habe; dass ich die Sonne,Berg und Meer und Laub und Gras kann sehen und …

    Matthias Claudius

  39. Da mir mein Sein so unbekannt, so steht es wohl in Gottes Hand, die führet mich so aus wie ein, so darf ich wohl getröstet sein.

    Ludwig Thoma

  40. Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will

    Albert Schweitzer

  41. Ich habe angefangen, Kirchen, Kapellen, Bischöfe und das Ganze zu hassen. Ein Mensch kann auch ohne das tapfer vor seinen Gott treten

    John Knittel

  42. Der Tod ist das Tor zum Leben.

  43. Gott ist uns Zuflucht und Stärke,ein bewärter Helfer in allen Nöten.

  44. Alle Menschen haben Zugang zu Gott, aber jeder einen anderen

    Martin Buber

  45. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.

  46. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an.

  47. Bier ist Menschenwerk, Wein aber ist von Gott!

    Martin Luther

  48. Wenn der Himmel einen Menschen erschaffen hat, muss es für ihn auch eine Aufgabe geben

  49. Willst du dir ein hübsch' Leben zimmern, musst dich ums Vergangene nicht bekümmern: Das wenigste muss dich verdrießen, musst stets die Gegenwart genießen, besonders keinen Menschen hassen, und di …

    Johann Wolfgang von Goethe

  50. Wo die Stille mit dem Gedanken Gottes ist, da ist nicht Unruhe noch Zerfahrenheit.

    Franz von Assisi

  51. Als Gott am sechsten Schöpfungstag alles ansah, was er gemacht hatte, war zwar alles gut, aber dafür war auch die Familie noch nicht da.

    Kurt Tucholsky

  52. Jedes Kind bringt die Botschaft, dass Gott die Lust am Menschen noch nicht verloren hat.

    Rabindranath Tagore

  53. Fliegt der Bauer übers Dach, ist der Wind weiß Gott nicht schwach!

  54. Das Herz eines kleinen Kindes ist wie das Herz Gottes.

  55. Und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

  56. Ei ja! - da bin ich wirklich froh! Denn, Gott sei Dank! ich bin nicht so!

    Wilhelm Busch

  57. Herr, lasse uns niemals glauben, wir könnten alleine bestehen und bedüften deiner nicht.

    John Donne

  58. Die Gabe zu beten ist nicht immer in unserer Gewalt. Dem Himmel ist beten wollen auch beten.

    Gotthold Ephraim Lessing

  59. Gott will, dass der Mensch seinen Spaß hat.

    Theresia von Avila

  60. Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche. Das ist die Chance der Propheten - und sie kommen in Scharen.

    Gilbert Keith Chesterton