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Sprüche über Gott

805 Sprüche — Seite 8

Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.

Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.

  1. Glauben ist die Fähigkeit, in Gottes Tempo zu gehen

    Martin Buber

  2. Gottes Weihnacht ist voller Boten - und einige sind unterwegs zu dir.

  3. Ein Kind, das laufen kann, ist ein Gott für ein Kind in der Wiege.

  4. Was Gott an und für sich ist, wissen wir so wenig als ein Käfer weiß, was ein Mensch ist.

    Ulrich Zwingli

  5. Ich glaube, dass sich Gott, als er den Menschen erschaffen hat, gewaltig überschätzt hat.

    Oscar Wilde

  6. Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr das Reich der Himmel nicht sehen.

  7. Nach Hause kommen, das ist es, was das Kind von Bethlehem allen schenken will, die weinen, wachen und wandern auf dieser Erde.

    Friedrich von Bodelschwingh

  8. Mögest du starke Wurzeln haben, die dich halten in den wechselhaften Winden der Zeit. Möge Freude stets dein Herz erfüllen, Gottes Kraft sollst du spüren alle Zeit.

  9. Jede Schöpfung ist ein Wagnis

    Christian Morgenstern

  10. Dem Arbeiter hilft Gott.

  11. Wo Gott eine Kapelle hat, baut der Teufel eine Kirche daneben.

  12. Selbst der liebe Gott hat es nötig, dass für ihn die Glocken geläutet werden.

  13. Gott ist nicht sündenlos, er erschuf die Welt.

  14. Christus kam nicht, um die die Welt in einen Himmel zu verwandeln, sondern um den Himmel auf die Erde zu bringen.

    John Henry Newman

  15. Wenn Gott die allumfassende Wahrheit ist, dann kann er nicht ungnädig auf uns herabblicken, wenn wir uns selbst treu bleiben.

    John Galsworthy

  16. Was du mit Glauben und Mut begonnen hast, das hilft dir Gott vollenden

    Christoph Martin Wieland

  17. Mögen sich die Wege vor Deinen Füßen ebnen, mögest Du den Wind in Deinem Rücken haben, und bis wir uns wieder sehn, möge Gott seine schützende Hand über Dir halten!

  18. Wenn Liebe ein Duft ist, so ist die Blume, die ihn entströmt, die schönste der Schöpfung

    Alfred de Musset

  19. Ein treu Gedenken, lieb Erinnern, das ist die herrlichste der Gaben, die wir von Gott empfangen haben, das ist der goldne Zauberring, der auferstehen macht im Innern, was uns nach aussen untergin …

    Friedrich von Bodenstedt

  20. Selig sind die Toten, die im Herrn sterben, sie ruhen aus von ihren Leiden und ihre Werke folgen ihnen nach.

  21. Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir.

  22. Weil Gott nicht überall sein konnte, schuf er die Mutter.

  23. Tun wir nach besten Kräften das Beste, und Gott wird das Gute nie ohne Segen lassen

    Adolph Kolping

  24. Gott hat nur Wasser geschaffen, aber der Mensch machte den Wein.

    Victor-Marie Hugo

  25. Wer immer irgendetwas unter dem Gesichtspunkt des Guten will, dessen Wille ist gleichförmig dem göttlichen Willen.

    Thomas von Aquin

  26. Glaube an dich selbst, Mensch, glaube an den inneren Sinn deines Wesens, so glaubst du an Gott und an die Unsterblichkeit!

    Johann Heinrich Pestalozzi

  27. Für viele ist Gott kaum mehr als eine Berufungsinstanz gegen das Verdammungsurteil der Welt über ihr eigenes Versagen.

    William James

  28. Christus mag für jemanden gestorben sein, aber jedenfalls nicht für mich.

    Albert Camus

  29. Da wir wissen, dass Gott nichts Böses tun kann, lässt sich leicht erraten, woher die Frau kommt.

    Emile Zola

  30. Hätte ich früher erkannt, was ich jetzt weiß, dass der winzige Palast meiner Seele einen so großen König beherbergt, dann hätte ich ihn nicht so häufig darin allein gelassen

    Theresia von Avila

  31. Ich bin voller Hoffnung auf Gottes Güte.

    Maria Ward

  32. Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.

  33. Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

  34. Man muss an Gott glauben, und wenn man den Glauben nicht hat, dann soll man an seine Stelle keinen Sensationsrummel setzen, sondern suchen, suchen, einsam suchen, allein mit sich und seinem Gewissen.

    Anton Tschechow

  35. Der Zorn Gottes währt nur einen Augenblick, die göttliche Barmherzigkeit ist ewig.

    Joseph Joubert

  36. Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende allen Wissens

    Johann Wolfgang von Goethe

  37. Aussendienstlers Wanderlied: Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den läßt er für 'ne Firma reisen, die willig alle Spesen trägt und niemals nach dem Auftrag frägt!

  38. Der liebe Gott hat es gewollt, dass die Mück' uns stechen sollt'. Es wär zu schön auf dieser Welt, wenn die Mück' im Sommer fehlt.

  39. Genieße, wer nicht glauben kann. Die Lehre ist ewig wie die Welt. Wer glauben kann, entbehre.

    Friedrich von Schiller

  40. Gott weiß wohl, warum er der Geiß den Schwanz abgehauen hat.

  41. Wem's Gott vergönnt, der wird schlafend reich.

  42. Wer Gott finden will, muss sich selbst verlieren.

  43. Laß Gott einen guten Mann sein.

  44. Gottes Zeiger geht langsam, aber richtig.

  45. Gottes Rechnung fehlt nicht.

  46. Gott ist nicht ein so schlechter Wirt, dass er nicht eine Zeche sollte borgen können.

  47. Gott ist kein Bayer, er läßt sich nicht spotten.

  48. Gott läßt sich keinen flächsernen Bart flechten.

  49. Du musst ein guter Kerzenmacher sein, wenn du Gott eine wächserne Nase drehen willst.

  50. Man muss mit Gott in die Hände speien und anfangen.

  51. Geh mit Gottes Gnade durch Schatten und Licht an ferne Gestade, zu uns bitte nicht

    Berthold Auerbach

  52. Es gibt keine andere Brücke in den Himmel als das Kreuz

    Abraham a Sancta Clara

  53. Nicht das macht frei, dass wir nichts über uns anerkennen wollen, sondern eben, dass wir etwas verehren, was über uns ist.

    Johann Wolfgang von Goethe

  54. Nicht dem Menschen, der Gottheit nur geziemt die Rach' und Strafe.

    Christian Dietrich Grabbe

  55. Ein Geist, der auf zur Gottheit strebt, muß zwar vom Staube sich erheben: doch kann, wer nicht der Erde lebt, auch nicht vom Himmel leben.

    Johann Georg Jacobi

  56. Um allein zu leben, muß man sehr einem Gotte oder ganz einem Tier ähnlich sein.

    Baltasar Gracián y Morales

  57. Mit tiefer Ehrfurcht schau' ich die Schöpfung an, denn du, Namenloser, du schufest sie!

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  58. Das Genie ist die Macht, Gott der menschlichen Seele zu offenbaren.

    Franz Liszt

  59. Gott liebt den kleinen Mann. Er hat so viele von seiner Sorte gemacht.

    Abraham Lincoln

  60. Du sollst zu stolz sein, Gott zu rufen, wenn du noch nicht am Ende deiner Menschenkräfte bist.

    Gorch Fock