
Kommt der Geist eines Menschen vor zeitlichen Sorgen nicht zur Ruhe, so kann er Gott nicht näher kommen.
Bedeutung
Antonius von Padua verbindet Gottesnähe mit innerer Ruhe. Zeitliche Sorgen, also weltliche Ängste, Besitzfragen und Alltagslasten, können den Geist so besetzen, dass er Gott nicht näher kommt. Der Satz ist asketisch geprägt: Er fordert nicht Gleichgültigkeit gegenüber realen Problemen, sondern eine Befreiung des Inneren von dauernder Unruhe. Nähe zu Gott braucht Sammlung, Stille und eine Ordnung der Sorgen vor ihm im Gebet und im Alltag.
Verwendung
Passend für Andachten, Exerzitien, geistliche Impulse oder Texte über Sorgen, Stille und Gebet. Der Spruch eignet sich, wenn innere Sammlung als Voraussetzung für Glaubensnähe beschrieben werden soll. Bei existenziellen Nöten sollte er behutsam verwendet werden, damit Sorgen nicht abgewertet wirken.
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Über Antonius von Padua
Über den Autor
Portugiesisch · 1195 - 1231
Antonius von Padua (um 1195–1231) war ein portugiesischer Franziskanerpriester aus Lissabon, der in der katholischen Kirche als Heiliger und Kirchenlehrer verehrt wird.
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Sein Taufname war Fernandus; er wird auch Antonius von Lissabon oder Antonius vom Kinde Jesu genannt. Er starb am 13. Juni 1231 in Arcella bei Padua, der Stadt, die ihm seinen geläufigsten Namen gab. Sein genaues Geburtsdatum ist unbekannt; traditionell wird der 15. August angegeben.
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