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Was du sehen kannst, das sehe, und brauche deine Augen

Spruchbild: Was du sehen kannst, das sehe, und brauche deine Augen,  und über das Unsichtbare und Ewig …

Was du sehen kannst, das sehe, und brauche deine Augen, und über das Unsichtbare und Ewige halte dich an Gottes Wort.

Bedeutung

Claudius unterscheidet zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren. Was man sehen kann, soll man mit eigenen Augen prüfen; für das Unsichtbare und Ewige verweist er auf Gottes Wort. Der Satz verbindet Erfahrungssinn mit Glaubensvertrauen. Er fordert nicht Blindheit gegenüber der Welt, sondern eine Ordnung der Erkenntnis: Für das Sichtbare Beobachtung, für letzte Fragen religiöse Orientierung. Der Ton ist klar christlich, ruhig belehrend und vertrauensvoll.

Verwendung

Passend für Andachten, christliche Bildung, Predigten, Konfirmation oder Texte über Glauben und Erkenntnis. Der Spruch eignet sich, wenn Beobachtung und Vertrauen auf Gottes Wort nebeneinandergestellt werden sollen. Außerhalb religiöser Kontexte braucht er eine erkennbare Glaubensnähe und behutsame Einordnung im Ton.

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Über Matthias Claudius

Über den Autor

Dichter und Lyriker · Deutsch · 1740 - 1815

Matthias Claudius (1740–1815) war ein deutscher Dichter und Journalist, der unter dem Pseudonym Asmus volksliedhafte, intensiv empfundene Lyrik schrieb.

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Geboren in Reinfeld (Holstein), wirkte Claudius als Journalist und Herausgeber des „Wandsbecker Bothen", in dem viele seiner Gedichte erschienen. Sein bekanntestes Werk „Der Mond ist aufgegangen" wurde zum geistlichen Volkslied. Er starb am 21. Januar 1815 in Hamburg.

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