
Wer Gott vertraut, hat wohl nicht auf Sand gebaut.
Bedeutung
Dieses Sprichwort aus der deutschen Volksfrömmigkeit formuliert eine Aussage über Gottvertrauen mit einem konkreten Bild: Wer auf Gott baut, baut nicht auf Sand – also auf unsicherem, vergänglichem Grund –, sondern auf Fels. Das Bild stammt aus der Bergpredigt Jesu und ist damit Teil des christlichen Sprachschatzes, der in die Volkssprache eingeflossen ist. Der Spruch gibt Geborgenheit und Orientierung: In einer unsicheren Welt bietet der Glaube an Gott einen Halt, der nicht wegbricht. Das Sprichwort war in christlich geprägten Gemeinschaften ein verbreitetes Bekenntnis zur Vertrauenshaltung.
Verwendung
Passend für volkskundliche Spruchsammlungen sowie religiöse Texte über Gottvertrauen, Glaube und feste Grundlagen im Leben. Auch geeignet als Trostwort in Reden oder persönlichen Botschaften und als Beitrag über die Volksfrömmigkeit und ihr Verhältnis zu biblischen Bildern im deutschen Sprachraum.
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