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Ich fürchte den Tod nicht

Spruchbild: Ich fürchte den Tod nicht;  was ich in Gottes Auge gelte, weiß ich;  ich bin ein armer Sün …

Ich fürchte den Tod nicht; was ich in Gottes Auge gelte, weiß ich; ich bin ein armer Sünder, nur das Verdienst meines Erlösers wird mir die ewige Seligkeit erwerben.

Bedeutung

Heinrich Friedrich Karl vom Stein formuliert in diesem Zitat eine stoische Haltung gegenüber dem Tod: Er fürchtet ihn nicht, weil das, was er in Gottes Augen wert ist, nicht am Leben hängt. Diese religiöse Gleichmut ist keine Todessehnsucht, sondern eine Form der inneren Freiheit: Wer nicht um das Leben kämpft, weil er seinen Wert anders begründet, handelt freier und furchtloser. Stein, der für Preußens Befreiung kämpfte und dabei Verfolgung und Exil in Kauf nahm, lebte diese Haltung.

Verwendung

Passend als Stein-Zitat in Texten über Mut, Glauben und die Überwindung der Todesfurcht sowie für Beiträge über Staatsmanntum, Glauben und innere Freiheit. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über Würde, Unerschrockenheit und die Frage, worauf menschlicher Wert wirklich ruht.

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Über Heinrich Friedrich Karl vom Stein

Über den Autor

Deutsch · 1757 - 1831

Freiherr vom Stein (1757–1831) leitete preußische Reformen ein und schuf mit der Städteordnung neue kommunale Selbstverwaltung.

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Vor seiner Berliner Ministerzeit sammelte er Verwaltungserfahrung im westfälischen Berg- und Hüttenwesen. Nach der Niederlage Preußens gegen Napoleon drängte Stein auf Verwaltungsumbau, Eigenverantwortung und Abbau ständischer Hemmnisse. Später arbeitete er auch im antinapoleonischen Befreiungskampf mit.

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