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Oktober Sprüche

1872 Sprüche — Seite 9

  1. Wenn St. Thomas dunkel war, gibt es ein schönes neues Jahr. (21. Dez.)

  2. Dein Leben war ein großes Sorgen, war Arbeit, Liebe und Verstehen, war wie ein heller Sommermorgen - und dann ein stilles Von-uns-Gehn.

  3. Kommt St. Georg auf dem Schimmel, kommt ein gutes Jahr vom Himmel. (23. April)

  4. Mit jedem Menschen stirbt eine Welt, und mit dir stirbt mehr als nur eine.

  5. Eines Tages werden wir wissen, dass der Tod uns nie das rauben kann, was unsre Seele durch dich gewonnen hat.

  6. Der Tod kommt nur einmal, und doch macht er sich in allen Augenblicken des Lebens fühlbar. Es ist herber, ihn zu fürchten, als ihn zu erleiden.

    Jean de la Bruyère

  7. Der Tod löscht das Licht aus, aber niemals das Licht der Liebe

  8. Wer regiert muss hören und nicht hören.

  9. Die Samen der Vergangenheit sind die Früchte der Zukunft.

    Buddha

  10. Nur der ist arm, der die kahlen Wände seines Herzens nicht schmücken kann mit Bildern schöner Erinnerungen

    Johann Nepomuk Nestroy

  11. Für den Dahingeschiedenen bedeutet der Tod Frieden, die Gewissheit ewiger Glückseligkeit, unwandelbare Geborgenheit.

    Charles de Foucauld

  12. Auf einen knorrigen Ast gehört ein derber Keil.

  13. Wenn uns etwas fortgenommen wird, womit wir tief und wunderbar zusammenhängen, so ist viel von uns selber mit fortgenommen. Gott aber will, dass wir uns wiederfinden, reicher um alles Verlorene und …

    Rainer Maria Rilke

  14. Den Strom der Trauer mildert, wer ihn teilt.

    Edward Young

  15. Natur wiederholt ewig in weiterer Ausdehnung denselben Gedanken. Darum ist der Tropfen ein Bild des Meeres.

    Christian Friedrich Hebbel

  16. Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.

    Christian Morgenstern

  17. Was auch das Meer verschlang, die Zeit verschlang das Weh, ewig bleibt die See.

    Gorch Fock

  18. Während ich mich an einem schwülen Tag auf den trägen Wassern des Sees treiben lasse, höre ich fast auf zu leben und fange an zu sein

    Henry David Thoreau

  19. Am ruhigen Fluss ist das Ufer voller Blumen.

  20. Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.

    Paul Keller

  21. Wenn die Kuh am Himmel schwirrt, hat sich die Natur geirrt.

  22. Selbst in kleinsten Tautropfen kann sich die ganze Sonne widerspiegeln.

  23. Das Wetter und meine Launen haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meine Nebel und meinem Sonnenschein in meinem Inneren.

    Blaise Pascal

  24. Der Gang der Jahreszeiten ist ein Uhrwerk, wo ein Kuckuck ruft, wenn es Frühling wird.

    Georg Christoph Lichtenberg

  25. Ein Baum der fällt macht mehr Lärm, als ein ganzer Wald der wächst.

  26. Flüsse und Berge altern nicht.

  27. Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.

  28. Mit Blitzen kann man die Welt erleuchten, aber keinen Ofen heizen.

    Christian Friedrich Hebbel

  29. Nicht durch die Kraft höhlet der Tropfen den Stein, sondern durch häufiges Fallen.

    Ovid

  30. Auch wenn die Sonne hinter dunklen Wolken verborgen ist, wärmt sie uns.

  31. Der Berg lacht nicht über den Fluß, weil er tief unten ist - und der Fluß schmäht den Berg nicht, weil er unbeweglich ist

  32. Der Trieb zum Guten ist dem Menschen eingepflanzt von Natur wie dem Wasser der Trieb, bergab zu fließen.

  33. Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch die Früchte reifen und neue Knospen keimen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  34. Das sicherste Mittel gegen Seekrankheit: sich unter einen Apfelbaum legen.

    Horatio Nelson

  35. Der Garten, das seid ihr! Nehmt eure Bilder, eure Erinnerungen und eure Visionen, und ihr werdet niemals ohne Garten sein!

  36. Mit den ersten Bäumen, die gefällt werden, beginnt die Kultur. Mit den letzten Bäumen, die gefällt werden, endet sie.

  37. Ein ungestörtes Glück verlangen, heißt Mondeslicht mit Netzen fangen, den Sonnenstrahl mit Ketten fesseln und Rosen fordern von den Nesseln.

    Otto von Leixner

  38. Hebe deíne Augen auf, und du wirst die Sterne sehen!

  39. An alten Bäumen hämmert der Specht am meisten.

    Wilhelm Busch

  40. Schnell wachsende Keime welken geschwinde, zu lange Bäume brechen im Winde.

    Wilhelm Busch