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Oktober Sprüche

1741 Sprüche — Seite 7

  1. Jeder kehre den Schnee vor seiner Tür und kümmere sich nicht um das Eis, das auf dem Dach des Nachbarn liegt.

  2. Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste in der Natur. Aber ein Schilfrohr, das denkt.

    Blaise Pascal

  3. Sei wie der Bambus. Beuge und biege dich anmutig, und du wirst niemals brechen.

  4. Es ist mit der Liebe auch wie mit anderen Pflanzen: wer Liebe ernten will, muß Liebe pflanzen.

    Jeremias Gotthelf

  5. Wer Dornen säht, darf sein Zelt nicht barfuß verlassen.

  6. Der Arzt soll die Kraft und die Natur der Krankheit im Ursprung suchen, denn den Rauch vom Feuer sollen wir nicht löschen, sondern allein das Feuer

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  7. Sein Name lautet nicht länger 'wilder Hund', sondern 'bester Freund'

    Rudyard Kipling

  8. Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott.

    Friedrich von Schiller

  9. Die Liebe sammelt die zerstreuenden Strahlen des Horizontes in einen Brennpunkt.

    Johann Nepomuk Nestroy

  10. Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen, sondern mit dem Herzen.

    Bernhard von Clairvaux

  11. Der Glaube ist das Wissen, dass es Meer geben muss, wenn man einen Bach sieht.

  12. Weshalb können wir denn nicht natürlich sein? Oh, ich weiß sehr wohl, uns fehlt nur der Mut.

    Jens Peter Jacobsen

  13. Wer andere erheitern kann, ist von Natur aus Arzt

    Demokrit

  14. Die Sonne droben ist ein großer Blick der Liebe; Gott schaut mit diesem Blick uns an.

    Christoph A. Tiedge

  15. Der glücklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt.

    Ralph Waldo Emerson

  16. Es ist eine Forderung der Natur, dass der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen. Daher der Genuß im Tabakrauchen, Branntweintrinken, Opiaten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  17. Eine Rose riecht besser als ein Kohlkopf, gibt aber keine bessere Suppe ab.

    Jean-Baptiste Molière

  18. Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne.

    Oscar Wilde

  19. Manchmal sitzt er zu deinen Füssen und schaut dich an, mit einem Blick so schmeichelnd und zart, das man überrascht ist über die Tiefe seines Ausdrucks. Wer kann nur glauben, dass hinter solchen strah …

    Théophile Gautier

  20. Schnell wachsende Keime welken geschwinde, zu lange Bäume brechen im Winde.

    Wilhelm Busch

  21. Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.

    Wilhelm Busch

  22. Die Rose spricht alle Sprachen der Welt.

    Ralph Waldo Emerson

  23. An alten Bäumen hämmert der Specht am meisten.

    Wilhelm Busch

  24. Wenn Blumen, gleichgültig welcher Farben und Formen zusammenstehen, kann nie ein Bild der Disharmonie entstehen.

    Vincent van Gogh

  25. Wer wendet sein Gesicht nicht gerne der Zukunft zu, wie die Blumen ihre Kelche der Sonne?

    Heinrich von Kleist

  26. Die Spitze des Berges ist nur ein Umkehrpunkt.

    Reinhold Messner

  27. Der heilige Ambrosius, schneit oft dem Bauern auf den Fuß. (04. April)

  28. Wer an Christian säet Lein, bringt schönen Flachs in seinen Schrein. (03. April)

  29. Es gibt ein Naturwunder, das noch größer ist als das Meer. Das ist der Himmel.

    Victor-Marie Hugo

  30. Die Natur will, dass die Kinder Kinder sind, ehe sie Erwachsene werden.

    Jean-Jacques Rousseau

  31. Wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man erst das Wasser.

  32. Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

  33. Tief im Herzen strahlt ein Licht, das der Tod nicht nehmen kann.

  34. An dem Halm erkennt man noch, wie groß die Ähre war.

  35. Den Strom der Trauer mildert, wer ihn teilt.

    Edward Young

  36. Ein ungestörtes Glück verlangen, heißt Mondeslicht mit Netzen fangen, den Sonnenstrahl mit Ketten fesseln und Rosen fordern von den Nesseln.

    Otto von Leixner

  37. Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die hübschen Sterne und die Lampe am Winterabend. Es ist so viel schönes Licht in der Welt.

    Wilhelm Raabe

  38. Mögen dich die roten Sonnenuntergänge, die hoch auf den Zweigen des Abends wachsen, erfreuen, so wie die knospende farbige Morgendämmerung, die in der Luft im Osten aus der Erde steigt.

  39. Es ist wahr: Die Blumen können uns nicht ernähren, aber sie machen die Freude des Lebens aus.

    André Gide

  40. Wenn du zwei Brote hast, so tausche eines gegen Blumen, denn sie sind Brot für die Seele.