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Oktober Sprüche

1741 Sprüche — Seite 2

  1. Vergolde den Vögeln die Flügel, und sie werden nie mehr fliegen.

  2. An einem offenen Paradiesgärtchen geht der Mensch gleichgültig vorbei und wird erst traurig, wenn es verschlossen ist.

    Gottfried Keller

  3. Auf einen dunklen Dezember folgt ein fruchtbares Jahr.

  4. Die Natur hat das Gesäß für die Ruhe geschaffen, da die Tiere ja stehen können, ohne müde zu werden, der Mensch jedoch seiner Sitzfläche bedarf.

    Aristoteles

  5. Wenn's am Ulrichstag donnert, fallen die Nüsse vom Baum. (04. Juli)

  6. Jede Landschaft hat ihre eigene besondere Seele, wie ein Mensch, dem du gegenüber stehst.

    Christian Morgenstern

  7. Luft und Licht sind die Liebhaber der Blumen, aber das Licht ist der Begünstigte. Zum Licht wenden sie sich, verschwindet es, so rollen sie ihre Blätter zusammen und schlafen in der Umarmung der …

    Hans Christian Andersen

  8. Moral ist eine Wichtigtuerei des Menschen vor der Natur.

    Friedrich Nietzsche

  9. Nur im ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.

  10. Wo Du eine Rose züchtest, mein Freund, kann keine Distel wachsen.

    Frances Hodgson Burnett

  11. Du kannst noch so lange an der Olive zupfen, sie wird deshalb nicht früher reif

  12. Am Regenbogen muss man nicht Wäsche aufhängen wollen.

    Johann Peter Hebel

  13. Alles ist fremdes Eigentum, nur die Zeit ist unser. Nur diese eine vergängliche und flüchtige Sache hat uns die Natur gegeben, und dennoch vertreibt uns daraus, wer will.

    Seneca

  14. Das Wasser nimmt nicht mehr Platz in einer Schale ein, als es bedarf. So gleicht es der Mäßigung.

    Konfuzius

  15. Für Kritiker zu schreiben, lohnt sich nicht, wie es sich nicht lohnt, denjenigen Blumen riechen zu lassen, der einen Schnupfen hat.

    Anton Tschechow

  16. Das Höchste, was der Mensch besitzen kann, ist jene Ruhe, jene Heiterkeit, jener innere Friede, die durch keine Leidenschaft beunruhigt werden kann.

    Immanuel Kant

  17. Von einem, der spazieren geht, kann man niemals behaupten, er mache einen Umweg.

    Arthur Schopenhauer

  18. Im Herbst steht in den Gärten die Stille für die wir keine Zeit haben.

    Victor Auburtin

  19. Wir alle schreiten durch die Gasse, aber nur einige wenige blicken zu den Sternen auf.

    Oscar Wilde

  20. Wie der Fluss im Meer, so findet unsere Arbeit ihre Erfüllung in der Tiefe der Muße

    Rabindranath Tagore

  21. Wenn zwei gute Freunde sind, die einander kennen, Sonn und Mond begegnen sich, ehe sie sich trennen.

    Clemens Brentano

  22. Goldene Zügel machen ein Pferd nicht besser.

    Seneca

  23. Einen Lehrer gibt es, wenn wir ihn verstehen – es ist die Natur

    Heinrich von Kleist

  24. Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen.

    Joseph Addison

  25. Fast jeder hat Gefühl für die Natur, der eine mehr, der andere minder, aber nur wenig gibt es, die fühlen: Gott ist Geist.

    Vincent van Gogh

  26. Geduld ist ein Baum, dessen Wurzel bitter, dessen Frucht aber sehr süss ist.

  27. Donner ist gut und eindrucksvoll, aber die Arbeit leistet der Blitz.

    Mark Twain

  28. Zum Herzen führen keine lauten Straßen, sondern nur stille Wege.

  29. Das Glück liegt an jedem Tag des Jahres auf deinem Weg. Bück dich, heb es auf und halte deine Nase tief in seine Blütenblätter!

  30. Die Liebe ist der Versuch der Natur, den Verstand aus dem Weg zu räumen

  31. Es wäre verlorene Mühe, wollte man den Mond aus dem Wasser fischen.

  32. Deine Liebe ist in meinem Herzen wie ein Schilfrohr in den Armen des Windes.

  33. Jedes Werden in der Natur, im Menschen, in der Liebe muss abwarten, geduldig sein, bis seine Zeit zum Blühen kommt.

    Dietrich Bonhoeffer

  34. Gewitter im Mai bringen Früchte herbei.

  35. Kein Mensch kann volle tausend Tage glücklich sein, keine Blume vermag hundert Tage zu blühen.

  36. Und aus der Erde schauet nur alleine noch Schneeglöckchen; so kalt, so kalt ist noch die Flur es friert im weißen Röckchen.

    Theodor Storm

  37. Zwei Blümlein blüh'n auf einer Au das eine rot, das andere blau, das blaue sprach: "Vergissmeinnicht", das rote sprach: "Ich liebe dich".

  38. Laubfall an Leodegar, kündigt an ein fruchtbar Jahr. (02. Okt.)

  39. Denken und Empfinden sind von Natur aus verschieden.

    Aristoteles

  40. Die Blüte braucht Sonne, um Frucht zu werden. Der Mensch braucht Liebe, um Mensch zu werden.