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Oktober Sprüche

1872 Sprüche — Seite 34

  1. Das Wunder ist nicht ein Widerspruch zu den Naturgesetzen, sondern ein Widerspruch zu dem, was wir von den Gesetzen wissen.

    Augustinus

  2. Einem Land, in dem die Blumen teuer sind, fehlt die Grundlage der Kultur.

  3. Mit Geduld bekommst Du auch von unreinen Trauben Sirup

  4. Es gibt wohl nichts Schöneres als eine Katzenmutterschaft. Man sollte sich eine Katze schon wegen ihrer Jungen anschaffen.

    Karel Capek

  5. Wer den höchsten Gipfel erstieg, ist zu stolz, auf dem zweiten sich zu zeigen.

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  6. Dem Morgenrot einer neuen Idee geht es wie dem Morgenrot überhaupt: Die meisten Menschen findet es schlafend.

    Peter Sirius

  7. Die Vernunft ist ein Licht. Davon will und soll die Natur erleuchtet, jedoch nicht in Brand gesteckt werden.

    Giacomo Leopardi

  8. Alles auf der Welt hat sein zweites Gesicht: die Natur, die Kultur, die Religion, die Kunst, die Politik, die Liebe, alles, alles. Wer das nicht weiß, ist glücklich, ich weiß es.

    Hermann Löns

  9. Die Folianten vergilben, der Städte gelehrter Glanz erbleicht, aber das Buch der Natur erhält jedes Jahr eine neue Auflage.

    Hans Christian Andersen

  10. Alle Auflehnung gegen die Natur, gegen die Seinsbedingungen ist unfruchtbar und krankhaft.

    Sully Prudhomme

  11. Und wenn du noch so oft an ihre Türen klopfst, die Natur wird nie erschöpfend Auskunft geben.

    Iwan Turgenjew

  12. Wandern gibt mehr Verstand als hinterm Ofen zu sitzen.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  13. Auch die Sonne scheint in die Winkel und wird doch nicht schmutzig.

    Diogenes von Apollonia

  14. Wie schnell alle Sterne verschwinden, sobald sich die Sonne erhebt.

    Friedrich von Bodenstedt

  15. Die Nacht verbirgt die Welt, enthüllt aber das Weltall.

  16. Am ruhigen Fluß ist das Ufer voller Blumen.

  17. Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum

  18. Wolken ziehen auf, von Zeit zu Zeit - sie bringen die Chance, ein wenig auszuruhen von der Betrachtung des Mondes.

    Matsuo Bashō

  19. Das Beste, was wir können, haben wir nicht aus Büchern gelernt. Es fliegt uns an im Umgang mit Natur und Menschen.

    Wilhelm Riehl

  20. Auch Quellen und Brunnen versiegen, wenn man zu oft aus ihnen schöpft

    Demosthenes

  21. Sonst waren die reichsten Länder, wo die Natur am gütigsten war, jetzt sind es die, wo der Mensch am tätigsten ist.

    Henry Thomas Buckle

  22. Die Kleider müssen zum Menschen passen, wie der Mensch zur Landschaft passen muss.

    Li Liweng

  23. Mir kommen die Wege, auf denen die Menschen zur Erkenntnis gelangen fast ebenso bewunderungswürdig vor wie die Natur der Dinge selbst.

    Johannes Kepler

  24. Das Herz und die Rose sind das einzig Unvergängliche

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  25. Man muss nicht erst sterben, um ins Paradies zu gelangen, solange man einen Garten hat.

  26. Zum Gärtnern braucht man einen gusseisernen Rücken mit einem Scharnier.

    Charles Dudley

  27. So wie keine Blume ohne Farbe gedacht werden kann, so ist kein Mensch ohne Poesie.

    Sophie Bernhardi

  28. Wasser aus dem Brunnen vermische nicht mit Wasser aus dem Fluss

  29. Auf einem Berge stehend umfassen wir die Natur wie das Kind, das auf einen Stuhl gestiegen ist, um den Vater desto besser umarmen zu können.

    Karl Julius Weber

  30. Tausend Meilen vom nächsten Land entfernt beginnt die Stille.

    Joseph Conrad

  31. Die pralle Sonne auf dem Rücken, während man sich über Schaufel oder Hacke beugt oder beschaulich den warmen, duftenden Lehmboden riecht, ist heilender als manch eine Medizin.

    Charles Dudley Warner

  32. Wenn die Sonne ihre Strahlen verbirgt, zieht auch die Welt ihre Freude zurück

    Hildegard von Bingen

  33. Demut und grösste Beharrlichkeit scheinen fast genauso notwendig beim Gärtnern wie Regen und Sonnenschein, und jedes Misslingen muss als Sprungbrett für Erfolgversprechenderes dienen.

    Elizabeth von Arnim

  34. Ein Garten ist ein Gegenstand der Kunst allein.

    Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau

  35. Warum denn warten von Tag zu Tag? Es blüht im Garten, was blühen mag.

    Klaus Groth

  36. Die Natur ist immer neu, wenn das Auge frisch bleibt.

    Max von Eyth

  37. Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt.

  38. Eine Welt in einem Sandkorn zu sehen und einen Himmel in einer Wildblume, die Unendlichkeit in einer Hand zu halten und die Ewigkeit in einer Stunde

    William Blake

  39. Meine Wünsche streifen an das Unmögliche: So habe ich ihren Flug und Zug nachsehen lernen, wie dem der Vögel in der blauen Luft.

    Adele Schopenhauer

  40. Kämpft der Sperling einmal, dann fürchtet er auch den Menschen nicht.