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Oktober Sprüche

1741 Sprüche — Seite 40

  1. Gerät der erste Wurf nicht, so fällt die Birne beim zweiten.

  2. Wo man blöken hört, da sind auch Schafe im Lande.

  3. Schöne Blumen steh'n nicht lang am Wege.

  4. Nicht alle Blumen taugen zum Sträußchen.

  5. Ist die Blüte abgefallen, so haut man darum den Baum nicht um.

  6. Wenn man den Brunnen verstopfen will, muss man die Quelle suchen.

  7. Ein Büffel ist ein groß Tier, doch kann er keinen Fuchs fangen.

  8. Der eine klopft auf den Busch, der andre fängt den Vogel.

  9. Der Kalendermacher macht den Kalender, aber unser Herrgott das Wetter.

  10. Wenn's dem Herrn Christus ins Grab regnet, gibt's einen trockenen Sommer.

  11. Den Sommer schändet kein Donnerwetter

  12. Donner im Winterquartal bringt Eiszapfen ohne Zahl

  13. Im Düstern ist gut flüstern, aber nicht gut Flöhe fangen.

  14. Im Düstern maust die Katz am besten

  15. Aus ungelegten Eiern werden spät junge Hühner.

  16. Es ist kein Tierlein so vergessen, es ruht ein Stündlein auf sein Essen

  17. An den Federn erkennt man den Vogel.

  18. Wenn der Wind in einen Haufen Federn stößt, so sind sie bald zerstreut

  19. Fett schwimmt oben, und ist es auch nur Hundsfett

  20. Je fetter der Ochs, je schlechter das Fell

  21. Es gibt keine andere Motivation, auf Berge zu steigen, als den Egoismus.

    Reinhold Messner

  22. Das Bergsteigen findet in einer Welt statt, wo jeder die Verantwortung für sich selber zu tragen hat.

    Reinhold Messner

  23. Nichts hat mir auch nur annähernd zu so vielen Erkenntnissen verholfen, wie Landschaften und deren Entsprechungen in meiner Seele

    Reinhold Messner

  24. Fehlt der Schnee zur Weihnachtsfeier, fällt er auf die Ostereier

  25. Sind die Hühner platt wie Teller war der Traktor wieder schneller

  26. Rüttelt der Orkan am Haus hängt man keine Wäsche raus!

  27. Ein liebend Paar ist wie Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Es gibt sie alle Tage, aber wir sehen sie selten.

    Samuel Butler

  28. Zwei Blumen sind dem Zufriedenen mehr, als dem Unzufriedenen ein ganzer Garten voll.

  29. Wohl dem, der, ohne sich mit andern zu vergleichen, den Genuss hin nehmen kann, den die Natur mit der Selbstgemäßheit unzertrennlich verbunden hat!

    Johann Georg Adam Forster

  30. Scheint die Sonne auf die Stirn, schlägt sie dem Bauer auf's Gehirn.

  31. Was man nicht begreift, verlernt man auch nicht!

  32. Das Männliche stammte ursprünglich von der Sonne, das Weibliche von der Erde, das Doppelgeschlecht vom Mond, da auch der Mond an beiden teilhat

    Aristophanes

  33. Die Natur übte erst mit Blumen, ehe sie die Frauen schuf.

    Emanuel Wertheimer

  34. Der Wind pfeift darauf, ob der Baum müde ist

  35. Freude ist wie das Erblühen einer Knospe, ein Sonnenaufgang, ein erfrischender Quell auf der Wanderung.

    Else Pannek

  36. Wer Pflanzen wachsen lässt, der hat auch Schmetterlinge.

    Else Pannek

  37. Gewiss ist, dass es Sonne gibt und Regen — dass es Abend wird und Nacht — und dass danach ein Morgen beginnt das ist gewiss.

    Else Pannek

  38. Kunst, Kultur, Natur und alles, was sich nicht rechnet, bereichern das Leben, lassen ahnen, wie heil sein ist.

    Else Pannek

  39. Wenn Gott verboten hätte, Wein zu trinken, würde er dann diesen Wein so herrlich haben wachsen lassen?

    Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu

  40. Das Wunder ist nicht ein Widerspruch zu den Naturgesetzen, sondern ein Widerspruch zu dem, was wir von den Gesetzen wissen.

    Augustinus