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Oktober Sprüche

1741 Sprüche — Seite 8

  1. Die Natur macht Frauen verschieden - die Mode macht sie gleich

    Christina I. von Schweden

  2. Der Garten, das seid ihr! Nehmt eure Bilder, eure Erinnerungen und eure Visionen, und ihr werdet niemals ohne Garten sein!

  3. Das Kamel sieht seinen eigenen Höcker nicht, aber den seiner Brüder hat es immer vor Augen.

  4. Die Stimme der Natur lässt sich nicht überschreien

    Christoph Martin Wieland

  5. Hebe deíne Augen auf, und du wirst die Sterne sehen!

  6. Eine milchende Kuh deckt den Tisch zu.

  7. Ließe die Katze das Mausen, so bliebe der Kater draußen.

  8. Wenn es donnert an Kunigund, bleibt das Wetter lange bunt. (03. März)

  9. Zärtlichkeit gleicht der Rose unter tausend Blüten. Selbst die wilde Rose umschwebt ein Hauch von Zärtlichkeit

  10. Mit den ersten Bäumen, die gefällt werden, beginnt die Kultur. Mit den letzten Bäumen, die gefällt werden, endet sie.

  11. Das sicherste Mittel gegen Seekrankheit: sich unter einen Apfelbaum legen.

    Horatio Nelson

  12. Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch die Früchte reifen und neue Knospen keimen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  13. Ein Baum der fällt macht mehr Lärm, als ein ganzer Wald der wächst.

  14. Auch das beste Pferd kann nicht zwei Sättel tragen

  15. Das Wetter und meine Launen haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meine Nebel und meinem Sonnenschein in meinem Inneren.

    Blaise Pascal

  16. Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.

    Paul Keller

  17. Am ruhigen Fluss ist das Ufer voller Blumen.

  18. Der Trieb zum Guten ist dem Menschen eingepflanzt von Natur wie dem Wasser der Trieb, bergab zu fließen.

  19. Der hl. St. Kilian stellt die ersten Schnitter an. (08. Juli)

  20. An St. Kilian säe Wicken und Rüben an. (08. Juli)

  21. Während ich mich an einem schwülen Tag auf den trägen Wassern des Sees treiben lasse, höre ich fast auf zu leben und fange an zu sein

    Henry David Thoreau

  22. Wenn's an Alexius regnet, so fault das Getreide auf der Mauer. (17. Juli)

  23. Was auch das Meer verschlang, die Zeit verschlang das Weh, ewig bleibt die See.

    Gorch Fock

  24. Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.

    Christian Morgenstern

  25. Natur wiederholt ewig in weiterer Ausdehnung denselben Gedanken. Darum ist der Tropfen ein Bild des Meeres.

    Christian Friedrich Hebbel

  26. Der Berg lacht nicht über den Fluß, weil er tief unten ist - und der Fluß schmäht den Berg nicht, weil er unbeweglich ist

  27. Kommt Laurenzius daher, wächst das Korn nicht mehr. (10. August)

  28. Auch wenn die Sonne hinter dunklen Wolken verborgen ist, wärmt sie uns.

  29. Nicht durch die Kraft höhlet der Tropfen den Stein, sondern durch häufiges Fallen.

    Ovid

  30. Mit Blitzen kann man die Welt erleuchten, aber keinen Ofen heizen.

    Christian Friedrich Hebbel

  31. Wenn Matthäus freundlich schaut, man auf gutes Wetter baut. (21. Sept.)

  32. Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.

  33. Ist St. Moritz hell und klar, stürmt der Winter, das ist klar. (22. Sept.)

  34. Der Kosmas und der Damian, die zünden alle Lichter an. (26. Sept.)

  35. Flüsse und Berge altern nicht.

  36. Wenn die Kuh am Himmel schwirrt, hat sich die Natur geirrt.

  37. Furzt der Ochse hemmungsfrei, gibt's Smogalarm der Stufe Drei.

  38. Fällt der Bauer von der Leiter, find' der Ochs dies äußerst heiter!

  39. Dem Landmann tut's das Herz zerreissen, sieht er das Huhn aufs Sofa scheißen

  40. Der Gang der Jahreszeiten ist ein Uhrwerk, wo ein Kuckuck ruft, wenn es Frühling wird.

    Georg Christoph Lichtenberg