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Der Tod kommt nur einmal

Spruchbild: Der Tod kommt nur einmal, und doch macht er sich in allen Augenblicken des Lebens fühlbar. …

Der Tod kommt nur einmal, und doch macht er sich in allen Augenblicken des Lebens fühlbar. Es ist herber, ihn zu fürchten, als ihn zu erleiden.

Bedeutung

La Bruyère beschreibt den Tod weniger als einmaliges Ereignis denn als dauernde Gegenwart im Leben. Obwohl der Tod nur einmal kommt, macht er sich in vielen Augenblicken fühlbar: durch Angst, Erinnerung, Krankheit, Verlust oder das Bewusstsein der Endlichkeit. Die letzte Wendung ist besonders hart, weil sie die Furcht vor dem Tod schwerer nennt als das Sterben selbst. Der Spruch ist philosophisch, aber deutlich belastend.

Verwendung

Das Zitat passt nur in bewusst nachdenkliche Trauer-, Gedenk- oder philosophische Texte über Todesangst und Endlichkeit. Für Beileidskarten ist es oft zu schwer und eher geeignet, wenn über Angst vor dem Tod gesprochen wird, nicht über schnellen Trost. Hinweis: Wegen der direkten Todes- und Angstformulierung sollte der Spruch nicht automatisch ohne Trauer- oder Reflexionskontext ausgespielt werden.

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Über Jean de la Bruyère

Über den Autor

Schriftsteller · Französisch · 1645 - 1696

Jean de La Bruyère (1645–1696) war ein französischer Schriftsteller, dessen einziges Werk „Les Caractères" gesellschaftliche Typen und Sitten des Hoflebens unter Ludwig XIV. satirisch porträtierte.

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Jean de la Bruyère steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Jean de la Bruyère wird häufig als französischer Schriftsteller eingeordnet. Jean de la Bruyère war als französischer schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Jean de la Bruyère wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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