gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Tiere

1063 Sprüche — Seite 9

Im Blick auf Tiere erkennt der Mensch oft mehr über sich selbst, als ihm bewusst ist. Ihre Treue, Wildheit, Anmut oder Unabhängigkeit haben seit jeher Bilder hervorgebracht, in denen Bewunderung, Zärtlichkeit und leise Selbstkritik miteinander verbunden sind. Deshalb reicht dieses Thema weit über bloße Naturbeobachtung hinaus.

Als Sinnbilder für Instinkt, Freiheit oder Lauterkeit entfalten Tiere eine besondere sprachliche Kraft. Die Sprüche zu diesem Thema lassen sie als Begleiter, Gegenbilder und Spiegel des Menschen erscheinen und zeigen, warum in ihnen so oft das Ursprüngliche sichtbar wird, das der Zivilisation verloren gegangen ist.

  1. Mit allen Kreaturen bin ich In schönster Seelenharmonie. Wir sind verwandt, ich fühle es innig, Und eben darum liebe ich sie

    Wilhelm Busch

  2. Der Argwohn ist unter den Gedanken, was die Fledermäuse unter den Vögeln sind: sie flattern stets im Dämmerlicht

    Francis Bacon

  3. Immer bleibt der Aff' ein Affe, wird er König oder Pfaffe

  4. Stinkts im Stall zu sehr nach Mist, schleicht der Ochs sich fort mit List!

  5. Das Wasser kann ohne Fische auskommen, aber kein Fisch ohne Wasser

  6. Wer sich gezwungen sieht, mit den Wölfen zu heulen, mag sich in reiner Notwehr befinden. Aber ist das ein Grund, hinterher mit den Schafen zu blöken?

    Gottfried Keller

  7. Fleischesser sind die lebenden Gräber ermordeter Tiere.

    Leo Tolstoi

  8. Mit einem Mann ist es wie mit einem Hund: Man muss ihn so lange streicheln, bis Maulkorb und Leine fertig sind

    Eleonora Duse

  9. Ein Mensch ohne Geld ist wie ein Wolf ohne Zähne.

  10. Sind die Huehner flach wie Teller, war das Auto wieder schneller.

  11. Kauf einen jungen Hund und du wirst für dein Geld wilde entschlossene Liebe bekommen.

    Rudyard Kipling

  12. Vom zu vielen Schlafen hat die Schlange ihre Füße verloren.

  13. Allen Tieren ist Friede gesetzt ausser Bären und Wölfen.

  14. Du suchst den Bären und stehst vor ihm.

  15. Den Esel will jedermann reiten.

  16. Fliegen und Freunde kommen im Sommer.

  17. Wer mit Füchsen zu tun hat, muss den Hühnerstall zuhalten.

  18. Liegt der Hund, so beißen ihn alle.

  19. Will die Katze nicht mausen, so laßt sie draussen.

  20. Wenn sich die Krähe vor Maientag im Korn verstecken kann, so gerät es wohl.

  21. Wenn die alten Kühe tanzen, so klappern ihnen die Klauen.

  22. Der Schwanz zeugt vom Fuchs.

  23. Wer weiß, ob meine Katze, wenn ich mit ihr spiele, sich nicht mehr mit mir amüsiert als ich mich mit ihr?

    Michel de Montaigne

  24. Ein Hund ist klüger als eine Frau; er bellt seinen Herrn nicht an

  25. Schätze den Hund nicht nach den Haaren, sondern nach den Zähnen.

    Johann Gottfried Herder

  26. Einem Menschen, den Kinder und Tiere nicht leiden können, ist nicht zu trauen.

    Carl Hilty

  27. Bienen sind gar nicht so fleißig, sie können nur nicht langsam fliegen.

  28. Es ist ein armer Fuchs, der nur e i n Loch hat.

  29. Gott hat die Esel geschaffen, damit sie dem Menschen zum Vergleich dienen können.

    Christian Johann Heinrich Heine

  30. Ein Tierfreund zu sein gehört zu den größten seelischen Reichtümern des Lebens.

    Richard Wagner

  31. Immer lustig, immer heiter, wie der Blitz am Blitzableiter, wie der Affe frech im Zoo lebe glücklich, lebe froh!

  32. Es ging ein Scheich im Syrerland, führt' ein Kamel am Halfterband. O möcht' solch' Scheich, doch kein Barbar, auch dich einst führen zum Altar.

  33. Ein Baum mag tausend Zhàng hoch sein, die Blätter fallen doch zurück zu seinen Wurzeln.

  34. Der Mensch ist zur Arbeit geboren, wie der Vogel zum Fliegen

    Martin Luther

  35. Ein Hund wird sich an drei Tage Freundlichkeit drei Jahre lang erinnern, eine Katze wird drei Jahre Freundlichkeit nach drei Tagen vergessen.

  36. Kommt der Regen schräg von vorn, kriegt die Kuh ein nasses Horn.

  37. Scharrenden Vogel brate schnell, schwimmenden langsam.

  38. Kein Haus ist noch so fest, kein Himmel noch so hoch, im Balken nagt der Wurm, die Ratt' im Kellerloch.

    Carl Spitteler

  39. Mein Hund ist mein Freund, meine Frau ist mein Feind und mein Sohn ist mein Herr

  40. Der natürliche Aufenthaltsort des Schafes ist der Backofen

  41. Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur Menschenfresserei, sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt.

    Wilhelm Busch

  42. Der Maulwurf hört in seinem Loch ein Lerchenlied erklingen und denkt bei sich: Wie sinnlos ist's zu fliegen und zu singen!

    Franz Emanuel August Geibel

  43. Der eine klopft auf den Busch, der andere fängt den Vogel

  44. Disteln sind dem Esel lieber als Rosen

  45. Am Trillern erkennt man die Lerche

  46. Wer Fische fangen will, muss sich nass machen

  47. Das Schwein je nur Kartoffeln frisst und keine Schokolade, es weiß ja nicht , wann Sonntag ist, und das ist wirklich schade.

  48. Zwei Täubchen am Bach, die lieb ich so sehr. Doch dich, liebe ....... lieb ich noch viel mehr.

  49. Sei fröhlich wie ein Vögelein, sing lustig in den Tag hinein. Des Lebens Ernst, er kommt noch früh, die Jugend nütz, genieße sie!

  50. Blick nicht trostlos in die Welt wie die dummen Kälber: Das Gesicht ist dir geschenkt, lachen mußt du selber.

  51. Merke dir in jedem Fall, gleich dem Huhn im Hühnerstall; bist du noch so froh bewegt: Gackre erst, wenn's Ei gelegt.

  52. Das Glück ist eine blinde Kuh und läuft dem dümmsten Ochsen zu.

  53. Sei fleißig wie ein Bienchen und sanft wie ein Kaninchen, so sauber wie ein Kätzchen, dann kriegst du auch ein Schätzchen.

  54. Sei ohne Furcht, hüpf ruhig zu! Mach Sprünge wie ein Känguruh, sei fest gepanzert, wenn's vonnöten, wie die großen Landschildkröten. Guck niemals neidisch oder scheel, benimm dich nie wie ein Kam …

  55. Wer den Aal hält bei dem Schwanz, dem bleibt er weder halb noch ganz.

  56. Wo Aas ist, da sammeln sich die Adler.

  57. Bist du ein Geier, so warte auf's Aas.

  58. Adler fängt nicht Fliegen.

  59. Küh und Schafe gehen miteinander, aber der Adler steigt allein.

  60. Der Adler sieht das Luder wohl, aber nicht den Jäger.