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Sprüche über Tiere

1063 Sprüche — Seite 5

Im Blick auf Tiere erkennt der Mensch oft mehr über sich selbst, als ihm bewusst ist. Ihre Treue, Wildheit, Anmut oder Unabhängigkeit haben seit jeher Bilder hervorgebracht, in denen Bewunderung, Zärtlichkeit und leise Selbstkritik miteinander verbunden sind. Deshalb reicht dieses Thema weit über bloße Naturbeobachtung hinaus.

Als Sinnbilder für Instinkt, Freiheit oder Lauterkeit entfalten Tiere eine besondere sprachliche Kraft. Die Sprüche zu diesem Thema lassen sie als Begleiter, Gegenbilder und Spiegel des Menschen erscheinen und zeigen, warum in ihnen so oft das Ursprüngliche sichtbar wird, das der Zivilisation verloren gegangen ist.

  1. Eine Kuh macht muh; viele Kühe machen Mühe.

  2. Bringen Hufeisen wirklich Glück? Ich bezweifle es - ich habe schon viele unglückliche Pferde gesehen.

    Pearl S. Buck

  3. Seht, Brüder, der Frühling ist gekommen. Die Erde wird von der Sonne umarmt, wir werden bald die Ergebnisse dieser Liebe sehen. Jedes Samenkorn ist erwacht, genauso jedes Tier. Durch diese geheimn …

  4. Es gibt Kamele mit einem Höcker und welche mit zweien. Aber die größten haben gar keinen.

    Arthur Schopenhauer

  5. Die Welt ist kein Machwerk, und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig

    Arthur Schopenhauer

  6. Wer nicht ernähren will die Katzen, muss ernähren Mäus und Ratzen.

  7. Den Esel meint man, den Sack schlägt man

  8. Ein Pferd hat vier Beine und stolpert doch.

  9. Der wirkliche Verdruss bei der Menschheit ist der Umstand, dass sie vom Affen abstammt und nicht vom Hund.

    Arthur Schopenhauer

  10. Sieht ein Amtsdiener Geld, gleicht er einer Fliege, die Blut gerochen hat.

  11. Die Maus ist ein Tier, dessen Pfad mit in Ohnmacht fallenden Frauen übersät ist.

    Ambrose Bierce

  12. Die drei Tiere, die das meiste für ihr Äußeres tun, sind Katzen, Fliegen und Frauen.

  13. Der Wolf ist ein großer Übeltäter, doch er lehrt die Hirten, auf der Hut zu sein.

  14. Der wesentliche Unterschied zwischen einer Katze und einer Lüge besteht darin, dass eine Katze nur neun Leben hat.

    Mark Twain

  15. Es ist sicher leichter, im Gebirge einen Tiger zu erlegen, als in der Not einen hilfsbereiten Freund zu finden.

  16. Der Mensch ist das einzige Tier, das freundschaftlichen Verkehr mit seinen Opfern pflegen kann bis es sie verspeist.

    Samuel Butler

  17. Alle lebenden Kreaturen haben die gleiche Seele, auch wenn Ihre Körper verschieden sind.

    Hippokrates von Kós

  18. Ein reizbarer Mensch gleicht einem verkehrt eingerollten Igel, der sich mit seinen eigenen Stacheln peinigt.

    Albert Schweitzer

  19. Es sind die hübschen Vögel, die man in den Käfig sperrt

  20. Wer ein Kamel liebt, muss sich mit seinen Höckern abfinden.

  21. Es lebt der Eisbär in Sibirien, es lebt in Afrika das Gnu, es lebt der Säufer in Delirien, in meinem Herzen lebst nur du.

  22. Ein deutliches Zeichen eines im Grunde unedlen Menschen ist die Undankbarkeit. Sie stellt ihn unter die edleren Tiere, die alle dankbar sind.

    Carl Hilty

  23. Wer zur Geliebten geht, der spürt nicht, wie die Mücken stechen

    Maxim Gorki

  24. Wir haben Dir Deinen Namen gegeben. Unser ganzes Herz! Unser ganzes Leben! Unser Sonnenschein! Unser Seelenstrahl! Unser Hoffen, Sehnen und Verlangen! Unsere Wünsche, Glauben, Zweifel und Bangen!

  25. Der Mensch ist weder Engel noch Tier, und das Unglück will es, dass, wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht.

    Blaise Pascal

  26. Die Wahrheit über Katzen erfährt man von den Mäusen

    Henry Ford

  27. Es ist nur verständlich, dass die Wölfe die Abrüstung der Schafe verlangen, denn deren Wolle setzt dem Biß einen gewissen Widerstand entgegen.

    Gilbert Keith Chesterton

  28. Wenn das Schwein am fettesten ist, hat es den Metzger am meisten zu fürchten.

    Abraham a Sancta Clara

  29. Die Erde braucht Dünger wie der Fisch das Wasser.

  30. Eine Katze, die einen Kanarienvogel gefressen hat, kann deshalb noch nicht singen

  31. Alle Fische legen Eier. Die russischen sogar Kaviar.

  32. Lebe fröhlich, lebe heiter, wie die Schwalbe am Blitzableiter. Lebe glücklich, lebe froh, wie die Maus im Haferstroh.

  33. Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen.

    Gottfried August Bürger

  34. Der Kritiker hat immer Recht, unfehlbar wie der Kletterspecht: Die Eiche trotzt dem stärksten Sturm, der Specht entdeckt in ihr den Wurm.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  35. Tausend Fliegen hatt' ich am Abend erschlagen, doch weckte mich eine beim frühsten Tag.

    Johann Wolfgang von Goethe

  36. Die Mücke fliegt so lang ums Licht, bis sie sich versengt.

  37. Wer sich zum Lamm macht, den fressen die Wölfe.

  38. Die schönsten Dinge auf der Welt sind die nutzlosesten; zum Beispiel Pfauen und Lilien.

    John Ruskin

  39. Hunde pissen und Weiber weinen wann sie wollen.

  40. Der Hund frißt wieder, was er gespien hat.

  41. Liebe alles, was dich davon trägt, z. B. Kamele und Pferde

  42. Der Garten ist ein anderer Himmel mit Sternen aus Blumen.

  43. Eine alte Katze und ein alter Hund denken an ihr Heim.

  44. Sogar wenn er verfolgt wird, ist der Schmetterling niemals in Eile

  45. Gezwungen trägt der Esel Säcke - ledig tät er keinen Schritt!

  46. Der Mensch trägt seine Überlegenheit innen, die Tiere ihre außen.

  47. Übrigens hat man, wenn man es zeitenweis bei den Menschen nicht mehr aushält, die Tiere.

    Friedrich Vischer

  48. Gedanken wollen wie Kinder und Hunde, dass man mit ihnen spazieren geht.

    Christian Morgenstern

  49. Humor und Geduld sind Kamele, die uns durch jede Wüste tragen.

  50. Die Katze beweint die getötete Maus.

  51. Glaube mir, du wirst mehr in Wäldern finden als in Büchern. Bäume und Tiere werden dich lehren,

    Bernhard von Clairvaux

  52. Eine Familie ist in Ordnung, wenn man den Papagei unbesorgt verkaufen kann.

    William Penn Adair Rogers

  53. Gestern war der Frosch noch krank, heut verwest er unterm Schrank.

  54. Eine Maus kann man nicht für den Käse verantwortlich machen.

  55. Die Vitalität wird zu Lasten des Verstandes überschätzt. Dabei sind es die Ochsen und nicht die Denker, die uns zu Tode trampeln.

    Friedrich Dürrenmatt

  56. Es gibt Leute, welche den Vogel genau zu kennen glauben, weil sie das Ei gesehen haben, aus dem er gekrochen ist.

    Christian Johann Heinrich Heine

  57. Hunde die bellen, beißen nicht

  58. Wo sich die Elefanten bekämpfen, hat das Gras den Schaden.

  59. Zahme Vögel singen von der Freiheit, wilde Vögel fliegen.

    Bertolt Brecht

  60. Das Tier kann sich langweilen, aber nur der Mensch denkt darüber nach.

    Oswald Spengler