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Sprüche über Glauben

868 Sprüche — Seite 3

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.

  1. Die Hilfe Gottes ist unser weiter Raum, der uns frei und fröhlich macht.

    Martin Luther

  2. Bei Gott ist kein Ding unmöglich.

  3. Denn von Gottes hoher Liebe Ist nicht menschliche verschieden; Beide sind nur Güte, Hoffnung, Glauben, Stärke, Freude, Frieden.

    Richard Ritter Kralik von Meyrswalden

  4. Wahre Religion ist, keinen anderen Willen zu haben als den Willen Gottes.

    Florence Nightingale

  5. Will's Gott, wer wendet's?

  6. Wider Gottes Gewalt kann keiner.

  7. Das Leben besteht im wesentlichen aus Glauben und Geduld. Wer diese besitzt, kommt zu einem herrlichen Ziel.

    Rudolf von Tavel

  8. Gott ist der, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann

    Anselm von Canterbury

  9. Die Gottesvorstellung der Menschen ist ihr ideal verwirklichtes Streben nach Vollkommenheit.

    Alfred Adler

  10. Was kümmert die Kirche die Tyrannei missratener Könige, sofern sie an deren Macht teilhat!

    Claude-Adrien Helvetius

  11. Gott ist nur ein erdachtes Wort, die Welt uns zu erklären.

    Alphonse de Lamartine

  12. Das Gebet, das ein Mensch mit all seiner Macht leistet, hat eine große Kraft.

    Mechthild von Magdeburg

  13. Was Gott will erhalten, das kann nicht erhitzen noch erkalten.

  14. Mancher hat das Evangelium im Munde und den Teufel im Herzen.

  15. Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?

    Friedrich Nietzsche

  16. Wenn die Vertreter der Kirche Christen sind, dann bin ich kein Christ; und umgekehrt.

    Leo Tolstoi

  17. Gott leitet seine Kinder, die er auserwählt hat, wunderliche Wege.

    Mechthild von Magdeburg

  18. Bete und arbeite.

  19. Man muss wenigsten soviel Zeit aufwenden, Gott für seine Wohltaten zu danken, als man gebraucht hat, ihn darum zu bitten.

    Vinzenz von Paul

  20. Beten ist kein Katzengeschrei.

  21. Not lehrt beten - und seinen Verstand gebrauchen.

    Sebastian Kneipp

  22. Der Teufel des einen ist anständiger als der Gott des andern.

    Emil Gött

  23. Das einzige, was Gott davon abhält, noch eine Sintflut zu senden, ist die Tatsache, dass die erste nutzlos war

    Nicolas Chamfort

  24. Setze den Gott, mit dem du unzufrieden bist, immerhin ab, sorg aber für einen würdigeren Thronfolger.

    Emil Gött

  25. Ein Glaube, der nicht froh macht, ist des Glaubens nicht wert.

    Else Pannek

  26. Wo man viel von Frömmigkeit sagt, da ist man selten fromm

  27. Dass in den Kirchen gepredigt wird, macht deswegen die Blitzableiter auf ihnen nicht unnötig

    Georg Christoph Lichtenberg

  28. Alle meine Überzeugung ist nur Glaube, und sie kommt aus der Gesinnung, nicht aus dem Verstande.

    Johann Gottlieb Fichte

  29. Die Geschichte meines Lebens wird der Welt sagen, was sie mir sagt: Es gibt einen liebevollen Gott, der alles zum Besten führt.

    Hans Christian Andersen

  30. Der tröstende Gedanke aber bleibt fort und fort, dass Gott auch widrige und schmerzliche Schicksale nur aus Liebe sendet, um unsere Gesinnungen zu läutern.

    Wilhelm von Humboldt

  31. Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten

    Wilhelm Busch

  32. Ein Engel ist nichts anderes als die Idee Gottes.

    Eckhart von Hochheim

  33. Ich habe einen Platz in Gottes Plan, auf Gottes Erde, den keiner anderer hat.

    John Henry Newman

  34. Wo immer Gott ein Gebetshaus errichtet, baut der Teufel eine Kapelle; und bei genauerem Hinsehen wird sich herausstellen, dass Letzterer die größere Gemeinde hat.

    Daniel Defoe

  35. Das Beste ist doch das Letzte im Leben, denn dafür wird alles gemacht. In Gottes Hand ist unsere Zeit.

    Robert Browning

  36. Ein Mensch ist seiner Beschaffenheit nach ein religiöses Tier.

    Edmund Burke

  37. Für Dich könnte ich sterben. Mein Glaubensbekenntnis ist Liebe und Du bist sein Lehrsatz. Du hast mich hingerissen mit einer Kraft, der ich nicht widerstehen kann. Ich kann ohne Dich nicht atmen.

    John Keats

  38. Großer Gott, lass meine Seele zur Reife kommen, ehe sie geerntet wird

    Selma Lagerlöf

  39. Wer Wein verlangt, der keltre reife Trauben. Wer Wunder hofft, der stärke seinen Glauben.

    Johann Wolfgang von Goethe

  40. Es kennzeichnet den Unerfahrenen, dass er nicht an glückliche Zufälle glaubt.

    Joseph Conrad

  41. Nur Gott, dem Vaterlande und meinem Gewissen will ich verantwortlich sein

    Paul von Beneckendorff und Hindenburg

  42. Was gestern absurd schien, wird heute allgemein geglaubt und ist morgen banal

    Daniel Spitzer

  43. Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und fröhlich sein über all das Gute, das er dir gegeben hat.

  44. Kann man ein Heiliger sein ohne Gott? Das ist das einzige konkrete Problem, das ich heute kenne.

    Albert Camus

  45. Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen, was unserer Erkenntnis zuwiderläuft.

    John Locke

  46. Schöne heilige Gedanken denken, Heiligenleben schildern, das alles wiegt es nicht auf, einer Frage, einer Bitte liebevoll Antwort zu geben.

    Theresia von Lisieux

  47. Christus hat durch erstes Kommen uns des Teufels Reich genommen. Kommt er jetzt nicht bald hernieder, kriegt der Teufel alles wieder.

    Friedrich von Logau

  48. Eine Religion, wie immer sie auch beschaffen sein möge, wird sich vor der Lächerlichkeit immer durch 'gute Werke' retten.

    Henry de Montherlant

  49. Den Nächsten lieben heißt Gott in seinem Bilde lieben.

    Nikolaus von Kues

  50. Glauben können ist die größte Kraft.

    Nikolaus von Kues

  51. Trost wohnt im Himmel, und wir sind auf Erde wo nichts als Kreuz, als Sorg' und Kummer lebt

    William Shakespeare

  52. Wer sich des Brotes freuen will, muss guten Teig sich kneten, wer sich des Gartens freuen will, der muss das Unkraut jäten. Wer sich des Lebens freuen will, muss arbeiten und beten.

    Robert Reinick

  53. Ich fürchte den Tod nicht; was ich in Gottes Auge gelte, weiß ich; ich bin ein armer Sünder, nur das Verdienst meines Erlösers wird mir die ewige Seligkeit erwerben.

    Heinrich Friedrich Karl vom Stein

  54. Der Glaube ist das Wissen, dass es Meer geben muss, wenn man einen Bach sieht.

  55. Der Mund betet nicht, sondern ist nur des betenden Herzens Dolmetscher.

    Julius Wilhelm Zincgref

  56. Die Hoffnung ist die Blüte des Wunsches, der Glaube die Frucht der Gewissheit.

    Honoré de Balzac

  57. Fanatismus ist das Paradies für eine Sekte.

    John Keats

  58. Gottes Mühlen mahlen langsam, mahlen aber trefflich klein; ob aus Langmut er sich säumet, bringt mit Schärf' er alles ein.

    Friedrich von Logau

  59. Gutes von sich selber aus tun, das heißt Religion.

    Martin Opitz

  60. Es ist nur eine wahre Religion, aber es kann vielerlei Arten des Glaubens geben.

    Immanuel Kant