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Sprüche über Glauben

868 Sprüche — Seite 9

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.

  1. So ist es auf Erden: Jede Seele wird geprüft und wird auch getröstet.

    Fjodor M. Dostojewski

  2. Das höchste Gut des Geistes ist die Erkenntnis Gottes, und die höchste Tugend des Geistes ist, Gott zu erkennen.

    Baruch de Spinoza

  3. Gott erblicken wir nicht, aber überall erblicken wir Göttliches.

    Friedrich von Schlegel

  4. Das Glück ist nicht in den Dingen die wir besitzen, sondern in den Dingen die zu besitzen wir glauben.

    Georg Simmel

  5. Religion zu haben ist Pflicht des Menschen gegen sich selbst.

    Immanuel Kant

  6. Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht.

    Theodor Fontane

  7. Heute weiß ich, dass Glauben nichts ist als das Hineinleben in die göttliche Welt.

    Carl Friedrich Paul Ernst

  8. Das Gebet ist meiner Ansicht nach nichts anderes als ein Gespräch mit einem Freund, mit dem wir oft und gern allein zusammenkommen, um mit ihm zu reden, weil er uns liebt.

    Theresia von Avila

  9. Helligkeit besteht darin, mit einem Lächeln den Willen Gottes zu tun.

    Mutter Theresa

  10. Glauben ist die Fähigkeit, in Gottes Tempo zu gehen

    Martin Buber

  11. Gottes Weihnacht ist voller Boten - und einige sind unterwegs zu dir.

  12. Die Menschen glauben das, was sie wünschen.

    Julius Caesar

  13. Was Gott an und für sich ist, wissen wir so wenig als ein Käfer weiß, was ein Mensch ist.

    Ulrich Zwingli

  14. Billige Gnade heißt Gnade als Schleuderware, verschleuderte Vergebung, verschleuderter Trost, verschleudertes Sakrament; Gnade als unerschöpfliche Vorratskammer der Kirche, aus der mit leichtfer …

    Dietrich Bonhoeffer

  15. Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr das Reich der Himmel nicht sehen.

  16. Die Strafe des Lügners ist nicht die, dass ihm niemand mehr glaubt, sondern, dass er selbst niemandem mehr glauben kann.

    George Bernard Shaw

  17. Niemand ist reich, der das, was er hat, nicht von der Erde mit fortnehmen kann.

    Augustinus

  18. Heute ist ein Freudentag, doch niemand es recht glauben mag. 25 Ehejahre Glück und Leid - ihr seid die besten weit und breit.

  19. Dem Arbeiter hilft Gott.

  20. Wo Gott eine Kapelle hat, baut der Teufel eine Kirche daneben.

  21. Der Gläubige, der nie gezweifelt hat, wird schwerlich einen Zweifler bekehren.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  22. Wer den Pflichten der Dankbarkeit nachkommt, darf sich nicht einbilden, dankbar zu sein.

    François de la Rochefoucauld

  23. Alle Religionen sind gleich falsch und gleich nützlich.

    Edward Gibbon

  24. Christus kam nicht, um die die Welt in einen Himmel zu verwandeln, sondern um den Himmel auf die Erde zu bringen.

    John Henry Newman

  25. Das einzige Mittel gegen den Aberglauben ist Wissenschaft

    Henry Thomas Buckle

  26. Wenn Gott die allumfassende Wahrheit ist, dann kann er nicht ungnädig auf uns herabblicken, wenn wir uns selbst treu bleiben.

    John Galsworthy

  27. Was du mit Glauben und Mut begonnen hast, das hilft dir Gott vollenden

    Christoph Martin Wieland

  28. Hätte einer auch mehr Verstand als die drei Weisen aus dem Morgenland und ließe sich dünken, er wäre wohl nie dem Sternlein nachgereist wie sie; dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest seine Lichtle …

    Wilhelm Busch

  29. Ein treu Gedenken, lieb Erinnern, das ist die herrlichste der Gaben, die wir von Gott empfangen haben, das ist der goldne Zauberring, der auferstehen macht im Innern, was uns nach aussen untergin …

    Friedrich von Bodenstedt

  30. Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir.

  31. Tun wir nach besten Kräften das Beste, und Gott wird das Gute nie ohne Segen lassen

    Adolph Kolping

  32. In Städten glaubt man, es gehöre zum guten Ton, nicht einmal zu wissen, wer in demselben Hause wohnt.

    Adolph Freiherr von Knigge

  33. Wer immer irgendetwas unter dem Gesichtspunkt des Guten will, dessen Wille ist gleichförmig dem göttlichen Willen.

    Thomas von Aquin

  34. Glaube an dich selbst, Mensch, glaube an den inneren Sinn deines Wesens, so glaubst du an Gott und an die Unsterblichkeit!

    Johann Heinrich Pestalozzi

  35. Für viele ist Gott kaum mehr als eine Berufungsinstanz gegen das Verdammungsurteil der Welt über ihr eigenes Versagen.

    William James

  36. Christus mag für jemanden gestorben sein, aber jedenfalls nicht für mich.

    Albert Camus

  37. Die Bibel ist nicht dazu da, dass wir sie kritisieren, sondern dazu, dass sie uns kritisiert.

    Sören Kierkegaard

  38. Hätte ich früher erkannt, was ich jetzt weiß, dass der winzige Palast meiner Seele einen so großen König beherbergt, dann hätte ich ihn nicht so häufig darin allein gelassen

    Theresia von Avila

  39. Ich bin voller Hoffnung auf Gottes Güte.

    Maria Ward

  40. Die auf den Herrn sehen, werden strahlen vor Freude.

  41. Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.

  42. Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

  43. Man muss an Gott glauben, und wenn man den Glauben nicht hat, dann soll man an seine Stelle keinen Sensationsrummel setzen, sondern suchen, suchen, einsam suchen, allein mit sich und seinem Gewissen.

    Anton Tschechow

  44. Du hast nicht gesehen, woher du gekommen bist. Du wirst nicht sehen, wohin du gehst. Dazwischen liegt das Sichtbare - Deine Insel.

  45. Wir haben so viel, wieviel wir glauben und hoffen, denn dem Glaubenden ist alles möglich.

    Martin Luther

  46. Gesegnet sei die Stille! Denn in ihr wirst du mich reden hören

    Khalil Gibran

  47. Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende allen Wissens

    Johann Wolfgang von Goethe

  48. Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, wird niemals mehr Durst haben.

  49. Geh ohne Stab nicht in den Schnee und ohne Steuer nicht zur See, geh ohne Gebet und Gottes Wort niemals aus deinem Hause fort.

  50. Genieße, wer nicht glauben kann. Die Lehre ist ewig wie die Welt. Wer glauben kann, entbehre.

    Friedrich von Schiller

  51. Beten gehört für die Pfarrer.

  52. Christen und Könige sollen wissen, was sie glauben.

  53. Gottes Rechnung fehlt nicht.

  54. Gott ist nicht ein so schlechter Wirt, dass er nicht eine Zeche sollte borgen können.

  55. Gott ist kein Bayer, er läßt sich nicht spotten.

  56. Gott läßt sich keinen flächsernen Bart flechten.

  57. Man muss mit Gott in die Hände speien und anfangen.

  58. Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.

    Georg Christoph Lichtenberg

  59. Es gibt keine andere Brücke in den Himmel als das Kreuz

    Abraham a Sancta Clara

  60. Sinnlich beginnt der Mensch, dann denkt er, endlich glaubt er.

    Ludwig Börne