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Sprüche über Glauben

868 Sprüche — Seite 7

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.

  1. Niemand kann frommer sein, als es ihm Gott hat zugemessen

  2. Was wir um Christi willen aufgeben, ist unser Gewinn, was wir zurückbehalten, ist in Wirklichkeit Verlust.

    James Hudson Taylor

  3. Wir hören viel, aber wir hören erst eigentlich, wenn wir die wirren Stimmen haben sterben lassen, und nur noch eine spricht. Wir sehen viel, doch wir sehen erst eigentlich, wenn wir die wirren Lich …

    Eckhart von Hochheim

  4. Der Glaube tröstet, wo die Liebe weint.

    Paul Verlaine

  5. Wo das Wissen aufhört, leuchtet auf der Glaube, und wo der Glaube aufhört, das Schauen.

    Theodor Toeche-Mittler

  6. Gott, inbrünstig möcht ich beten, doch der Erde Bilder treten immer zwischen dich und mich.

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  7. Ich sammelte alle meine Gefühle in meinem Gebet.

    Fjodor M. Dostojewski

  8. Religion ist die Poesie der unpoetischen Menschen.

    Franz Grillparzer

  9. Vielleicht wird der Himmel den Laien gehören, aber diese Welt gehört ganz bestimmt den Klerikern.

    George Moore

  10. Dumm ist, wer andere zwingt, ihm zu glauben.

  11. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.

  12. Der Herr ist nahe allen, die ihn rufen.

  13. Gott ist in uns daheim - wir sind in der Fremde.

    Eckhart von Hochheim

  14. Wenn du glaubst, ich lieb dich nicht, ich treib mit dir nur Scherz, so zünde ein Laternchen an, und leuchte mir ins Herz.

  15. Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele, ich warte voll Vertrauen auf sein Wort.

  16. Wie ein gut verbrachter Tag einen glücklichen Schlaf beschert, so beschert ein gut verbrachtes Leben einen glücklichen Tod.

    Leonardo da Vinci

  17. Der Glaube gibt uns die Kraft, tapfer zu tragen, was wir nicht ändern können.

  18. Bet' und arbeit', ruft die Welt. Bete kurz!, denn Zeit ist Geld. An die Türe pocht die Not Bete kurz! denn Zeit ist Brot.

    Georg Friedrich Rudolph Herwegh

  19. Herr, gib ihm die Erfüllung seiner Sehnsucht und vollende sein Leben in dir. Lass ihn dein Angesicht schauen.

  20. Der Herr wird seinen Engel mit dir senden, und Gnade zu Deiner Reise geben.

  21. Der Kluge sieht das Gemeinsame in den verschiedenen Religionen, der Dummkopf die Unterschiede.

  22. Nur ja nicht die Gelegenheit versäumt, nur ja nicht zaghaft Gottes Werke beschaut! Sein mächtiger Arm kann und wird alle Wege ebnen, Hilfe spenden wunderbar.

    Adolph Kolping

  23. Wer glaubt, ist entbunden. Wer nicht glaubt, ist gebunden.

    Ulrich Zwingli

  24. Wenn du ein Kind siehst, hast du Gott auf frischer Tat ertappt

    Martin Luther

  25. Die Sterne sind nur der Vater deines Schicksals. Die Mutter ist deine eigene Seele

    Johannes Kepler

  26. Klein ist der Mensch, der Vergängliches sucht, groß aber, wer das Ewige im Sinn hat.

    Antonius von Padua

  27. Ich denke, wenn ich einmal ein ernster Christ werde, dann werde ich mich am meisten darüber schämen, dass ich dies nicht früher geworden bin, sondern erst alles andere habe versuchen wollen.

    Sören Kierkegaard

  28. Die Zeit, in der man alles den Menschen durch Worte - seien es theologische oder fromme Worte - sagen könnte, ist vorüber; ebenso die Zeit der Innerlichkeit und des Gewissens und das heißt eben di …

    Dietrich Bonhoeffer

  29. Eigentlich solle ich mich schämen, Gott mit meiner Person zu behelligen. Aber seltsam, ich fühle, dass sich Gott mit mir beschäftigt.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  30. Lass dir dein Glauben von niemanden rauben. Lass dir dein Lieben von keinem trüben. Halte stets offen dein Herze dem Hoffen.

  31. Ich weiß nicht, wohin Gott mich führt, aber ich weiß, dass er mich führt.

    Gorch Fock

  32. Wer an das Glück glaubt, der hat Glück.

    Christian Friedrich Hebbel

  33. Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln.

    Max Planck

  34. Wie die Mutter sich freut, wenn sie das erste Lächeln ihres Kindes bemerkt, so freut sich Gott jedesmal, wenn er vom Himmel sieht, daß ein Sünder sich vor ihm aus vollem Herzen zum Gebet beugt.

    Fjodor M. Dostojewski

  35. Es gibt zwei Arten von Christen: Den Nachfolger Jesu, und dann die billigere Ausgabe davon, den Bewunderer Jesu.

    Sören Kierkegaard

  36. Der Tod ist das Tor zum Leben.

  37. Im Licht des Glaubens bin ich stark, standhaft und beharrlich. Im Licht des Glaubens hoffe ich. Das läßt mich nicht schwach werden auf meinem Lebensweg.

    Katharina von Siena

  38. Üb' immer Treu und Redlichkeit bis an dein kühles Grab, und weiche keinen Finger breit von Gottes Wegen ab!

    Ludwig Christoph Heinrich Hölty

  39. Wir müssen die religiösen Gefühle des anderen respektieren - aber nur in der gleichen Art, wie wir seine Ansicht respektieren, dass seine Frau schön und seine Kinder wohlerzogen sind.

    H. L. Mencken

  40. Die Menschen glauben, sich mit etwas Wichtigem zu befassen, befassen sich aber nur mit der Fresserei.

    Leo Tolstoi

  41. Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen. Wer ist, der uns Hilfe bringt, dass wir Gnad erlangen? Das bist du, Herr, alleine. Uns reuet unsre Missetat, die dich, Herr, erzürnet hat. Heilige …

    Martin Luther

  42. Christus hat viele Diener, aber wenig Nachfolger.

  43. Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein.

  44. Wie gutes Tagwerk frommen Schlummer bringt, so rechtes Leben einen fröhlichen Tod.

    Leonardo da Vinci

  45. Ich habe angefangen, Kirchen, Kapellen, Bischöfe und das Ganze zu hassen. Ein Mensch kann auch ohne das tapfer vor seinen Gott treten

    John Knittel

  46. Ich lenke meine Gedanken himmelwärts und hoffe, dass mir ein Engel entgegen kommt.

  47. Ich glaube um zu erkennen.

    Anselm von Canterbury

  48. Da mir mein Sein so unbekannt, so steht es wohl in Gottes Hand, die führet mich so aus wie ein, so darf ich wohl getröstet sein.

    Ludwig Thoma

  49. Nicht der Tod, sondern das Sterben beunruhigt mich.

    Michel de Montaigne

  50. Gott ist uns Zuflucht und Stärke,ein bewärter Helfer in allen Nöten.

  51. Alle Menschen haben Zugang zu Gott, aber jeder einen anderen

    Martin Buber

  52. Im Himmel ist ein Engel nichts Besonderes

    George Bernard Shaw

  53. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.

  54. Wenn ich Narr genug wäre, noch an das Glück zu glauben, so würde ich es in der Gewohnheit suchen.

    Francois René de Chateaubriand

  55. Es wird hell, weil du da bist.

  56. Wenn der Himmel einen Menschen erschaffen hat, muss es für ihn auch eine Aufgabe geben

  57. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an.

  58. Man verirrt sich nie so leicht, als wenn man glaubt, den Weg zu kennen.

  59. Besser ein Zweifler, der manchmal glaubt, als ein Gläubiger, der nie zweifelt.

    Josef Bordat

  60. Die goldene Zeit der Geistlichkeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes.

    Friedrich von Schiller