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Sprüche über Glauben

868 Sprüche — Seite 11

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.

  1. Jede Woche einmal sollten wir unseren Taufbund erneuern

    Karl Julius Weber

  2. Das Sehen Gottes ist Vorsehung, Gnade und ewiges Leben.

    Nikolaus von Kues

  3. Trennung ist unser Los, Wiedersehen ist unsere Hoffnung. So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden. Aus dem Leben ist er zwar geschieden, aber nicht aus unserem Leben; denn wi …

    Augustinus

  4. In der Liebe zu dem, der uns erschaffen und erlöst hat, haben wir alles überreich.

    John Henry Newman

  5. Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm

  6. Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen. Er kann das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln.

    Martin Luther King

  7. Auf jeden Abend folgt ein Morgen

  8. Begreift, dass Gott das Endziel, nicht der Ausgangspunkt der Schöpfung ist.

    André Gide

  9. Gott war sich vor der Schöpfung selbst ein Geheimnis, er musste schaffen, um sich selbst kennen zu lernen.

    Christian Friedrich Hebbel

  10. Ein Mensch, der wahre Gottesfurcht im Herzen hat, ist wie die Sonne, die da scheinet und wärmt, wenn sie auch nicht redet

    Matthias Claudius

  11. Manche Leute glauben jedem. Vorausgesetzt, er flüstert.

  12. Es ist eine bekannte Tatsache, dass man mit gewissen Schlagworten der leichtgläubigen Menge nach Belieben Sand in die Augen streuen kann

    Bertha Freifrau von Suttner

  13. Wenn Gott aufrichtig gesucht wird, steht der Weg zu ihm immer offen.

    Maria Ward

  14. Tue Gutes und tue es gut.

    Maria Ward

  15. Wer den Glauben an sich selbst bewahrt, verliert auch nicht den Glauben an die Menschen

  16. Der Mensch wurzelt in seinen Ahnen, aber alle Dinge haben ihre Wurzeln im Himmel.

  17. Es ist leichter zu glauben als zu zweifeln; der Märtyrer des Zweifels ist großartiger als der Märtyrer des Glaubens.

    Georg Friedrich Rudolph Herwegh

  18. Glaube ist Liebe, welche die Form des Sehnens angenommen hat.

    William Ellery Channing

  19. Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in diejenigen, welche das Unglaubliche glauben, und diejenigen, welche das Unwahrscheinliche tun.

    Oscar Wilde

  20. Erst das Leiden hat der Menschheit das Gefühl der Religion, den Gedanken eines Gottes erschaffen.

    Stefan Zweig

  21. Unser Nehmen heißt beten und unser Geben heißt lieben. Beides aber ist nur dem Glauben möglich, der von Gottes Gnade lebt.

    Friedrich von Bodelschwingh

  22. Den letzten Weg musst du alleine gehen, ohne Hilfe, ohne Hand. Doch Gott, der Herr, wird am Wege stehen und führt Dich hinein in sein himmlisches Land.

  23. Wenn wir mit Christus gestorben sind, dann werden wir auch mit ihm leben.

  24. Sei deines Willens Herr und deines Gewissens Knecht

    Marie von Ebner-Eschenbach

  25. Wem zu glauben ist, redlicher Freund, das kann ich dir sagen: Glaube dem Leben; es lehrt besser als Redner und Buch.

    Wilhelm Busch

  26. Man empfindet Gott durch die Seele wie die Luft durch den Körper

    Joseph Joubert

  27. Gottes Engel kommen im Verborgenen zu uns

    James Russell Lowell

  28. Niemand unter den Sterblichen ist so groß, dass er nicht in ein Gebet eingeschlossen werden könnte.

    Bertolt Brecht

  29. Bring' unrecht Gut mir nicht ins Haus, es treibt den Segen sonst hinaus.

  30. Gebet ohne Inbrunst - Vogel ohne Flügel.

  31. Religion ist die Erkenntnis aller unserer Pflichten als göttliche Gebote.

    Immanuel Kant

  32. Der Liberalismus ist die letzte religiöse Anschauung.

    Alexander Herzen

  33. Es gibt Zeiten, da schafft ein Volk Gott ab. Gott ist zum Glück toleranter.

  34. Eine Frau darf beten. Ein Mann, der betet, muss sehr dumm oder sehr weise sein

    Kurt Tucholsky

  35. Sei treu bis in den Tod, dann werde ich dir den Kranz des Lebens geben.

  36. Die Erde ist randvoll mit Himmel, und in jedem gewöhnlichen Dornenbusch brennt Gott, aber nur jene, die sehen können, ziehen ihre Schuhe aus; die anderen sitzen drum herum und pflücken Brombeeren.

    Elizabeth Barrett Browning

  37. Wer den Willen des Himmels nicht kennt, der ist kein edler Mensch.

    Konfuzius

  38. Glaube kann die Form annehmen, einen tragfähig zu machen für die Zweifel.

    John Henry Newman

  39. Die Grundlage des Christentums ist ein Apfel

    Gustave Flaubert

  40. Schwarz auf Weiß ist bei weitem nicht die größte Sicherheit auf der Welt. Es gibt nichts Gewisseres als Empfundenes und Geglaubtes.

    Felix Mendelssohn Bartholdy

  41. Das einzige Interessante auf Erden sind die Religionen.

    Charles Baudelaire

  42. Gott ist die Welt - und Gott und ich sind du!

    Otto Erich Hartleben

  43. Wer so liebt ... glaubt auch Unmögliches.

    Elizabeth Barrett Browning

  44. Und geht es auch durch dunkle Täler, fürchte ich mich nicht, denn du, Herr, bist bei mir. Du beschützt mich mit deinem Hirtenstab

  45. Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung, Liebe

  46. Die Mutter sagt's, der Vater glaubt's, und ein Narr zweifelt daran.

  47. Ich wollte, ich stände auf einem hohen Berge, von wo aus ich auf der ganzen Welt gehört werden könnte; ich würde rufen mit solcher Stimme, daß alle es hörten: O ihr Menschenkinder, betet, betet, …

    Theresia von Avila

  48. Der Glaube mag meiner Seele förderlich sein, doch meinen Ruf schickt er zum Teufel.

    Mark Twain

  49. Jesus segne und behüte dich und alle, die bei dir sind.

    Maria Ward

  50. Obwohl aller sterblichen Natur unsichtbar, wird Gott aus seinen Werken selber ersehen.

    Aristoteles

  51. Du bist von Gottes Hand beschirmt, denn du bist heut' gefirmt.

  52. Ich glaube nicht an Wunder. Ich habe ihrer zu viele gesehen.

    Oscar Wilde

  53. Gott sortiert Gebete sicherlich nicht nach Konfessionen.

    Johann Gottfried Herder

  54. Dass wir einen Gott ahnen, ist nur ein unzulänglicher Beweis für sein Dasein. Ein stärkerer Beweis ist, dass wir fähig sind, an ihm zu zweifeln.

    Arthur Schnitzler

  55. Das Reifwerden eines Christen ist im Grunde ein Dankbarwerden.

    Friedrich von Bodelschwingh

  56. Um immer gut zu sein, ist es erforderlich, dass die anderen glauben, dass sie uns gegenüber niemals ungestraft böse sein dürfen

    François de la Rochefoucauld

  57. "Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein, du, Herr, hilfst mir, dass ich sicher wohne".

  58. Wir brauchen Brot, um leben zu können. Wir brauchen die Bibel, um leben zu wollen.

  59. Knecht Ruprecht Von drauß' vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr. Allüberall auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtlein blitzen. Und droben aus dem Himmelstor s …

    Theodor Storm

  60. Es gibt auch im Religiösen keine absolute Wahrheit, nur geglaubte. Der Gott einer Religion ist ohnmächtig gegen den, der andere Götter anerkennt oder keine.

    Otto Flake