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Sprüche über Glauben

868 Sprüche — Seite 2

Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.

Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.

  1. Glück besteht darin, glücklich zu sein, und nicht etwa darin, den anderen glauben zu lassen, dass man es ist.

    Jules Renard

  2. Das Erste in der Liebe ist der Sinn füreinander und das Höchste der Glaube aneinander.

    Friedrich von Schlegel

  3. Der Glaube ist es, der die wahren Wunder wirkt

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  4. Der Friede ist ein so großes Gut, dass die, welche Frieden stiften und herstellen, Kinder Gottes genannt werden.

    Johannes Chrysostomos

  5. Der Wert der ganzen Welt ist mit dem Wert einer einzigen Seele nicht zu vergleichen.

    Johannes Chrysostomos

  6. Kurz Gebet, tiefe Andacht.

  7. Gottes Schutz scheint uns entbehrlich, solange wir ihn besitzen.

    Antonius von Padua

  8. Christus will keine Bewunderer, sondern Nachfolger,

    Sören Kierkegaard

  9. Jesus lebt, mit ihm auch ich! Tod, wo sind nun deine Schrecken? Jesus lebt und wird auch mich von dem Tode auferwecken.

    Christian Fürchtegott Gellert

  10. Du bist Gottes Werkzeug. Er verlangt deinen Dienst, nicht deine Ruhe. Tu um Gottes willen etwas Tapferes.

    Ulrich Zwingli

  11. Alle Unordnung des inneren und des äußeren Menschen wird geordnet in der Gelassenheit, in der man sich läßt und Gott überläßt.

    Eckhart von Hochheim

  12. Wir leben nicht, um zu glauben, sondern um zu lernen

    Dalai Lama

  13. Zu glauben ist schwer. Nichts zu glauben ist unmöglich.

    Victor-Marie Hugo

  14. Im Glück erheb dich nicht, im Unglück verzage nicht, denn Gott ist ein Mann, der Glück und Unglück wenden kann.

  15. Es ist selten, dass ein Mensch weiß, was er eigentlich glaubt.

    Oswald Spengler

  16. Gott befiehlt uns bloß, die Netze auszuwerfen, nicht aber, Fische zu fangen, weil er es ist, der sie ins Netz gehen lässt

    Vinzenz von Paul

  17. Was Gott tut, ist wohlgetan.

  18. Die Kirche Roms hat durch die Einführung des Weihnachtsfestes das Christentum gerettet.

    Paul de Lagarde

  19. Man kann wissen, dass man nicht alles glauben soll, doch sollte man nicht glauben, dass man alles wissen kann.

    Josef Bordat

  20. Christen sind dünn gesät.

  21. Die Wahrheit ist nicht daß ausschließliche Eigentum einer einzelnen heiligen Schrift. Die Forderung der Zeit ist nicht eine einzige Religion, sondern die gegenseitige Achtung und Duldsamkeit der Anhän …

    Mahatma Gandhi

  22. Glaub nicht alles, was man dir sagt, aber glaube, dass alles möglich ist.

  23. Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben. Unter Gottes Hand gestalte ich mein Leben. In Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.

    Augustinus

  24. In die ersten Augenblicke des neuen Tages gehören nicht eigene Pläne und Sorgen, auch nicht der Übereifer der Arbeit, sondern Gottes befreiende Gnade, Gottes segnende Nähe.

    Dietrich Bonhoeffer

  25. Der Glaube an unsere Kraft kann sie ins unendliche verstärken.

    Friedrich von Schlegel

  26. Der Herr ist bei mir, ich fürchte mich nicht.

  27. Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele. Mein Gott, auf dich vertraue ich.

  28. Deine Arbeit wird nur gedeihen, wenn du an sie glaubst.

  29. Älterwerden geht so schnell, dass man es kaum glauben kann, obgleich man es erlebt.

    Else Pannek

  30. Einen Gottlosen habe ich noch nie gesehen, nur Ruhelose sind mir begegnet.

    Fjodor M. Dostojewski

  31. So selig ist kein Seliger, so glücklich ist kein Glücklicher wie ein Mensch, der Gott im Herzen hat

    Antonius von Padua

  32. Rechtschaffenheit ist eine sehr seltene Tugend, und der Mensch, der sie im höchsten Grade zu besitzen glaubt, hat sie oft am wenigsten

    Honoré de Balzac

  33. Groß ist die Mühe, den Himmel zu ersteigen, doch für die Seele ist es eine Heimkehr.

    Seneca

  34. Der edle Mensch mag gelegentlich das Prinzip der Menschenliebe verletzen; der Gemeine jedoch hat noch nie an das Prinzip der Menschenliebe geglaubt.

    Konfuzius

  35. Lass ab von diesem Zweifeln, Glauben, vor dem das Beste selbst zerfällt, und wahre dir den vollen Glauben an diese Welt, trotz dieser Welt.

    Theodor Fontane

  36. Die Irreligiösen sind religiöser, als sie es selbst wissen, und die religiösen sind's weniger, als sie meinen

    Franz Grillparzer

  37. Das große unzerstörbare Wunder ist der Menschenglaube an Wunder.

    Jean Paul

  38. Der überlegene Mensch lebt still und ruhig. Er wartet auf den Willen des Himmels. Der niedrige Mensch begibt sich in Gefahr und hofft auf die Wendung des Glücks

    Konfuzius

  39. Alle Lichter, die wir anzünden, zeugen von dem Licht, das da erschienen ist in der Dunkelheit

    Friedrich von Bodelschwingh

  40. Alles, was in den Geboten Gottes dir schwer scheint, wird leicht und voll Wonne, wenn du die Liebe hast.

    Antonius von Padua

  41. Das Tröpflein wird das Meer, wenn es ins Meer gekommen, die Seele Gott, wenn sie in Gott aufgenommen.

    Angelus Silesius

  42. In England gibt es drei Soßen und dreihundertsechzig Religionen, in Frankreich drei Religionen und dreihundertsechzig Soßen.

    Charles de Talleyrand

  43. Die Schrift hat Stellen genug, um alle Stände zu trösten und alle Stände zu erschrecken.

    Blaise Pascal

  44. Wie einer betet, so wird er erhört.

  45. Das Vaterunser lehrt uns, nur für das Brot des heutigen Tages zu bitten.

    Andrew Carnegie

  46. Mensch, denkst Du Gott zu schauen, dort oder hier auf Erden, so muss dein Herz zuvor ein reiner Spiegel werden.

    Angelus Silesius

  47. Wir brauchen keinen großen Glauben, nur einen Glauben an einen großen Herrn

    James Hudson Taylor

  48. Die Stärke unserer Überzeugung ist kein Beweis für ihre Richtigkeit

    John Locke

  49. Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?

  50. Was du sehen kannst, das sehe, und brauche deine Augen, und über das Unsichtbare und Ewige halte dich an Gottes Wort.

    Matthias Claudius

  51. Ich aber weiß, was wenige Menschen glauben, dass wahre Freundschaft zarter ist als Liebe.

    Platon

  52. Kommt der Geist eines Menschen vor zeitlichen Sorgen nicht zur Ruhe, so kann er Gott nicht näher kommen.

    Antonius von Padua

  53. Wenn man das Bedürfnis nach etwas Großem, Unendlichem hat, nach etwas, das einen zu Gott hinführt, so braucht man nicht weit zu gehen.

    Vincent van Gogh

  54. Die Mönche verneigen sich nicht vor dem Abt, sondern vor seinen Schüsseln.

  55. Ein einziger dankbarer Gedanke gen Himmel ist das vollkommenste Gebet!

    Gotthold Ephraim Lessing

  56. Die Ursache, die den Aberglauben hervorbringt, erhält und ernährt, ist die Furcht.

    Baruch de Spinoza

  57. Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch!

  58. Wo man viel von Frömmigkeit sagt, da ist man selten fromm

  59. Ein Mann glaubt nur das, was er sieht, riecht oder anfasst. Eine Frau glaubt nur das, was sie empfindet.

    Auguste Renoir

  60. Ein Glaube, der nicht froh macht, ist des Glaubens nicht wert.

    Else Pannek