Sprüche über Glauben
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Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.
Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus – Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.
Glück besteht darin, glücklich zu sein, und nicht etwa darin, den anderen glauben zu lassen, dass man es ist.
— Jules Renard
Das Erste in der Liebe ist der Sinn füreinander und das Höchste der Glaube aneinander.
— Friedrich von Schlegel
Der Glaube ist es, der die wahren Wunder wirkt
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Der Friede ist ein so großes Gut, dass die, welche Frieden stiften und herstellen, Kinder Gottes genannt werden.
— Johannes Chrysostomos
Der Wert der ganzen Welt ist mit dem Wert einer einzigen Seele nicht zu vergleichen.
— Johannes Chrysostomos
Kurz Gebet, tiefe Andacht.
Gottes Schutz scheint uns entbehrlich, solange wir ihn besitzen.
— Antonius von Padua
Christus will keine Bewunderer, sondern Nachfolger,
— Sören Kierkegaard
Jesus lebt, mit ihm auch ich! Tod, wo sind nun deine Schrecken? Jesus lebt und wird auch mich von dem Tode auferwecken.
— Christian Fürchtegott Gellert
Du bist Gottes Werkzeug. Er verlangt deinen Dienst, nicht deine Ruhe. Tu um Gottes willen etwas Tapferes.
— Ulrich Zwingli
Alle Unordnung des inneren und des äußeren Menschen wird geordnet in der Gelassenheit, in der man sich läßt und Gott überläßt.
— Eckhart von Hochheim
Wir leben nicht, um zu glauben, sondern um zu lernen
— Dalai Lama
Zu glauben ist schwer. Nichts zu glauben ist unmöglich.
— Victor-Marie Hugo
Im Glück erheb dich nicht, im Unglück verzage nicht, denn Gott ist ein Mann, der Glück und Unglück wenden kann.
Es ist selten, dass ein Mensch weiß, was er eigentlich glaubt.
— Oswald Spengler
Gott befiehlt uns bloß, die Netze auszuwerfen, nicht aber, Fische zu fangen, weil er es ist, der sie ins Netz gehen lässt
— Vinzenz von Paul
Was Gott tut, ist wohlgetan.
Die Kirche Roms hat durch die Einführung des Weihnachtsfestes das Christentum gerettet.
— Paul de Lagarde
Man kann wissen, dass man nicht alles glauben soll, doch sollte man nicht glauben, dass man alles wissen kann.
— Josef Bordat
Christen sind dünn gesät.
Die Wahrheit ist nicht daß ausschließliche Eigentum einer einzelnen heiligen Schrift. Die Forderung der Zeit ist nicht eine einzige Religion, sondern die gegenseitige Achtung und Duldsamkeit der Anhän …
— Mahatma Gandhi
Glaub nicht alles, was man dir sagt, aber glaube, dass alles möglich ist.
Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben. Unter Gottes Hand gestalte ich mein Leben. In Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.
— Augustinus
In die ersten Augenblicke des neuen Tages gehören nicht eigene Pläne und Sorgen, auch nicht der Übereifer der Arbeit, sondern Gottes befreiende Gnade, Gottes segnende Nähe.
— Dietrich Bonhoeffer
Der Glaube an unsere Kraft kann sie ins unendliche verstärken.
— Friedrich von Schlegel
Der Herr ist bei mir, ich fürchte mich nicht.
Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele. Mein Gott, auf dich vertraue ich.
Deine Arbeit wird nur gedeihen, wenn du an sie glaubst.
Älterwerden geht so schnell, dass man es kaum glauben kann, obgleich man es erlebt.
— Else Pannek
Einen Gottlosen habe ich noch nie gesehen, nur Ruhelose sind mir begegnet.
— Fjodor M. Dostojewski
So selig ist kein Seliger, so glücklich ist kein Glücklicher wie ein Mensch, der Gott im Herzen hat
— Antonius von Padua
Rechtschaffenheit ist eine sehr seltene Tugend, und der Mensch, der sie im höchsten Grade zu besitzen glaubt, hat sie oft am wenigsten
— Honoré de Balzac
Groß ist die Mühe, den Himmel zu ersteigen, doch für die Seele ist es eine Heimkehr.
— Seneca
Der edle Mensch mag gelegentlich das Prinzip der Menschenliebe verletzen; der Gemeine jedoch hat noch nie an das Prinzip der Menschenliebe geglaubt.
— Konfuzius
Lass ab von diesem Zweifeln, Glauben, vor dem das Beste selbst zerfällt, und wahre dir den vollen Glauben an diese Welt, trotz dieser Welt.
— Theodor Fontane
Die Irreligiösen sind religiöser, als sie es selbst wissen, und die religiösen sind's weniger, als sie meinen
— Franz Grillparzer
Das große unzerstörbare Wunder ist der Menschenglaube an Wunder.
— Jean Paul
Der überlegene Mensch lebt still und ruhig. Er wartet auf den Willen des Himmels. Der niedrige Mensch begibt sich in Gefahr und hofft auf die Wendung des Glücks
— Konfuzius
Alle Lichter, die wir anzünden, zeugen von dem Licht, das da erschienen ist in der Dunkelheit
— Friedrich von Bodelschwingh
Alles, was in den Geboten Gottes dir schwer scheint, wird leicht und voll Wonne, wenn du die Liebe hast.
— Antonius von Padua
Das Tröpflein wird das Meer, wenn es ins Meer gekommen, die Seele Gott, wenn sie in Gott aufgenommen.
— Angelus Silesius
In England gibt es drei Soßen und dreihundertsechzig Religionen, in Frankreich drei Religionen und dreihundertsechzig Soßen.
— Charles de Talleyrand
Die Schrift hat Stellen genug, um alle Stände zu trösten und alle Stände zu erschrecken.
— Blaise Pascal
Wie einer betet, so wird er erhört.
Das Vaterunser lehrt uns, nur für das Brot des heutigen Tages zu bitten.
— Andrew Carnegie
Mensch, denkst Du Gott zu schauen, dort oder hier auf Erden, so muss dein Herz zuvor ein reiner Spiegel werden.
— Angelus Silesius
Wir brauchen keinen großen Glauben, nur einen Glauben an einen großen Herrn
— James Hudson Taylor
Die Stärke unserer Überzeugung ist kein Beweis für ihre Richtigkeit
— John Locke
Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?
Was du sehen kannst, das sehe, und brauche deine Augen, und über das Unsichtbare und Ewige halte dich an Gottes Wort.
— Matthias Claudius
Ich aber weiß, was wenige Menschen glauben, dass wahre Freundschaft zarter ist als Liebe.
— Platon
Kommt der Geist eines Menschen vor zeitlichen Sorgen nicht zur Ruhe, so kann er Gott nicht näher kommen.
— Antonius von Padua
Wenn man das Bedürfnis nach etwas Großem, Unendlichem hat, nach etwas, das einen zu Gott hinführt, so braucht man nicht weit zu gehen.
— Vincent van Gogh
Die Mönche verneigen sich nicht vor dem Abt, sondern vor seinen Schüsseln.
Ein einziger dankbarer Gedanke gen Himmel ist das vollkommenste Gebet!
— Gotthold Ephraim Lessing
Die Ursache, die den Aberglauben hervorbringt, erhält und ernährt, ist die Furcht.
— Baruch de Spinoza
Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch!
Wo man viel von Frömmigkeit sagt, da ist man selten fromm
Ein Mann glaubt nur das, was er sieht, riecht oder anfasst. Eine Frau glaubt nur das, was sie empfindet.
— Auguste Renoir
Ein Glaube, der nicht froh macht, ist des Glaubens nicht wert.
— Else Pannek