
Jesus lebt, mit ihm auch ich! Tod, wo sind nun deine Schrecken? Jesus lebt und wird auch mich von dem Tode auferwecken.
Bedeutung
Christian Fürchtegott Gellert schrieb diesen Ostergesang im 18. Jahrhundert als Ausdruck des christlichen Auferstehungsglaubens. Der Tod hat seinen Schrecken verloren, weil Christus ihn überwunden hat. Das ist kein abstraktes Dogma, sondern eine persönliche Zusage: Jesus lebt – und deshalb lebt auch ich, jetzt und nach dem Tod. Der Gesang verbindet Ostern als theologische Überzeugung mit der persönlichen Gewissheit und Hoffnung des Gläubigen. Das Lied wird bis heute im christlichen Gottesdienst gesungen und ist eines der bekanntesten Osterlieder im deutschsprachigen Raum.
Verwendung
Passt in christlichen Gottesdiensten zu Ostern, in Andachten und als Trostlied bei Trauerfeiern im Glaubenskontext. Auch geeignet als Begleitwort auf Osterkarten oder in persönlichen Briefen an gläubige Menschen, die Trost im christlichen Auferstehungsglauben suchen. Wegen des klaren religiösen Bezugs für nicht-religiöse oder weltliche Kontexte ungeeignet. Im christlichen Rahmen als Trost und Bekenntnis sehr wirkungsvoll.
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Über Christian Fürchtegott Gellert
Über den Autor
Philosoph · Deutsch · 1715 - 1769
Christian Fürchtegott Gellert (1715–1769) war deutscher Dichter und Moralphilosoph der Aufklärung, der neben Christian Felix Weiße als meistgelesener Schriftsteller seiner Zeit galt.
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Geboren am 4. Juli 1715 in Hainichen, verbrachte Gellert den Großteil seines Lebens in Leipzig, wo er am 13. Dezember 1769 starb. Als Vertreter der Aufklärung verband er dichterisches Schaffen mit moralphilosophischem Denken und erreichte damit ein breites Lesepublikum im deutschsprachigen Raum.

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