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Sprüche über Bildung

536 Sprüche — Seite 3

  1. Bücher sind die Vermächtnisse, die ein großer Geist der Menschheit hinterläßt.

    Joseph Addison

  2. Die Grenzen des Wissens zu erweitern bedarf völlig anderer intellektueller Voraussetzungen als die Grenzen des Unwissens zu erweitern

    Christa Schyboll

  3. Die meisten Menschen können nicht messen, weder auf dem Gebiet der Kunst, noch der Menschenkenntnis, und darum die mittleren von den höchsten Werten nicht unterscheiden.

    August Pauly

  4. Ich werde älter und höre doch nicht auf, immer noch viel zu lernen

    Solon

  5. Wer spezielles Wissen erworben hat, muß einen lebendigen Sinn dafür bekommen, was schön und moralisch gut ist. Sonst gleicht er mehr einem wohlabgerichteten Hund als einem harmonisch entwickelten Gesc …

    Albert Einstein

  6. Man sollte auch gute, ja ausgezeichnete Bücher verbieten, bloß damit sie mehr gelesen und beachtet werden

    Albert Camus

  7. Eine Sprache mit Geschick handhaben heißt, eine Art Beschwörungszauber treiben.

    Charles Baudelaire

  8. Durch geistige Kraft können wir den beherrschen, der uns an körperlicher überragt.

    Antiphon

  9. Die Kunst des Lesens ist die Fähigkeit, Seiten zu überblättern, auf denen man nichts versäumt.

    William Butler Yeats

  10. Geist ist die Würze der Konversation, nicht die Speise.

    William Hazlitt

  11. Das Halbverstandene und Halberfahrene ist nicht die Vorstufe der Bildung, sondern ihr Todfeind.

    Theodor W. Adorno

  12. Eine ausgewählte Büchersammlung ist und bleibt der Brautschatz des Geistes und Gemütes

    Karl Julius Weber

  13. Dem Gelehrten ist der Stolz verzeihlich, dem Weisen jedoch unmöglich

    Heinrich Martin

  14. Eine auserlesene Büchersammlung ist der vortrefflichste Hausrat.

    Francesco Petrarca

  15. Viele Frauen haben die ganze Brust voll Hirn.

    Jeanne Antoinette Poisson de Pompadour

  16. Was ist die Weisheit eines Buches gegen die Weisheit eines Engels?

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  17. Lesen ist für den Geist, was Gymnastik für den Körper ist.

    Joseph Addison

  18. Unsere schulische Bildung ignoriert auf viele Arten die Regeln einer gesunden Entwicklung

    Elizabeth Blackwell

  19. Bücher haben viele treffliche Eigenschaften für die, die sie zu wählen wissen.

    Michel de Montaigne

  20. Bildung jeder Art hat doppelten Wert, einmal als Wissen, dann als Charaktererziehung.

    Herbert Spencer

  21. Wissen ist die niederste Art nicht vereinigten Wissens; Wissenschaft ist teilweise vereinigtes, Philosophie völlig vereinigtes Wissen

    Herbert Spencer

  22. Der Horizont des Berliners ist längst nicht so groß wie seine Stadt.

    Kurt Tucholsky

  23. Der Segen der Welt ist gebildete Menschlichkeit.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  24. Das große Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln

    Herbert Spencer

  25. Und doch ist selbst die größte Sammlung des Weltgeistes, das Zusammentragen der wichtigsten Gedankengüter, nur ein lächerlicher Ausschnitt aus der Unendlichkeit des Geistes selber. Also bedenke in Dem …

    Nikolaus von Kues

  26. Alles Lernen ist nicht einen Heller wert, wenn Mut und Freude dabei verlorengehen

    Johann Heinrich Pestalozzi

  27. Wissensdurst ist die flüssige Form von Bildungshunger

    Ambrose Bierce

  28. Schlage nie in Büchern nach, wenn du etwas vergessen hast, sondern bemühe dich, es dir ins Gedächtnis zu rufen.

    Leo Tolstoi

  29. Aufgabe der Lehrer ist es, für alles einzelne die Ursache anzugeben.

    Aristoteles

  30. Der Schüler soll nicht nur über die Worte, sondern vor allem über den Sinn und den Inhalt dessen, was er gelernt hat, Auskunft geben können.

    Michel de Montaigne

  31. Unglaublich dummes Zeug spricht dieser und jener, aus Furcht, ungebildet zu erscheinen!

    Otto Weiss

  32. Liebt das Buch. Es wird euch freundschaftlich helfen, sich im stürmischen Wirrwarr der Gedanken, Gefühle und Ereignisse zurechtzufinden.

    Maxim Gorki

  33. Der Blick des Verstandes fängt an scharf zu werden, wenn der Blick der Augen an Schärfe verliert.

    Platon

  34. Man kann nicht alles wissen, muss sich aber in allem zu helfen wissen.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  35. Wer nichts als Chemie versteht, versteht auch die nicht recht.

    Georg Christoph Lichtenberg

  36. Die Torheit begleitet uns in allen Lebensperioden. Wenn einer weise scheint, liegt es daran, dass seine Torheiten seinem Alter und seinen Kräften angemessen sind.

    François de la Rochefoucauld

  37. Künstlerische Fähigkeiten und scharfer Verstand harmonieren sehr gut miteinander.

    Gottfried von Strassburg

  38. Ein geistreicher Mensch wäre oft recht in Verlegenheit ohne die Gesellschaft der Dummköpfe.

    François de la Rochefoucauld

  39. Man ist nur in dem Maße wissbegierig, wie man unterrichtet ist.

    Jean-Jacques Rousseau

  40. Es ist besser, feurig von Geist zu sein, selbst wenn man dann mehr Fehler begeht, als beschränkt und übervorsichtig.

    Vincent van Gogh

  41. Es ist wichtiger, Fragen stellen zu können, als auf alles eine Antwort zu wissen

    James Thurber

  42. Alles Wissen hat nur dann einen Wert, wenn es uns tatfähiger macht.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  43. Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, dass man recht haben und ein Idiot sein kann.

    Martin Kessel

  44. Wenn Allwissenheit denkbar wäre, so müsste sie die furchtbarste Qual der Hölle sein.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  45. Bildung muss nicht unbedingt zu Weisheit führen.

    Dschuang Dsi

  46. Das Lesen versieht den Geist nur mit dem Material für das Wissen; erst das Denken macht das Gelesene zu unserem Eigentum

    John Locke

  47. Klug sein hat noch nie einen Menschen an Dummheiten gehindert.

    Stefan Zweig

  48. Die geistige Seele kann nicht entstehen ausser durch Erschaffung.

    Thomas von Aquin

  49. Es erweist sich, daß das, was Weltkenntnis genannt wird, die Menschen eher schlauer als gut macht.

    Samuel Johnson

  50. Die besten Bücher sind die, von denen jeder Leser meint, er hätte sie selbst machen können.

    Blaise Pascal

  51. Die vollkommene Dame wird darauf achten, dass in den Bücherregalen die Werke männlicher und weiblicher Autoren streng getrennt stehen. Mann sollte sie nur dann zusammenstellen, wenn die Verfasser mi …

    Vincent van Gogh

  52. Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht mehr zurück.

    Theodor Fontane

  53. Die Dinge, die wir wirklich wissen, sind nicht die Dinge, die wir gehört oder gelesen haben, vielmehr sind es die Dinge, die wir gelebt, erfahren und empfunden haben.

    Calvin Milton Woodward

  54. Der Fortgang der wissenschaftlichen Entwicklung ist im Endeffekt eine ständige Flucht vor dem Staunen.

    Albert Einstein

  55. Die Drei und die Sieben sind die beiden größten geistigen Zahlen.

    Honoré de Balzac

  56. Die Erfindung der Gesetze der Zahlen ist aufgrund des ursprünglich schon herrschenden Irrtums gemacht, dass es mehrere gleiche Dinge gebe, aber tatsächlich gibt es nichts Gleiches.

    Friedrich Nietzsche

  57. Es gibt gebildete Kreise, denen es nicht an Geld fehlt, wohl aber an Bildung.

    Otto Weiss

  58. Unermeßlichen Einfluß auf die ganze menschliche Entwicklung eines Volks hat die Beschaffenheit seiner Sprache.

    Johann Gottlieb Fichte

  59. Ich greife nicht gern nach neuen Büchern, weil mir die alten mehr Kern und Kraft zu haben scheinen.

    Michel de Montaigne

  60. Des Lehrers Kraft ruht in der Methode.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg