
Eine Sprache mit Geschick handhaben heißt, eine Art Beschwörungszauber treiben.
Bedeutung
Charles Baudelaire, der französische Poet und Ästhet, formuliert in diesem Satz eine Überzeugung über die Macht der Sprache: Wer sie mit Geschick einsetzt, treibt eine Art Magie. Das ist keine Übertreibung, sondern eine poetische Erkenntnis: Sprache kann verzaubern, verführen, überzeugen und verwandeln – sie hat eine Wirkung, die über den bloßen Informationsgehalt weit hinausgeht. Baudelaire, der selbst als Dichter die Sprache als sein wichtigstes Instrument betrachtete, beschreibt damit eine Überzeugung über die magische Dimension der Rhetorik und des Stils.
Verwendung
Passend als Baudelaire-Zitat in Texten über Sprache, Stil und die magische Kraft geschickter Formulierungen sowie für Beiträge über Rhetorik, Poesie und die Überzeugung, dass Sprache mehr ist als Kommunikation. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über die Macht der Worte und die Kunst des sprachlichen Ausdrucks.
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Über Charles Baudelaire
Über den Autor
Schriftsteller · Französisch · 1821 -1867
Charles Baudelaire (1821–1867) war ein französischer Lyriker und Kunstkritiker, dessen „Les Fleurs du Mal" die Moderne der europäischen Dichtung mitprägten. Seine Texte verbinden Schönheit und Verfall, Großstadt und Einsamkeit, Sinnlichkeit und moralische Unruhe. Seine Sprache ist kontrolliert, aber innerlich unruhig; sie zeigt den Menschen zwischen Begehren, Müdigkeit und Sehnsucht nach Form.
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Charles Baudelaire (1821–1867) machte die moderne Großstadt, ihre Reize und Abgründe, zu einem zentralen Stoff der Lyrik. Mit „Les Fleurs du Mal" schuf er ein Werk, das Schönheit nicht vom Hässlichen trennt, sondern gerade in Spannung, Schuld und Vergänglichkeit sucht. Neben der Dichtung schrieb Baudelaire Kunstkritik und Essays, die das moderne Verständnis von Wahrnehmung und Stil prägten. Seine Sprache ist kontrolliert, aber innerlich unruhig; sie zeigt den Menschen zwischen Begehren, Müdigkeit und Sehnsucht nach Form. Deshalb wirken seine Gedanken bis heute, wenn es um die widersprüchliche Erfahrung moderner Existenz geht.

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