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Sprüche über Bildung

536 Sprüche — Seite 5

  1. Wenn Allwissenheit denkbar wäre, so müsste sie die furchtbarste Qual der Hölle sein.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  2. Die Dinge, die wir wirklich wissen, sind nicht die Dinge, die wir gehört oder gelesen haben, vielmehr sind es die Dinge, die wir gelebt, erfahren und empfunden haben.

    Calvin Milton Woodward

  3. Man kann nicht alles wissen, muss sich aber in allem zu helfen wissen.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  4. Unsere schulische Bildung ignoriert auf viele Arten die Regeln einer gesunden Entwicklung

    Elizabeth Blackwell

  5. Schulbildung überlädt in den meisten Menschen so sehr den Acker mit Schutt, dass keine Gedanken mehr darauf wachsen können.

    August Pauly

  6. Wenn man einen plattdeutschen Bauern französisch lehrt und er macht deutsch daraus, so ist es englisch.

    August Pauly

  7. Kleinlichkeit ist das Zeichen unserer Tage. Nicht auf den Geist, nicht auf das Innere, Große, Ideale wird geschaut, sondern auf den Buchstaben, auf Wissensanhäufung.

    Friedrich Lienhard

  8. Der Geist des engstirnigen Menschen ist wie die Pupille des Auges. Je mehr Licht man darauf fallen lässt, um so mehr zieht er sich zusammen.

    Oliver Wendell Holmes

  9. Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht.

    Aristoteles

  10. Die Bildung wird täglich geringer, weil die Hast größer wird.

    Friedrich Nietzsche

  11. Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben in zwanzig Jahren gewährt.

    Oscar Wilde

  12. Bei jungen Frauen ersetzt die Schönheit den Geist, bei alten der Geist die Schönheit.

    Charles-Louis de Montesquieu

  13. Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele

    Marcus Tullius Cicero

  14. Die Klugheit ist oft so lästig wie ein Nachtlicht im Schlafzimmer.

    Ludwig Börne

  15. Du hättest recht, wenn die Dummheit eine Geistesschwäche wäre. Leider ist sie aber eine furchtbare Stärke. Sie ist ein Fels, der unerschüttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen …

    Johann Nepomuk Nestroy

  16. Jahre lehren mehr als Bücher

    Aristoteles

  17. Es gibt nur ein einziges Gut für den Menschen: die Wissenschaft. Und nur ein einziges Übel: die Unwissenheit.

    Aristoteles

  18. Über den Einwand eines Gescheiten lässt sich streiten; über der Entgegnung eines Dummen muß man verstummen.

    Ludwig Anton Salomon Fulda

  19. Ein Buch wird doch immer erst gefunden, wenn es verstanden wird.

    Johann Wolfgang von Goethe

  20. Die Dummheit drängt sich vor, um gesehen zu werden; die Klugheit steht zurück, um zu sehen.

    Carmen Sylva

  21. Das menschliche Wissen ist dem menschlichen Tun davongelaufen, das ist unsere Tragik. Trotz aller unserer Kenntnisse verhalten wir uns immer noch wie die Höhlenmenschen von einst.

    Friedrich Dürrenmatt

  22. Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Rechthaben.

    Arthur Schopenhauer

  23. Ein Mensch ohne Wissenschaft ist wie ein Soldat ohne Degen, wie ein Acker ohne Regen, er ist wie ein Wagen ohne Räder, wie ein Schreiber ohne Feder; Gott selbst mag die Eselsköpfe nicht leiden.

    Abraham a Sancta Clara

  24. Die Kunst der Weisheit besteht darin, zu wissen, was man übersehen muss.

    William James

  25. Gesunder Menschenverstand in ungewöhnlichem Maße ist das, was die Welt Weisheit nennt

    Samuel Taylor Coleridge

  26. Die Welt allein bildet einen vollkommenen Menschen nicht. Das Lesen der besten Schriftsteller muss dazu kommen.

    Gotthold Ephraim Lessing

  27. Wissen ist gut, doch Können ist besser.

    Franz Emanuel August Geibel

  28. Das intellektuelle Talent stört oft wie ein Schnupfen die natürlichen Sinne und hindert sie, den Feind zu riechen.

    Emil Gött

  29. Ein Verstand, der die Füße in einem Sack von Vorurteilen stecken hat, der kann nicht nach dem Ziel laufen

    Bettina von Arnim

  30. Interessante Selbstgespräche setzen einen klugen Partner voraus

    Herbert George Wells

  31. Der einfachste Schüler ist heute mit Tatsachen vertraut, für die Archimedes sein Leben geopfert hätte.

    Ernest Renan

  32. Sein und Wissen ist ein uferloses Meer: Je weiter wir vordringen, um so unermesslicher dehnt sich aus, was noch vor uns liegt; jeder Triumph des Wissens schließt hundert Bekenntnisse des Nichtwissen …

    Isaac Newton

  33. Erst der Wissende darf es sich leisten, auf alle Vorurteile hinabzusehen.

    Graf Hermann Keyserling

  34. Jeder, der seinen Geist zeigen will, lässt merken, dass er auch reichlich vom Gegenteil hat

    Friedrich Nietzsche

  35. Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf

    Oscar Wilde

  36. Ein klassisches Werk ist ein Buch, das die Menschen loben, aber nie lesen

    Ernest Miller Hemingway

  37. Der Narr stolpert über den Abgrund, in den der Weise regelrecht hineinfällt.

    Joseph Victor von Scheffel

  38. Das größte ist das Alphabet, denn alle Weisheit steckt darin. Aber nur der erkennt den Sinn, der’s recht zusammenzusetzen versteht.

    Franz Emanuel August Geibel

  39. Wenige Bücher vermögen das ganze Leben hindurch zu gefallen. Es gibt solche, deren mit der Zeit die Weisheit oder der gesunde Sinn überdrüssig wird.

    Joseph Joubert

  40. Manche Bücher sind länger, als sie scheinen. Sie haben in der Tat kein Ende. Die Langeweile, die sie erregen, ist wahrhaft absolut und unendlich.

    Novalis

  41. Der Baum des Wissens ist nicht der des Lebens.

    Lord Byron

  42. Wissenschaft: Es ist nicht ihr Ziel, der unendlichen Weisheit eine Tür zu öffnen, sondern eine Grenze zu setzen dem unendlichen Irrtum.

    Bertolt Brecht

  43. Bildung macht den Menschen zu einem guten Gesellschafter für sich selbst.

    Thomas Fuller

  44. Oft ist das Denken schwer, indes das Schreiben geht auch ohne es.

    Wilhelm Busch

  45. Wissen, wie man mit einer Enzyklopädie umzugehen hat, ist besser, als eine Enzyklopädie zu sein.

    Alfred Nobel

  46. Alles Vergnügen des Geistes, alle seine Freude beruht darauf, dass er, wenn er sich mit anderen vergleicht, Gelegenheit habe, über sich selbst recht hoch zu denken.

    Thomas Hobbes

  47. Die Bildung des Geistes gibt erst der Schönheit des Körpers einen Wert.

    Aesop

  48. Wenn es Dir gelingt, über Dich selbst Gericht zu sitzen, dann bist Du ein wirklicher Weiser.

    Antoine de Saint-Exupéry

  49. Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit

    Mark Twain

  50. Manche Bücher haben nur einen berühmten Namen, im übrigen sind sie ohne Lebenskraft. Sie stellen Sätze auf, geben Erörterungen, Sophismen - Mut machen sie nicht, haben sie doch selber keinen.

    Seneca

  51. Es gibt Leute, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld

    Ludwig Börne

  52. Je weiser man wird, desto weniger Dinge verstehen sich einem von selbst.

    Ludwig Anton Salomon Fulda

  53. Man liest manches Buch mit einem Gefühl, als ob man dem Verfasser ein Almosen geben möchte.

    Christian Friedrich Hebbel

  54. Ein strahlender Morgen vor meinem Fenster gibt mir mehr als die Metaphysik der Bücher.

    Walt Whitman

  55. Je weiser und besser ein Mensch ist, um so mehr Gutes bemerkt er in den Menschen.

    Blaise Pascal

  56. Jeder ist fuer seine Dummheit selbst verantwortlich.

    Dietrich Bonhoeffer

  57. Nur wer Geist hat, sollte Besitz haben: sonst ist der Besitz gemeingefährlich.

    Friedrich Nietzsche

  58. Es geht uns mit den Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber wenige erwählen wir zu unseren Freunden, unseren vertrauten Lebensgefährten.

    Anselm Feuerbach

  59. Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht.

    François de la Rochefoucauld

  60. Der Leser kann sich keiner Illusion hingeben, wenn sie der Schriftsteller im Augenblicke der Schöpfung nicht selbst erlebt hat.

    Honoré de Balzac