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Sprüche über Bildung

536 Sprüche — Seite 8

  1. Geld ist rund und bleibt nicht liegen, aber Bildung bleibt.

    Christian Johann Heinrich Heine

  2. Alles, was uns begegnet, läßt Spuren zurück, alles trägt unmerklich zu unserer Bildung bei; doch ist es gefährlich, sich davon Rechenschaft geben zu wollen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Auf die Bildung des Charakters haben Zucht und Übung einen bedeutenden Einfluß.

    Samuel Smiles

  4. Geist ist keinesfalls, was man im Haushalt braucht.

    Jean-Baptiste Molière

  5. Der Geist verbraucht sich wie alle Dinge; die Kenntnisse sind seine Kost; sie nähren und verzehren ihn.

    Jean de la Bruyère

  6. Wir werden durch das Buch vielleicht sicherer und länger herrschen als durch das Schwert.

    Honoré de Balzac

  7. Meine Bibliothek war der Grund meiner Taten und der beste Trost meines Lebens.

    Edward Gibbon

  8. Wahrhaftig, der Umgang mit schlechten Büchern ist oft gefährlicher als mit schlechten Menschen.

    Wilhelm Hauff

  9. Ein gutes Buch ist mir ein wahrer Schatz - in Nöten dient es als Versatz.

    Johann Christoph Friedrich Haug

  10. Das Buch enthält die Vergangenheit des Menschen, seine Gegenwart und seine Zukunft.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  11. Bücher sind eine moderne Gattung historischer Wesen, aber eine höchst bedeutende. Sie sind vielleicht an die Stelle der Traditionen getreten.

    Novalis

  12. Eine ausgewählte Bücherei ist das einzige Parkett, auf dem wir uns mit den größten Geistern der Vergangenheit und Gegenwart zwanglos unterhalten können.

    Novalis

  13. Ein Buch, das man stützt, ist ein Buch, das sinkt.

    Antoine de Rivarol

  14. Viele Werke der Alten sind Fragmente geworden. Viele Werke der Neueren sind es gleich bei der Entstehung.

    Friedrich von Schlegel

  15. Gute Bücher sind die Quintessenz der tüchtigen Geister, der Inbegriff ihrer Kenntnisse, die Frucht iher langen Nachtwachen.

    Marquis de Vauvenargues

  16. Es ist ein großer Unterschied, ob ich lese zu Genuss und Belebung oder zur Erkenntnis und Belehrung.

    Johann Wolfgang von Goethe

  17. Eigentlich lernen wir nur von Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buches, das wir beurteilen können, müsste von uns lernen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Man lese ein Buch, und lasse es auf sich einwirken, gebe sich dieser Einwirkung hin, so wird man zum richtigen Urteil darüber kommen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  19. Keine Leserei erfordert eine so strenge Diät, als das Lesen abgerissener, hingestreuter Gedanken.

    Johann Gottfried Herder

  20. Auch die gelesene Wahrheit muss man hinterher erst selber erfinden.

    Jean Paul

  21. Wer aus den Büchern nicht mehr lernt, als was in den Büchern steht, der hat die Bücher nicht halb benutzt.

    Gotthold Ephraim Lessing

  22. Ein anspruchsvolles Buch will im Zusammenhang gelesen werden.

    Friedrich Rückert

  23. Bücher sind immer noch die wohlfeilsten Lehr- und Freudenmeister und der wahre Beistand hienieden für Millionen besserer Menschen.

    Karl Julius Weber

  24. Alle Belehrung geht von Herzen aus, alle Bildung vom Leben.

    Christian Friedrich Hebbel

  25. Von Kindheit an war ich ein Freund des Lesens, und das bisschen Geld, das mir in die Hände kam, wurde für gute Bücher ausgegeben.

    Benjamin Franklin

  26. Der schönste, reichste, beste und wahrste Roman, den ich je gelesen habe, ist die Geschichte

    Jean Paul

  27. Das Wissen ist ein Schatz, aber dessen Ausübung ist der Schlüssel dazu.

    Thomas Fuller

  28. Auch ist die Gegenwart gar nicht verständlich ohne die Vergangenheit und ohne ein hohes Maß von Bildung.

    Novalis

  29. Ein natürlicher Appetit läßt uns nicht nur nach dem Besitz von Wissen (scientia), sondern nach dem Besitz von Weisheit (sapientia) streben, nach Wissen also, das man schmecken kann (scientia sapida).

    Nikolaus von Kues

  30. Die höchste Weisheit ist es, nicht stets weise zu sein.

    Martin Opitz

  31. Wer sich beständig ausschlussweise mit den Büchern beschäftigt, ist für das praktische Leben schon halb verloren.

    Johann Gottfried Seume

  32. Phlegma, sei es körperlich oder geistig, ist ein sündhafter Zustand für den, der in Zeiten der Bildung lebt.

    Karl Friedrich Schinkel

  33. Die einzige Grenze für unser Wissen bildet das Nichtwissen.

    Rudolf Virchow

  34. Auf dem Felde menschlicher Entdeckungen ist das Auffinden des Prinzips das Wesentliche, indem sich daraus alle weiteren Vervollkommnungen nur als natürliche Fortbildungen ergeben.

    Rudolf Virchow

  35. Die Schwerkraft des Geistes lässt uns nach oben fallen

    Simone Weil

  36. Schwere Tage wirkten bedeutender als all jene Tage, die in den Hörsälen und über den Büchern verbracht werden.

    Wilhelm Raabe

  37. Es geht mit den Kindern des Geistes wie mit den irdischen: sie wachsen, während sie schlafen.

    Hans Christian Andersen

  38. Denn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anzuwenden.

    René Descartes

  39. Die Entwicklung der Redefertigkeit ist eine der ersten Aufgaben der Bildung fürs Leben.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  40. Das Hauptaugenmerk des Erziehers muss sein, die Selbsttätigkeit zu entwickeln, durch welche der Mensch später der eigene Herr, der Fortbildner seines Lebens werden kann.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  41. Des Genius Bruder ist der Fleiß.

    Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein

  42. Nicht immer muss ein gelehrter Herr auch ein kluger sein.

    Johann Jakob Engel

  43. Eine gute Bildung ist für die Jugend ein Zuchtmittel, für das Alter ein Trost, für den Armen ein Reichtum und für den Reichen ein Schmuck.

    Diogenes von Apollonia

  44. Der Weise angelt nur mit seinem eigenen Wert, mit keinem geringerem Köder.

    Ralph Waldo Emerson

  45. Schweigen ist die Muttersprache der Weisen.

    Oliver Goldsmith

  46. Alle Weisheit ist langsam.

    Christian Morgenstern

  47. Die Literatur gibt der Seele Nahrung. Sie bessert und tröstet sie.

    Voltaire

  48. Wer immer sich zum Schüler macht, wird immer einen Meister finden.

    Friedrich von Hagedorn

  49. Der Mann, der überhaupt nicht liest, ist gebildeter als der Mann, der nichts anderes als Zeitung liest

    Thomas Jefferson

  50. Ein Hahn wird auch mit vielen Worten nicht fett, für den Weisen aber reichen wenige Worte

    Benjamin Franklin

  51. Wenn es von der Weisheit nichts mehr zu lernen gibt, muss man's wieder bei der Dummheit versuchen

    Martin Kessel

  52. Werde nie so reich an Geist, dass arm du würdest am Herzen!

    Otto Ludwig

  53. Man muss ein weiser Leser sein, um weise und gut zitieren zu können

    Amos Bronson Alcott

  54. Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten.

    Francois G. de Levis

  55. Keine zauberwirkende Rune ist wunderbarer als ein Buch. Bücher sind das auserlesene Besitztum der Menschen.

    Thomas Carlyle

  56. Bücher sind nicht Denkmäler der Vergangenheit, sondern Waffe der Gegenwart.

    Heinrich Laube

  57. Die größten Meister sind diejenigen, die nie aufhören, Schüler zu sein.

    Ignaz Anton Demeter

  58. Jedesmal, wenn du alle Antworten gelernt hast, wechseln sie alle Fragen.

    Oliver Otis Howard

  59. Die Freuden des Geistes sind Heilmittel gegen die Wunden des Herzens

    Germaine Madame de Stael

  60. Auch heute noch wird die entscheidende Initiative des Denkens nicht durch vieles Wissen gefördert.

    Max von Eyth