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Sprüche über Bildung

536 Sprüche — Seite 7

  1. Die Straße des Exzesses führt zum Palast der Weisheit

    William Blake

  2. Verbesserung macht die Strassen gerade, aber die unverbesserten, krummen Strassen sind die des Genies

    William Blake

  3. Der Mangel an Bildung bringt die Unverschämtheit hervor, doch die vernünftigen Überlegungen das Zaudern.

    Perikles

  4. Teile Dein Wissen mit anderen. Dies ist eine gute Möglichkeit, Unsterblichkeit zu erlangen.

    Dalai Lama

  5. Die allergrößte Klugheit ist die Aufrichtigkeit

    Nikolaus Ludwig Reichsgraf von Zinzendorf und Pottendorf

  6. Kein Geist kann ohne Körper erscheinen

    Wilhelm Schulz

  7. Für jedes Ding in der Welt gibt es einen Schlüssel, der es öffnet; und literarische Bildung ist der Schlüssel, der alles öffnet.

    Li Liweng

  8. Das sichere Gefühl geistiger Überlegenheit verliert sich bei einem Afrika-Urlaub in der Wüste sofort. Bei der Rückkehr in den Touristen-Bus stellt es sich allerdings genauso spontan wieder ein. …

    Karl-Heinz Karius

  9. Man wird immer finden, dass diejenigen, die wirklich wissen, die bescheidensten Menschen sind.

    Rudolf Steiner

  10. Die meisten Bücher von heute scheinen in einem Tag aus den Büchern von gestern entstanden zu sein.

    Nicolas Chamfort

  11. Die Bücherwelt ist in der Tag nur die Karikatur der wirklichen Welt. Beide entspringen aus der selben Quelle. Jene aber erscheint in einem freieren, beweglicheren Medio.

    Novalis

  12. Erkenntnis macht frei, Bildung fesselt, Halbbildung stürzt in Sklaverei.

    Wilhelm Raabe

  13. In Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit

    Thomas Carlyle

  14. Ein Buch veröffentlichen heißt soviel, wie bei Tisch vor den Ohren der Dienerschaft sprechen.

    Henry de Montherlant

  15. Wer das Alphabet erschaffen, hat uns den Faden unserer Gedanken und den Schlüssel der Natur in die Hand gegeben.

    Antoine de Rivarol

  16. Unter die größten Entdeckungen, auf die der menschliche Verstand in den neuesten Zeiten gefallen ist, gehört meiner Meinung nach die Kunst, Bücher zu beurteilen, ohne sie gelesen zu haben.

    Georg Christoph Lichtenberg

  17. Theorien sind die Vorurteile eines Professors

    Mark Twain

  18. Der Wunsch, klug zu erscheinen, verhindert oft, es zu werden.

    François de la Rochefoucauld

  19. Das Wissen ist ein Affenbrotbaum: Du kannst es nicht umspannen.

    Arthur Schopenhauer

  20. Die gefährlichste Sorte von Dummheit ist ein scharfer Verstand

    Hugo von Hofmannsthal

  21. Wer sich mit Raten, Vermutungen und unbewiesenen Schlussfolgerungen zufrieden gibt, der wird nie gescheit.

    Mark Twain

  22. Das einzige Mittel gegen den Aberglauben ist Wissenschaft

    Henry Thomas Buckle

  23. Den leeren Schlauch bläst der Wind auf, den leeren Kopf der Dünkel.

    Matthias Claudius

  24. Das Buch ist eines der größten Weltwunder, es ist ein materielles Gefäß für das Immaterielle, den Geist. Das hat es mit dem Menschen gemein.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  25. Die Kultur der Menschheit besitzt nichts Ehrwürdigeres als das Buch, nichts Wunderbareres und nichts, das wichtiger wäre.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  26. Klugheit betrachtet die Wege zur Glückseligkeit; Weisheit aber betrachtet den Inbegriff der Glückseligkeit selbst.

    Thomas von Aquin

  27. Wenn man nur bestimmte Werke der besten Dichter betrachtet, wird man sich versucht fühlen, sie gering zu achten. Um sie gerecht einzuschätzen, muss man alles lesen.

    Marquis de Vauvenargues

  28. Besonnenheit ist die unzertrennliche Begleiterin der Weisheit; aber mit dem Genius verbindet sie nicht einmal eine Grußbekanntschaft.

    Charles Caleb Colton

  29. Ich weiß so wenig, doch ich ziehe das Wenige dem Allwissen vor.

    Paul Gauguin

  30. Es wird völlig zu Unrecht gesagt, dass unsere Generation keine Philosophen aufzuweisen habe. In der Tat haben die heutigen Philosophen nur die Fakultät gewechselt, und ihre Namen sind Planck und Einst …

    Karl Gustav Adolf von Harnack

  31. Zitate sind schon gut. Es steht eine geistige Gemeinschaft dahinter. Das klassische Zitat ist das Losungswort der Ge­bildeten in aller Welt

    James Boswell

  32. Wer Kenntnisse von seinen Reisen nach Hause bringen will, muss schon Kenntnisse mit sich führen, wenn er abreist.

    James Boswell

  33. Nichts von dem, was wir an Erfahrung, gewonnen haben, wird jemals verloren gehen.

    William Ellery Channing

  34. Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und - wenn es möglich wäre - einige vernünftige Worte sprechen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  35. Gute Bücher sind wie eine Gesellschaft von Königen und Königinnen, sind wie eine reine Gesellschaft von wahrhaft Auserwählten und Mächtigen der Erde.

    John Ruskin

  36. Möge Gott mir die Weisheit schenken, derer ich bedarf, und mir meinen Herzenswunsch erfüllen, nämlich das Studium so schnell wie möglich hinter mich zu bringen ...

    Vincent van Gogh

  37. Richtiges Denken ist Quell und Bedingung richtigen Schreibens.

    Horaz

  38. Es fehlt uns das Gefühl für die Schönheit des Sprechens und noch mehr für charakteristisches Sprechen

    Rudolf Steiner

  39. Niemand köpft leichter als jene, die keine Köpfe haben.

    Friedrich Dürrenmatt

  40. Der Vorteil des schlechten Gedächtnisses ist, dass man dieselben guten Dinge mehrere Male zum erstenmal genießt.

    Friedrich Nietzsche

  41. Das Recht auf Dummheit wird von der Verfassung geschützt. Es gehört zur Garantie der freien Persönlichkeitsentfaltung.

    Mark Twain

  42. Ich würde nichts Schöneres kennen, als in Ewigkeit weiter lernen zu dürfen.

    Christian Morgenstern

  43. Wissenschaft - Das ist entweder Physik oder Briefmarkensammeln.

    Ernest Rutherford

  44. Zwei Dinge sind gleicherweise für den Verstand unerklärlich und kein Gegenstand, über den man nachdenken soll: Die Weisheit Gottes und der Wahnwitz der Menschen.

    Alexander Pope

  45. Wer für Erwachsene schreibt, schreibt für die Zeit. Wer für Kinder schreibt, für die Ewigkeit.

    Hans Christian Andersen

  46. Autorität ohne Weisheit ist wie eine schwere Axt ohne Schneide: eher geeignet für einen dumpfen Schlag als für einen glatten Schnitt.

    Anne Bradstreet

  47. Wie es Leute gibt, die Bücher wirklich studieren, und andere, die sie nur durchblättern, gibt es Reisende, die es mit Ländern ebenso machen: Sie studieren sie nicht, sondern blättern sie nur durch.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  48. Verstand besteht nicht nur im Wissen, sondern auch in der Fähigkeit, Wissen in die Tat umzusetzen

    Marie von Ebner-Eschenbach

  49. Wenn andere klüger sind als wir, das macht uns selten nur Pläsier, doch die Gewissheit, dass sie dümmer, erfreut fast immer

    Wilhelm Busch

  50. Reisen sind das beste Mittel zur Selbstbildung.

    Karl Julius Weber

  51. Nur die allergescheitesten Leute benützen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst

    Marie von Ebner-Eschenbach

  52. Weisheit übertrifft jeden Reichtum.

    Sophokles

  53. Der Verstand ist eine Autorität.

    Arthur Rimbaud

  54. Ein Wort, ein Buch, ein Autor sind nichts als einzelne Wassertropfen. Alle zusammen ergeben den Strom, der alles hinwegreisst und den keine Kraft zurückfliessen lassen kann.

    Adelbert von Chamisso

  55. Es steckt mehr Philosophie in einer Flasche Wein als in allen Büchern dieser Welt.

    Louis Pasteur

  56. Das Leben gleicht einem Buche; Toren durchblättern es flüchtig, der Weise liest es mit Bedacht, weil er weiß, dass er es nur einmal lesen kann.

    Jean Paul

  57. Wer sich der Weisheit rühmet, der prahlt mit einem Licht, das er nicht hat, denn Weisheit, die wahre, rühmt sich nicht.

    Friedrich Julius Hammer

  58. Ein gutes Buch ist das kostbare Lebensblut eines großen Geistes.

    John Milton

  59. Welcher Autor darf sagen, dass der Gedanke an die Oberflächlichkeit der meisten Leser ihm stets ein peinlicher und nicht mitunter auch ein tröstlicher sei?

    Marie von Ebner-Eschenbach

  60. Gehorsam ist der Anfang aller Weisheit.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel