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Sprüche über Bildung

536 Sprüche — Seite 2

  1. Wenn Torheit täte weh, o welch erbärmlich Schrei´n würd’ in der ganzen Welt in allen Häusern sein!

    Friedrich von Logau

  2. Das menschliche Denken ist wie eine trübe Flüssigkeit, die sich im Laufe der Jahrhunderte langsam klärt.

    Christian Morgenstern

  3. Bildung ist das, was die meisten empfangen, viele weitergeben und wenige haben.

    Karl Kraus

  4. Wenige Menschen können denken, aber alle wollen eine Meinung haben.

    George Berkeley

  5. Wäre ich nie ein Narr gewesen, wo nähm ich jetzt die Weiheit her?

    Rudolf Otto Hermann Presber

  6. Unwissen ist die einzige Tragödie des Daseins. Es gibt keine andere. Wenn jeder wüsste, was er zu wissen hätte, wäre die Welt erlöst!

    Peter Altenberg

  7. Es kommt nicht auf die Menge, sondern auf den Wert der Bücher an. Man schaffe sich daher so viele Bücher an, als genug ist, aber keine des bloßen Prunks wegen.

    Seneca

  8. Dreierlei ist notwendig für ein gutes Buch: Talent, Kunst und Handwerk, das heißt Natur, Gesundheit und Übung

    Joseph Joubert

  9. Die meisten Studenten lernen nicht, um Einsicht zu erlangen, sondern um schwätzen zu können

    Arthur Schopenhauer

  10. Der Mensch sollte lesen, wozu es ihn gerade treibt; was er nur aus Pflichtgefühl liest, wird ihm wenig nützen.

    François de la Rochefoucauld

  11. Wenn ich ein wenig Geld bekomme, kaufe ich mir davon Bücher. Wenn dann noch etwas übrig ist, kaufe ich mir Essen und Kleidung.

    Erasmus von Rotterdam

  12. Die Klugheit eines Menschen läßt sich aus der Sorgfalt ermessen, womit er das Künftige oder das Ende bedenkt.

    Georg Christoph Lichtenberg

  13. Möchte man alles wissen, könnte man auch versuchen, den Wind zu fangen.

    Eckhart von Hochheim

  14. Unsere Hochschulen sind Volksküchen, in welchen die meisten durch die Lebensnot ohne Hunger zum Essen gezwungen werden.

    August Pauly

  15. Die Klugheit gibt nur Rat, die Tat entscheidet.

    Franz Grillparzer

  16. Geistiges Leben läßt sich nicht mit körperlichem Maß messen.

    Leo Tolstoi

  17. Wenn wir Genies wollen, müssen wir uns mit ihrer Unbequemlichkeit abfinden, und das ist etwas, was die Welt nie tun wird. Sie wünscht sich Genies, will aber, dass sie sich genau wie der Durchschnitt b …

    George Moore

  18. Höchste Geistes- und Seelenbildung bekundet es, alles in seiner Muttersprache sagen zu können.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  19. Die geistige Unterwerfung beginnt mit der Übernahme der Fragestellung

    Friedrich Georg Jünger

  20. Bemühe dich, nicht alles wissen zu wollen, sonst lernst du gar nichts.

    Demokrit

  21. Genies fallen nicht vom Himmel. Sie müssen Gelegenheit zur Ausbildung und Entwicklung haben.

    August Bebel

  22. Schlauheit setzt dem Geist Grenzen; Schlauheit sagt einem was man nicht darf, weil es nicht schlau ist.

    John Steinbeck

  23. Wenn ein "Bart tragen" Weisheit bedeutet, dann wäre ein Ziegenbock auf gleichem Niveau mit Plato.

    Lukian

  24. Man muß nicht wissen, wer den Tuberkel Bazillus entdeckt hat.

    Robert Koch

  25. Je mehr ich las, umso näher brachten die Bücher mir die Welt, um so heller und bedeutsamer wurde für mich das Leben.

    Maxim Gorki

  26. Immer lernt der Kluge vom Dummen mehr als der Dumme vom Klugen.

    Peter Rosegger

  27. Die Vorwürfe Unkundiger muss man sich mit Gleichmut anhören.

    Seneca

  28. Der Kluge lernt, der Dummkopf erteilt gern Belehrungen.

    Anton Tschechow

  29. Viele Fächer werden an unseren Schulen gelehrt, aber eines der wichtigsten fehlt: Reisekunde. Denn das intelligente Reisen, das Verständnis für fremde Länder und Völker, will gelernt sein.

    John Steinbeck

  30. Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an, interessant zu werden, wo sie aufhört.

    Justus Freiherr von Liebig

  31. Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.

    Wilhelm Busch

  32. Ein großer Geist irrt sich so gut wie ein kleiner; jener, weil er keine Schranken kennt; und dieser, weil er seinen Horizont für die Welt nimmt

    Johann Wolfgang von Goethe

  33. Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde.

    Jean Paul

  34. Jede Sprache ist schön, wenn nicht nur geschwätzt, sondern auch was gesagt wird.

    Christian Morgenstern

  35. Ein Kluger Kopf passt in keinen Helm

    Albert Einstein

  36. Ein Buch ist ein Spiegel; wenn ein Affe hineinguckt, so kann freilich kein Apostel heraussehen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  37. Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, das verstünden sie auch

    Johann Wolfgang von Goethe

  38. Intelligenz ist die Fähigkeit, die bewirkt, dass man Abstand nimmt.

    Henry de Montherlant

  39. Dass niemand Weisheit erben mag noch Kunst, das ist ein harter Schlag!

    Bernhard Freidank

  40. Die besten Bücher sind nicht die, die uns satt, sondern die, die uns hungrig machen, hungrig auf das Leben.

    Gorch Fock

  41. Ein Mensch kann nicht alles wissen, aber etwas muss jeder haben, was er ordentlich versteht.

    Gustav Freytag

  42. Das Staunen ist eine Sehnsucht nach Wissen

    Matthias Claudius

  43. Ehrliche Unwissenheit ist weniger schlimm als falsches Wissen

    Christian Matthias Theodor Mommsen

  44. Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden.

    Anselm Feuerbach

  45. Ich beneide die Dummen um ihre Tollkühnheit: Sie sprechen den ganzen Tag.

    Michel de Montaigne

  46. Das Wort Esel, wenn's zurück gelesen wird, so heißt es lese; wahr ist, wenn jemand kein unverständiger Esel bleiben will, so muss er Bücher lesen.

    Abraham a Sancta Clara

  47. Ein Buch, das nicht wert ist, zweimal gelesen zu werden, ist auch nicht würdig, dass man's einmal liest.

    Jean Paul

  48. Ein Kind bilden ist die erlesenste Aufgabe die nur irgendjemand haben kann.

    Peter Hille

  49. Geist zu haben hat den großen Nachteil, dass man fortgesetzt genötigt ist, ihn an halbe Narren zu verschwenden.

    Stendhal

  50. Der Zufall bevorzugt den vorbereiteten Geist.

    Louis Pasteur

  51. Der Weise ohne Humor ist undenkbar, weil er weiß, dass es Wissen über dem Verstande gibt.

    Carl Ludwig Schleich

  52. Klugheit und Güte ziehen es vor, ohne Maske aufzutreten.

    Arthur Schnitzler

  53. Die Leute, die den Reim für das wichtigste in der Poesie halten, betrachten die Verse wie Ochsen-Käufer von hinten.

    Georg Christoph Lichtenberg

  54. Bücher haben viel Angenehmes für die, welche die richtigen aussuchen können, aber ohne Schweiß kein Preis.

    Michel de Montaigne

  55. Ein Buch ist ein Druckwerk, aus dem Leser gewöhnlich etwas ganz anderes herauslesen, als der Autor hineingeschrieben hat.

    Georg Christoph Lichtenberg

  56. Ich finde und habe immer gefunden, dass sich ein Buch gerade vorzugsweise zu einem Geschenk eignet.

    Wilhelm von Humboldt

  57. Denn man hört nie auf, erziehungsfähig zu sein. Ich gehe jetzt noch in die Schule und lerne von Leuten, die meine Enkel sein könnten.

    Theodor Fontane

  58. Wissenschaft besteht aus Fakten wie ein Haus aus Backsteinen, aber eine Anhäufung von Fakten ist genausowenig Wissenschaft wie ein Stapel Backsteine ein Haus ist.

    Henri Poincaré

  59. Lest nicht wie die Kinder, zum Vergnügen, noch wie die Streber, um zu lernen, nein, lest, um zu leben.

    Gustave Flaubert

  60. Die Gelegenheit bedarf eines bereiten Geistes.

    Louis Pasteur