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Lest nicht wie die Kinder, zum Vergnügen

Spruchbild: Lest nicht wie die Kinder, zum Vergnügen, noch wie die Streber, um zu lernen, nein, lest,  …

Lest nicht wie die Kinder, zum Vergnügen, noch wie die Streber, um zu lernen, nein, lest, um zu leben.

Bedeutung

Flaubert grenzt drei Arten des Lesens voneinander ab. Kinder lesen zum Vergnügen, Streber zum Lernen, doch das eigentliche Lesen soll dem Leben dienen. Die Zuspitzung ist bewusst scharf, denn Vergnügen und Lernen werden nicht völlig verworfen, sondern überboten. Lesen soll Erfahrungen vertiefen, Wahrnehmung schärfen und das eigene Dasein erweitern. Der Satz macht Literatur zu einer Lebensform, nicht nur zu Zeitvertreib, Pflicht oder Stoffaufnahme allein.

Verwendung

Gut für Literaturunterricht, Buchclubs, Leseförderung, Vorworte oder persönliche Widmungen in anspruchsvollen Büchern. Der Spruch passt, wenn Lesen als existenzielle Erfahrung beschrieben werden soll. Wegen des Wortes Streber eignet er sich besser für reflektierte Kontexte als für kindliche Lesemotivation oder Werbetexte.

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Über Gustave Flaubert

Über den Autor

Schriftsteller · Französisch · 1821 - 1880

Gustave Flaubert (1821–1880) war ein französischer Romancier aus der Normandie, dessen Roman „Madame Bovary" (1857) den literarischen Realismus begründete.

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Gustave Flaubert steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Gustave Flaubert wird häufig als französischer Schriftsteller eingeordnet. Gustave Flaubert war als französischer schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Gustave Flaubert wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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