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Sprüche über Bildung

536 Sprüche — Seite 6

  1. Man liest viel zu viel geringe Sachen, womit man die Zeit verdirbt, und wovon man weiter nichts hat. Man sollte eigentlich immer nur das lesen, was man bewundert.

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. Ein Buch hat oft auf eine ganze Lebenszeit einen Menschen gebildet oder verdorben.

    Johann Gottfried Herder

  3. Die Dummheit ist etwas Unumstößliches. Nichts geht gegen sie an, ohne an ihr zu zerschellen.

    Gustave Flaubert

  4. Einst war die Seltenheit der Bücher den Fortschritten der Wissenschaft nachteilig, jetzt ist es deren Überzahl, die verwirrt und eigenes Denken verhindert

    Karl Julius Weber

  5. Den wirklich gelehrten Menschen geht es wie den Kornhalmen auf dem Felde: Sie wachsen frisch auf und richten den Kopf gerade und stolz in die Luft, solange die Ähren noch leer sind. Sobald sie angesch …

    Michel de Montaigne

  6. Die zwei Weisesten der Menschen, Sokrates und Christus, schrieben keine Bücher.

    Karl Julius Weber

  7. Jede Stufe der Bildung fängt mit Kindheit an. Daher ist der am meisten gebildete Mensch dem Kind so ähnlich.

    Novalis

  8. Es ist lästig, bei selbstverständlichen Dingen noch Beweise zu liefern.

    Dante Alighieri

  9. Wissen ist kostbar für uns, denn wir werden nie Zeit haben, es zu vollenden.

    Rabindranath Tagore

  10. Bücher sind die treusten Tröster, Bücher sind bessere Freunde als Menschen, denn sie reden nur, wenn wir wollen und schweigen, wenn wir anderes vorhaben. Sie geben immer und fordern nie.

    Karl Friedr. Hieronymus Freiherr v. Münchhausen

  11. Wissen ist Macht, Gewissen deren Kontrolle.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  12. Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken ist das seltenste Geschenk der Natur.

    Friedrich der Große

  13. Kein Wunder, dass uneheliche Kinder gemeiniglich die besten Köpfe sind. Sie sind die Folge einer geistreichen Stunde, die ehelichen oft der Langeweile.

    Theodor Gottlieb von Hippel der Ältere

  14. Bildung ist jenseits aller Standesunterschiede

    Konfuzius

  15. Der gesunde Menschenverstand ist eigentlich nur eine Anhäufung von Vorurteilen die man bis zum 18. Lebensjahr erworben hat.

    Albert Einstein

  16. ...und ist der Schüler nicht wenigstens die Hälfte seines Weges alleine gegangen, so hat er nichts gelernt.

    Sokrates

  17. Das ist bitter für einen Menschen, bei allem Wissen keine Macht zu haben.

    Herodot von Halikarnassos

  18. Der Mann hatte so viel Verstand, dass er fast zu nichts mehr in der Welt zu gebrauchen war.

    Georg Christoph Lichtenberg

  19. Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen, und 50, um schweigen zu lernen.

    Ernest Miller Hemingway

  20. Bücher, die man sich vornimmt, im reifen Alter zu lesen, gleichen Orten, an denen man alt werden möchte.

    Joseph Joubert

  21. Maß in Büchern, Gedanken und Stil üben auf den Geist denselben guten Eindruck aus, den ein ruhiges Antlitz auf unsere Augen und unsere Stimmung macht.

    Joseph Joubert

  22. Bücher machen ist ein Handwerk wie Uhren machen, und zu einem Schriftsteller gehört mehr als nur Geist.

    Jean de la Bruyère

  23. Man kann keine große Seele oder keinen einigermaßen scharfen Verstand ohne einige Leidenschaft für das Schrifttum haben.

    Marquis de Vauvenargues

  24. Das Lesen der guten Bücher gleicht einer Unterhaltung mit ihren Verfassern, als den besten Männern vergangener Zeiten, und zwar einer auserlesenen Unterhaltung, in welcher sie uns nur ihre besten Geda …

    René Descartes

  25. Früher war der Mensch Herr seines Wissens. Heute ist das Wissen sein Gebieter.

    John Steinbeck

  26. Denken lernt man nicht an Regeln zum Denken, sondern an Stoff zum Denken.

    Jean Paul

  27. Wir können nun einmal nicht alle Genies sein, die Genies sind die Luxus-Personen der Menschheit.

    Bogumil Goltz

  28. Lehre und lerne das Beste.

    Thales von Milet

  29. Wie vernünftige Menschen oft sehr dumm sind, so sind die Dummen manchmal sehr gescheit.

    Christian Johann Heinrich Heine

  30. Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich.

    Joachim Ringelnatz

  31. Klugheit ist oft lästig wie ein Nachtlicht im Schlafzimmer.

    Ludwig Börne

  32. Ein Bücherschatz ist wie ein geistiger Baum, der Bestand hat und seine köstlichen Früchte spendet von Jahr zu Jahr, von Geschlecht zu Geschlecht.

    Thomas Carlyle

  33. Man beherrscht die Menschen mit dem Kopf: mit einem guten Herzen spielt man nicht Schach.

    Nicolas Chamfort

  34. Es gibt keine wichtigere Sorge in der Schule als die, den Geist der Wahrheit und des Vertrauens in ihren Räumen zu erhalten. Er will aber nur wohnen, wo zugleich der Geist der Freiheit wohnt.

    Friedrich Paulsen

  35. Das Buch der Geschichte findet mannigfaltige Auslegungen.

    Christian Johann Heinrich Heine

  36. Dass der Verstand erst mit den Jahren kommt, sieht man nicht eher ein, als bis der Verstand und die Jahre da sind.

    Jean Paul

  37. Von den jedermann bekannten Büchern muss man nur die allerbesten lesen, und dann lauter solche, die fast niemand kennt, deren Verfasser aber sonst Männer von Geist sind.

    Georg Christoph Lichtenberg

  38. Ehrgeiz muss in Einklang mit einer natürlichen Fähigkeit stehen, sonst ist er grässlich.

    Martin Kessel

  39. Das Staunen ist eine Sehnsucht nach dem Wissen.

    Thomas von Aquin

  40. Kinder, lernt nicht, sonst müsst ihr später arbeiten!

    Heinrich Zille

  41. Die menschliche Dummheit ist international

    Kurt Tucholsky

  42. Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, dass der Verfasser etwas gewusst hat.

    Johann Wolfgang von Goethe

  43. Geliehene Bücher wiedergeben, wird oft versäumt von Jungen und Alten. Denn leichter ist es,die Bücher selber, als was drin steht zu behalten.

    Otto Banck

  44. Der Weise ist auf alle Ereignisse vorbereitet.

    Jean-Baptiste Molière

  45. Es ist das Interessante an Büchern, über denen man eigentlich den Verstand verlieren müsste, dass man durch sie vielmehr an Verstand gewinnt.

    Christian Morgenstern

  46. Alle Bücher lassen sich in zwei Klassen einteilen: In Bücher der Stunde und Bücher für alle Zeiten.

    John Ruskin

  47. Kürzen soll man die mittelmässigen Werke; an der Spitze eines guten Buches habe ich noch niemals eine langweilige Vorrede gefunden.

    Marquis de Vauvenargues

  48. Wirkliches Lesen setzt echte Empfänglichkeit voraus, ein Geschenk, das der Leser dem Autor darbringt.

    Sören Kierkegaard

  49. Viel muss man lesen, nicht vielerlei... ich meine nicht Vieles, sondern viel: ein Weniges, aber mit Fleiß

    Gotthold Ephraim Lessing

  50. Man pflegt in einem wichtigen Werk zu blättern, ehe man es ernstlich zu lesen anfängt.

    Gotthold Ephraim Lessing

  51. Es gibt wirklich sehr viele Menschen, die bloß lesen, damit sie nicht denken dürfen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  52. Die Leihbibliotheken studiere, wer den Geist des Volkes kennen lernen will.

    Wilhelm Hauff

  53. Ein anregendes Buch – eine Speise, die hungrig macht.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  54. Ein Buch ist dem Verfasser, was den Schönen ihr Bild im Spiegel ist.

    Jean Paul

  55. Der Hauptzweck der Ausbildung besteht nicht im Lernen, sondern im Vergessen.

    Gilbert Keith Chesterton

  56. Der Weg des Geistes ist der Umweg.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  57. Jeder ist überzeugt, er könne Bücher kritisieren, nur weil er lesen und schreiben gelernt hat.

    William Somerset Maugham

  58. Heute aber ist die herrschende Vorstellung, dass jeder Mensch eine Masse von Notizen in seinem Kopf herumtragen soll, und das nennt man dann allgemeine Bildung.

    Heinrich von Treitschke

  59. Ein Bursche braucht keinen Verstand, um nett zu sein. Eher umgekehrt. Sieh dir die ganzen gescheiten Burschen an - selten, dass es nette Kerle sind.

    John Steinbeck

  60. Der sicherste Weg, andern die Grenzen des eigenen Wissens zu verbergen, ist, diese nicht zu überschreiten.

    Giacomo Leopardi