
Künstlerische Fähigkeiten und scharfer Verstand harmonieren sehr gut miteinander.
Bedeutung
Gottfried von Straßburg, der mittelhochdeutsche Dichter, formuliert in diesem Zitat eine Überzeugung über das harmonische Zusammenspiel von Kunst und Verstand: Beide gehören zusammen und stärken sich gegenseitig, anstatt im Widerspruch zu stehen. Künstlerische Fähigkeit ohne Verstand ist unbeherrscht; scharfer Verstand ohne Kunst bleibt trocken. Diese Synthese entspricht dem höfischen Ideal des mittelalterlichen Ritters und Dichters: Der vollkommene Mensch ist beides zugleich – empfindsam und klug, kreativ und reflektiert.
Verwendung
Passend als Gottfried-von-Straßburg-Zitat in Texten über Kunst, Verstand und das höfische Ideal des vollkommenen Menschen sowie für Beiträge über mittelalterliche Literatur und Ästhetik. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über die Einheit von Kreativität und Rationalität in menschlicher Meisterschaft.
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Über Gottfried von Strassburg
Über den Autor
Dichter · Deutsch · gest. um 1215
Gottfried von Straßburg († um 1215) schuf mit „Tristan und Isolde" das höfische Liebesepos des deutschen Mittelalters, das Richard Wagner später zur Grundlage seiner Oper machte.
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Gottfried von Strassburg steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. und Anfang des 13. Jahrhunderts und war Zeitgenosse von Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach und Walther von der Vogelweide. Gottfried von Strassburg wird häufig als mittelhochdeutscher Dichter eingeordnet. Gottfried von Strassburg war als deutscher dichter prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Gottfried von Strassburg wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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