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Wir müssen das ernten, was wir zuvor gesät haben

Spruchbild: Wir müssen das ernten, was wir zuvor gesät haben, und hinnehmen, was die Saat uns bringt.

Wir müssen das ernten, was wir zuvor gesät haben, und hinnehmen, was die Saat uns bringt.

Bedeutung

Gottfried von Strassburg nutzt das alte Bild von Saat und Ernte für Verantwortung und Bescheidenheit. Was ein Mensch tut, vorbereitet oder unterlässt, kehrt später als Ergebnis zurück, auch wenn es nicht völlig kontrollierbar ist. Der Spruch verbindet Erfolg und Zufriedenheit mit der Bereitschaft, Folgen anzunehmen. Er klingt mittelalterlich geprägt, aber alltagstauglich: Handeln hat Konsequenzen, und nicht jede Ernte entspricht den Erwartungen. Reife zeigt sich darin, das Gewachsene nüchtern hinzunehmen lernen.

Verwendung

Passend für Lebensweisheiten, Erntedank, Jahresrückblicke, Coaching, Landwirtschaftsbezüge oder Texte über Verantwortung. Der Ton ist ruhig und mahnend. Gut geeignet, wenn langfristige Folgen von Entscheidungen angesprochen werden sollen, etwa bei Abschlüssen, Neuanfängen oder Reflexionen nach Erfolg und Misserfolg. Auch bei Projektbilanzen gut verständlich am Jahresende.

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Über Gottfried von Strassburg

Über den Autor

Dichter · Deutsch · gest. um 1215

Gottfried von Straßburg († um 1215) schuf mit „Tristan und Isolde" das höfische Liebesepos des deutschen Mittelalters, das Richard Wagner später zur Grundlage seiner Oper machte.

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Gottfried von Strassburg steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. und Anfang des 13. Jahrhunderts und war Zeitgenosse von Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach und Walther von der Vogelweide. Gottfried von Strassburg wird häufig als mittelhochdeutscher Dichter eingeordnet. Gottfried von Strassburg war als deutscher dichter prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Gottfried von Strassburg wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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