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Sprüche über Arbeit

1107 Sprüche — Seite 4

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.

  1. Die Arbeit, die tüchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der größte Genuß im Leben.

    Rosa Luxemburg

  2. Es hilft nichts, das Unvollkommene heutiger Wirklichkeit zu höhnen oder das Absolute als Tagesprogramm zu predigen. Lasst uns stattdessen durch Kritik und Mitarbeit die Verhältnisse Schritt für Schrit …

    Gustav Walter Heinemann

  3. Der wahre Preis einer Sache ist die Mühe und Plage, ihn zu erarbeiten.

    Adam Smith

  4. Eine wissenschaftliche Entdeckung ist nie die Arbeit von nur einer Person.

    Louis Pasteur

  5. Wenn ich einen Sohn habe, so soll er etwas prosaisches werden, Jurist oder Seeräuber.

    Lord Byron

  6. Aufgabe der Lehrer ist es, für alles einzelne die Ursache anzugeben.

    Aristoteles

  7. Die meisten Menschen verpassen Gelegenheiten, weil die im Overall daherkommen und nach Arbeit aussehen.

    Thomas Alva Edison

  8. Sind Rüben auf dem Markt gefragt, muß man sie nicht waschen.

  9. Eine faule Frau versucht, alles auf einmal fortzutragen.

  10. Mancher geht los wie ein Donner und fällt wie Staub auf die Erde.

  11. Man ist viel wert in der Welt, wenn man sein Fach versteht.

    Adolph Freiherr von Knigge

  12. Wir leben in einer Zeit, die zuviel arbeitet und zuwenig erzogen ist, in einer Zeit, wo die Leute vor Fleiß verrückt werden.

    Oscar Wilde

  13. Der Handwerksmann, der's allzugut will machen, verdirbt aus Ehrgeiz die Geschicklichkeit.

    William Shakespeare

  14. Kein Werk ist zu niedrig, das aus Liebe getan wird.

    Achim von Arnim

  15. Faulheit ist die Furcht vor bevorstehender Arbeit

    Marcus Tullius Cicero

  16. Morgenfrühe gewährt ein Drittel immer vom Tagwerk

    Hesiod

  17. Nur in der Arbeit wohnt der Frieden und in der Mühe wohnt die Ruh'!

    Theodor Fontane

  18. Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.

    Johann Wolfgang von Goethe

  19. Es gibt keinen Ausweg, den ein Mensch nicht beschreitet, um die tatsächliche Arbeit des Denkens zu vermeiden.

    Thomas Alva Edison

  20. Wer vor dem Richter weint, verliert seine Zähren.

  21. Müller und Bäcker stehlen nicht, man bringt's ihnen.

  22. Der Bettler schlägt kein Almosen, der Hund keine Bratwurst, der Krämer keine Lüge aus.

  23. Es sind nicht alle Jäger, die das Horn gut blasen.

  24. Einem unwilligen Rosse muss man die Sporen geben.

  25. Bete und arbeite.

  26. Kinderzeugen ist keine Zwangsarbeit.

  27. Der eine hat Arbeit und Fleiß, der andere Nutzen und Preis.

  28. Arbeiten bringt Brot - faulenzen Hungersnot.

  29. Erfülle jederzeit deine Pflicht, und wenn es dir schwer fällt, dann murre nicht. Nur den erquickt des Abends Rast der freudig trug des Tages Last.

  30. All Labsal, was uns hier beschieden, fällt nur im Kampf und Streit uns zu; nur in der Arbeit wohnt der Frieden, und in der Mühe wohnt die Ruh.

    Theodor Fontane

  31. Wer sich des Brotes freuen will, muss guten Teig sich kneten, wer sich des Gartens freuen will, der muss das Unkraut jäten. Wer sich des Lebens freuen will, muss arbeiten und beten.

    Robert Reinick

  32. Wer nie ein Knecht gewesen, kann auch kein guter Herr sein.

  33. Jag' du die Arbeit, sonst jagt sie dich.

  34. Hoffe wenig, wirke viel, das ist der kürzeste Weg zum Ziel.

  35. Wer Unkraut nur ein Jahr lässt stehen, kann sieben Jahre jäten gehen.

  36. Ein Gramm Beispiel gilt mehr als ein Zentner guter Worte.

    Franz von Sales

  37. Wer niemals anfängt, bringt niemals etwas zu Stande

  38. Am Morgen sehr früh ist viel zu spät für das, was man Abend vorher hätte tun sollen.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  39. Ein Dummkopf, der arbeitet, ist besser als ein Weiser, der schläft.

  40. Egal was du tust, tu es mit Leidenschaft und Hingabe.

  41. Wer langsam geht, kommt auch zum Ziel

  42. Viele sind berufen, aber nur wenige sind auserwählt.

  43. Ein Geschäft war erst dann ein gutes Geschäft , wenn man dem Finanzamt nachweisen kann, dass es kein Geschäft war.

  44. Man kann die Menschen in drei Klassen einteilen: Solche, die sich zu Tode arbeiten, solche, die sich zu Tode sorgen, und solche, die sich zu Tode langweilen.

    Winston Churchill

  45. Arbeite und lerne, und du kannst gar nicht verhindern, dass du etwas wirst.

    Thomas Carlyle

  46. Wer es kann, der tut es. Wer es nicht kann, der lehrt es.

    George Bernard Shaw

  47. Ich glaube herausgefunden zu haben, wofür die Woche gut ist: Nämlich, um sich von den langweiligen Sonntagen zu erholen.

    Mark Twain

  48. Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut.

    Arthur Schnitzler

  49. Lasst uns gemeinsam die Gläser heben auf unser fröhlich Rentnerleben, auf alle schwungvollen Pensionäre auf unsere heitere Altersehre!

  50. Ein freundliches Wort bei Arbeitsbeginn ist wie ein Sonnentrahl.

  51. Wie einer isst, so arbeitet er auch

  52. Will man Schweres bewältigen, muß man es leicht angehen.

    Bertolt Brecht

  53. Jeder Tag ist schön, an dem deine Arbeit gelingt. Mögest du viele schöne Tage haben. Möge dir die Arbeit nie zu schwer werden, und mögest du die Früchte deiner Anstrengungen ernten.

  54. Wenn man anfängt, seinem Passfoto ähnlich zu sehen, sollte man dringend Urlaub machen!

  55. Es gilt, sein Leben lang zu arbeiten, zu kämpfen und jeden Tag neu zu beginnen. Man muss nicht nur mit anderen Geduld haben, sondern auch mit sich selbst.

    Franz von Sales

  56. Der Misserfolg hat einen Segen, der mir verklärt den trübsten Tag: Er macht uns beliebter bei den Kollegen, als ein Erfolg es je vermag.

    Oscar Blumenthal

  57. Was wir am nötigsten brauchen, ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, das wir können.

    Ralph Waldo Emerson

  58. Du siehst, was ich gefunden habe: meine Arbeit, und du siehst auch, was ich nicht gefunden habe - alles Übrige, was zum Leben gehört.

    Vincent van Gogh

  59. Der Student studiert, der Arbeiter arbeitet, der Chef scheffelt.

  60. Alles gut tun, was man nach seinem Beruf zu tun verpflichtet ist – das ist die wahre und gründliche Heiligkeit

    Vinzenz von Paul