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Sprüche über Arbeit

1107 Sprüche — Seite 9

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.

  1. Was mehreren aufgetragen wird, bleibt ungetan

  2. Du musst den Brunnen graben, bevor du Durst hast

  3. Angenehm sind die erledigten Arbeiten.

    Marcus Tullius Cicero

  4. Es ist nichts als die Tätigkeit nach einem bestimmten Ziel, was das Leben erträglich macht.

    Friedrich von Schiller

  5. Taten überreden eher als Worte.

    Andrew Carnegie

  6. Der Mangel an Bildung bringt die Unverschämtheit hervor, doch die vernünftigen Überlegungen das Zaudern.

    Perikles

  7. Ein Mann, der gern arbeiten möchte und keine Arbeit finden kann, ist vielleicht der traurigste Anblick, den uns die Ungleichheit des Glückes unter der Sonne sehen läßt.

    Thomas Carlyle

  8. Die Arbeit ist der Eckstein, auf dem die Welt ruht, sie ist die Wurzel unserer Selbstachtung.

    Henry Ford

  9. In allen Dingen ist der rechte Augenblick für den Erfolg entscheidend.

    Menander

  10. Wenn jemandem gelänge, die Bibliotheken und sämtliche Bücher zu vernichten – dreißig Jahre später könnte kein Schlosser mehr auch nur eine Schraube anziehen.

    Thomas Alva Edison

  11. Wer freudig tut und sich des Getanen freut, ist glücklich.

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Stelle niemanden ein, der deine Arbeit für Geld macht, sondern einen der es aus Liebe macht.

    Henry David Thoreau

  13. Wenn alle Leute wären reich, und alle Leute wären gleich, und wären all' zu Tisch gesessen- wer wollt' auftragen Trinken und Essen?

  14. Wenn ich acht Stunden Zeit hätte, einen Baum zu fällen, würde ich sechs Stunden die Axt schleifen.

    Abraham Lincoln

  15. Der eine hat die Mühe, der andre hat die Brühe.

  16. Das Spiel gleicht einer Erholung, und da man nicht ununterbrochen arbeiten kann, bedarf man der Erholung.

    Aristoteles

  17. Auf dieser Welt halte ich zwei Beschäftigungen für besonders nutzlos: Laubsägearbeiten und die Fotografie.

    Anton Tschechow

  18. Folge der Arbeit und lass dich nicht von ihr verfolgen.

  19. Wer selbst nichts zu tun hat, macht anderen die meiste Arbeit.

  20. Der Christus der Liebe, voll der Gnade des Vaters, möge mich heute bei der Arbeit zum Guten anleiten - wo ich auch bin.

  21. Der Wert der menschlichen Arbeit wächst mit der Weite des Wirtschaftsgebietes. Wir müssen uns mit aller Macht aus der Isolierung lösen.

    Ludwig Erhard

  22. Arbeit ist das beste Heilmittel für alle Krankheiten und alles Elend, das die Menschheit je befallen hat - ehrliche Arbeit

    Thomas Carlyle

  23. Wer mit Schmerzen arbeitet, wird mit Freuden essen.

  24. Der Unglückliche braucht Tätigkeit wie der Glückliche Ruhe.

    Jean Paul

  25. Der Mensch lebt von der Arbeit. Je besser er sie macht, um so besser wird er von ihr leben.

    Anatole France

  26. Die klügsten Männer sind jene, die ihrer Frau einreden können, dass Gartenarbeit schön macht.

    Karel Capek

  27. Arbeite nie vor dem Frühstück; musst du vor dem Frühstück arbeiten, iss erst dein Frühstück.

    Joseph Billings

  28. Wen der liebe Gott einmal bei der Arbeit gesehen hat, dem besorgt er laufend neue

    Carl Ludwig Schleich

  29. Die Kinder sind unsere Richter von morgen, sind die Kritiker unserer Anschauungen und Taten, sind die Menschen, die in die Welt hinausgehen, um durch ihre Arbeit neue Lebensformen zu schaffen.

    Maxim Gorki

  30. Es gibt gewisse Dinge, wo ein Frauenzimmer immer schärfer sieht als hundert Augen der Mannesperson

    Gotthold Ephraim Lessing

  31. Kühle weckt die Tätigkeit; Tätigkeit verkürzt die Zeit.

    Wilhelm Busch

  32. Morgenstund hat Gold im Mund. Gold im Mund ist ungesund.

  33. Besitz verlockt zur Sünde, und die Anhäufung von Reichtümern entsittlicht den Menschen; nur die einfache Arbeit gibt Glück und Zufriedenheit.

    Leo Tolstoi

  34. Drum prüfe, wer sich ewig schindet, ob sich nicht doch ein Dummer findet.

  35. Wer im Frühling nicht säet, wird im Sommer nicht ernten, im Herbst und Winter nicht genießen; er trage sein Schicksal.

    Johann Gottfried Herder

  36. Der eine fragt: Was kommt danach? Der andere fragt nur: Ist es recht? Und also unterscheidet sich der Freie von dem Knecht.

    Theodor Storm

  37. Durch die Arbeit entsteht aus einem Einfall die Welt

    Friedrich Dürrenmatt

  38. Wie der Meister, so das Werk.

  39. Ungebauter Acker bringt selten gut Korn.

  40. Wer gesund ist und arbeiten will, hat in der Welt nichts zu fürchten.

    Gotthold Ephraim Lessing

  41. Gottes Mühle mahlt langsam, aber klein.

  42. Die Not kann den Schmied lehren, Stiefel zu nähen.

  43. Es gehen viel Stierbuben auf e i n e n rechten Ackersmann.

  44. Sich tatkräftig für seine Angestellten einzusetzen, ist eine der besten Investitionen, die man machen kann.

  45. Lehne dich zufrieden zurück, wenn du eine gelungene Arbeit vor Augen hast, aber nicht zu weit, dass du deiner Arbeit zu Füßen liegst.

  46. Beneide niemals den ersten, denn er hat es immer am schwersten.

  47. Es gibt viel zu verdienen - stecken wirs ein.

  48. Arbeiten muss man, alles andere - zum Teufel damit.

    Anton Tschechow

  49. Ein Verrückter am richtigen Ort ist ein nützliches Werkzeug.

  50. Faulenzen macht müde... Arbeit nie...

  51. Der Beruf ist eine Schutzwehr, hinter welche man sich erlaubterweise zurückzieht, wenn Bedenken und Sorgen allgemeiner Art einen anfallen.

    Friedrich Nietzsche

  52. Sich zu tode zu arbeiten ist die einzige von der Gesellschaft anerkannte Form des Selbstmordes!

  53. Wenn der Dunghaufen wachsen soll, darf der Tragkorb nie zur Ruhe kommen.

  54. Wer Diener hat, hat unverhohlene Feinde.

  55. Arbeit als Freude - unzugänglich den Psychologen.

    Franz Kafka

  56. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen

  57. Freude fehlt nie, wo Arbeit, Ordnung und Treue sind.

    Johann Kaspar Lavater

  58. Die Arbeitslosigkeit ist die Hauptgeißel der fortgeschrittenen Länder.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  59. Am schnellsten kommt man auf dem Steckenpferd seines Vorgesetzten voran

  60. Jeder hat drei Vorgesetzte: Gott, den Chef, die Frau.