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Sprüche über Arbeit

1107 Sprüche — Seite 13

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.

  1. Der Apfel fällt nicht weit vom Ross - das gilt auch für den Sohn vom Boss.

  2. Kein Erfolg ohne Mühe und Arbeit.

    Ernst Thälmann

  3. Heimisch in der Welt wird man durch Arbeit. Wer nicht arbeitet, ist heimatlos.

    Berthold Auerbach

  4. Hast du bei einem Werk den Anfang gut gemacht, das Ende wird gewiss nicht minder glücklich sein.

    Sophokles

  5. Jeder Vorgesetzte, der etwas taugt, hat es lieber mit Leuten zu tun, die sich zuviel zumuten, als mit solchen, die zuwenig in Angriff nehmen.

    Walter Scheel

  6. Wohl gebetet ist halb studiert.

  7. Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten.

    John D. Rockefeller

  8. Die Arbeit steht im Mittelpunkt und somit allem im Wege!

  9. Will die Katze nicht mausen, so laßt sie draussen.

  10. Es legt kein Krämer aus um e i n e s Käufers willen.

  11. Treibe bei der Arbeit, aber nicht beim Essen.

  12. Lehrer sind Vorbilder und Bilder hängt man auf.

  13. Von der Wiege bis zur Bahre: Formulare, Formulare.

  14. Malerei ist Arbeit für alte Männer.

  15. Gute Taten werden hauptsächlich von Männern gepredigt und von Frauen getan.

  16. Ich habe so viele Leichen seziert und nie eine Seele gefunden.

    Rudolf Virchow

  17. Der ganz normale Alltag: Morgens mit Hochspannung aufwachen, mit Widerstand zur Arbeit gehen, den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen, .... abends geladen nach Hause kommen.

  18. Mit der Lust zu leben nimmt auch die Lust zu arbeiten zu und der Mut, mehr zu unternehmen

    Theodor Fontane

  19. Einem faulen Arbeiter ist jeder Hammer zu schwer

  20. Wir sind nicht auf der Welt, um glücklich zu werden, sondern um unsere Pflicht zu tun.

    Immanuel Kant

  21. Der Kerl, der die Arbeit erfunden hat, der muss nichts zu tun gehabt haben!

  22. Füge dich der Zeit, erfülle deinen Platz und räum ihn auch getrost: Es fehlt nicht an Ersatz.

    Friedrich Rückert

  23. Zwischen Können und Tun liegt ein Meer und auf seinem Grunde gar oft die gescheiterte Willenskraft.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  24. Eine Stunde konzentrierter Arbeit facht die Lebensfreude besser an als ein Monat dumpfen Brütens

    Benjamin Franklin

  25. Jeder Abschied ist betäubend. Man denkt und empfindet weniger, als man glaubte: Die Tätigkeit, in die unsere Seele sich auf ihre eigne weitere Laufbahn wirft, überwindet die Empfindbarkeit über da …

    Johann Gottfried Herder

  26. Leute, die darauf stolz sind, dass sie hart arbeiten, mag ich nicht. Wenn ihre Arbeit sie so hart ankommt, sollten sie sich eine andere suchen. Die Freude an unserer Arbeit ist das Zeichen, da …

    André Gide

  27. Arbeitsschweiß an den Händen hat mehr Ehre als ein goldener Ring am Finger.

  28. Es ist leichter, die Verdauung eines anderen zu fördern, als die Beförderung eines anderen zu verdauen!

  29. Wenn das ganze Jahr Urlaub wäre, wäre das Vergnügen so langweilig wie die Arbeit.

    William Shakespeare

  30. Der Mensch ist zur Arbeit geboren, wie der Vogel zum Fliegen

    Martin Luther

  31. Der Weg zum Reichtum hängt hauptsächlich an zwei Wörtern: Arbeit und Sparsamkeit.

    Benjamin Franklin

  32. In der Wirtschaft geht es nicht gnädiger zu als in der Schlacht im Teutoburger Wald

    Friedrich Dürrenmatt

  33. Die goldene Stunde ist jene, in der der Vorsatz in die Tat übersetzt wird

  34. Wenn der Mann am Morgen aus dem Haus geht, freut sich die Frau

  35. Wenn man arbeitet, hat man keine Zeit, Geld zu verdienen

  36. Urlaubsreisen sind wie die Arbeit, von der man sich erholen will

    Kurt Tucholsky

  37. Dienstjahre sind keine Herrenjahre

  38. Der Ruhestand ist das, worauf man sein ganzes Leben lang hinarbeitet und sich erschrocken wundert, wenn es dann soweit ist.

  39. Arbeit, die wir lieben, ist das Einzige, was uns mit dem Leben versöhnen kann.

    Hermann Bang

  40. Es gibt nichts, wofür man Zeit findet. Wenn man Zeit haben möchte, muss man sich welche schaffen

    Leopold von Ranke

  41. Ein Mann muss scheiden, eh ins Aug ihm die Tränen treten.

    Christian Friedrich Hebbel

  42. Bei allen Dingen, die man nicht selbst machen kann, sei es aus Mangel an Fähigkeit, sei es aus Mangel an Zeit, ist die Hauptsache, die rechten Leute herauszufinden, welchen man die Arbeit übertragen k …

    Robert Bosch

  43. Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.

    Georg Christoph Lichtenberg

  44. Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.

    Albert Schweitzer

  45. Viel besser kräht der Hahn, so er die Kehle feuchtet an.

  46. Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen

    Thomas von Aquin

  47. Jede Arbeit ist wichtig, auch die kleinste. Es soll sich keiner einbilden, seine Arbeit sei über die seines Mitarbeiters erhaben. Jeder soll mitwirken zum Wohle des Ganzen.

    Robert Bosch

  48. Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen

  49. Wer A sagt, muss auch B sagen

  50. Der Wert der Leistung liegt im Geleisteten.

    Albert Einstein

  51. Lieber nichts tun und die Zeit für sich arbeiten lassen!

  52. Die dunkelste Kneipe ist besser als der hellste Arbeitsplatz

  53. Aus fremdem Leder ist leicht Riemen schneiden

  54. Gut Ding will Weile haben

  55. Wer Fische fangen will, muss sich nass machen

  56. An Lichtmess fängt der Bauersmann neu mit des Jahres Arbeit an. (02. Feb.)

  57. Mit einem Herrn steht es gut, der, was befohlen, selber tut.

  58. Jedes Ding an seinem Ort, spart viel Zeit, Verdruss und Wort.

  59. Ein guter Anschaffer ist besser als zwei schlechte Schaffer.

  60. Soll fegen der Besen recht blank und rein, dann darf er ja selber nicht schmutziger sein.