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Sprüche über Arbeit

1107 Sprüche — Seite 8

Mehr als Pflicht, Broterwerb oder bloße Beschäftigung ist Arbeit eine Form, Spuren in der Welt zu hinterlassen. In ihr zeigen sich Ehrgeiz, Können, Ausdauer und die Frage, ob Mühe nur belastet oder auch Sinn stiftet. Deshalb berührt dieses Thema den Alltag ebenso wie das Selbstbild eines Menschen.

Sein Gewicht erhält es dort, wo Tun und Haltung miteinander verbunden sind – wo aus Anstrengung nicht bloß Ergebnis, sondern auch Charakter wächst. Fleiß und Berufung, Last und stille Erfüllung: Kaum ein Thema wirft so ehrlich die Frage auf, ob man das Richtige tut und ob das Richtige gut genug getan wird.

  1. Nicht zu arbeiten ist schlimmer, als sich zu überarbeiten.

    Samuel Smiles

  2. Lernt einsehen, daß man bei Entschlüssen mit der Tat anfangen muß

    Franz Grillparzer

  3. Ohne beständige Arbeit der Selbstbestimmung und Selbstprüfung schreiten die menschlichen Dinge nicht vorwärts.

    Heinrich von Treitschke

  4. Kühler Mai - eine alte Regel - beschert viel Arbeit für Kelter und Flegel.

  5. Gezwungen trägt der Esel Säcke - ledig tät er keinen Schritt!

  6. Man soll das Eisen schmieden, weil es heiß ist

  7. Wenn der Dreck Mist wird, will er gefahren sein

  8. Ordnung machen ist nicht schwer, Ordnung halten aber sehr.

  9. Wer einen Computer hat braucht keine Feinde mehr.

  10. Nicht auf seine Leut' aufpassen, heisst, den Geldsack offen lassen.

  11. Ein schlechtes Gedächtnis ist oft Voraussetzung für eine gute Karriere

  12. Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef.

  13. Es gibt nichts, worunter das Arbeitsklima so leidet, wie unter ständiger Arbeit

  14. Der Zweck der Arbeit soll das Gemeinwohl sein. Dann bringt Arbeit Segen, dann ist Arbeit Gebet

    Alfred Krupp

  15. Es würde wenig Glückliche geben, wenn es anderen zustünde, unsere Beschäftigungen und Vergnügungen uns vorzuschreiben.

    Marquis de Vauvenargues

  16. Man muss schon ganz schön tief graben, um jemanden zu finden, der langsamer ist als du!

  17. Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der Ausführung die Kunst.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  18. Wer nicht arbeiten will, der lass' das Brot auch liegen still.

  19. Die Pflichterfüllung eines Beamten ist mit seiner Anwesenheit erschöpft.

  20. Des einen Tod, des andern Brot

  21. Bet' und arbeit', ruft die Welt. Bete kurz!, denn Zeit ist Geld. An die Türe pocht die Not Bete kurz! denn Zeit ist Brot.

    Georg Friedrich Rudolph Herwegh

  22. Der Architekt ist hochverehrlich, obschon die Kosten oft beschwerlich.

    Wilhelm Busch

  23. Grad zu den frühen Morgenzügen kommt man am leichtesten zu spät.

    Wilhelm Busch

  24. Die Angst vor der Langeweile ist die einzige Entschuldigung für die Arbeit.

    Jules Renard

  25. Man sollte sich Entspannung gönnen. Leistungsfähiger und lebhafter werden wir uns nach einer Ruhepause erheben.

    Seneca

  26. Glücklich, wer seine Arbeit gefunden hat - er braucht kein anderes Glück

    Thomas Carlyle

  27. Ein Feuerwehrmann stirbt nicht! Er geht in die Hölle und fährt dort denn nächsten Einsatz

  28. "Tages Arbeit, abends Gäste! Saure Wochen, frohe Feste! Sei dein künftig Zauberwort"

    Johann Wolfgang von Goethe

  29. Der einzige Mann, der wirklich nicht ohne Frauen leben kann, ist der Frauenarzt

    Arthur Schopenhauer

  30. Ganz richtig, diese Welt ist nichtig. Auch du, der in Person erscheint, bist ebenfalls nicht gar so wichtig, wie deine Eitelkeit vermeint.

    Wilhelm Busch

  31. Jede neue Lage ergibt eine neue Perspektive.

  32. Doch ach! wie bald wird uns verhunzt die schöne Zeit naiver Kunst; wie schnell vom elterlichen Stuhle setzt man uns auf die Bank der Schule!

    Wilhelm Busch

  33. Essen und Trinken sind zwei Tätigkeiten, die den Menschen auch ohne Arbeit voll ausfüllen können.

  34. In unserem Laden ist alles elektrisch. Sogar beim Gehalt trifft einen der Schlag!

  35. Gewiß, es ist gut, daß wir die nicht immer kennen, für die wir arbeiten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  36. Arbeiten um nicht denken zu müssen ist auch Faulheit.

    Hermann Bang

  37. Schwere Arbeit in der Jugend ist sanfte Ruhe im Alter.

  38. Die Pracht der Gärten hat stets die Liebe zur Natur zur Voraussetzung

    Germaine Madame de Stael

  39. Kein Baum fällt auf den ersten Streich

  40. Jeder Geselle will lieber Meister sein

  41. Freude wird jedesmal dein Abendbrot sein, wenn du den Tag nützlich zugebracht hast.

    Thomas à Kempis

  42. Humor ist , wenn man auch im Büro Spass hat!

  43. Ungewohnte Arbeit bringt Beulen

  44. Es passt sich aber nicht, dass einer auf des andem Arbeit hin müßig geht, reich ist und wohllebt, während es dem Arbeitenden übel geht, wie es jetzt die verkehrte Gewohnheit ist.

    Martin Luther

  45. Man muss nicht verrückt sein um bei uns zu arbeiten, aber es erleichtert die Sache doch ungemein.

  46. Faulheit ist der Hang zur Ruhe ohne vorhergehende Arbeit.

    Immanuel Kant

  47. Ein Beruf ist das Rückgrat des Lebens.

    Friedrich Nietzsche

  48. Oh wie lieb ist die Arbeit, wenn man dabei an etwas Liebes zu denken hat und sicher ist, am Sonntag mit ihm zusammen zu sein.

    Gottfried Keller

  49. Wer es einmal soweit gebracht hat, dass er nicht mehr irrt, der hat auch zu arbeiten aufgehört

    Max Planck

  50. Arbeit ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis

  51. Nimm die Schaufel nicht so voll, wenn die Arbeit reichen soll.

  52. Lieber einen festen Stammtisch ... als einen wackeligen Schreibtisch.

  53. Wenn der Himmel einen Menschen erschaffen hat, muss es für ihn auch eine Aufgabe geben

  54. Man muss mit seinen Gedanken nur bei dem sein, was gerade jetzt zu tun ist

    Mark Aurel

  55. Auf viele Feiertage folgt selten ein guter Werktag.

    Johann Geiler von Kayserberg

  56. Arbeite nur, die Freude kommt von selbst!

    Johann Wolfgang von Goethe

  57. Eine halbe Stunde Meditation ist absolut notwendig, ausser, wenn man sehr beschäftigt ist, dann braucht man eine ganze Stunde.

    Franz von Sales

  58. Die Ruhe tötet, nur wer handelt, lebt.

    Theodor Körner

  59. Im Berufs- und Familienleben ist das gegenseitige Vertrauen die wichtigste Voraussetzung.

  60. Glückskinder sind Menschen, die alles schaffen. Pechvögel solche, die von allem geschafft werden.

    Eugène Labiche