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Der Handwerksmann, der's allzugut will machen

Spruchbild: Der Handwerksmann, der's allzugut will machen, verdirbt aus Ehrgeiz die Geschicklichkeit.

Der Handwerksmann, der's allzugut will machen, verdirbt aus Ehrgeiz die Geschicklichkeit.

Bedeutung

William Shakespeare formuliert in diesem Vers eine paradoxe Beobachtung über Ehrgeiz und Handwerk: Wer ein Handwerk zu perfekt machen will, verdirbt durch übertriebenen Ehrgeiz die eigentliche Geschicklichkeit. Das ist eine Warnung vor dem Perfektionismus: Wer um der Vollkommenheit willen arbeitet, verliert die Leichtigkeit und Sicherheit des geübten Handwerkers. Shakespeare, der selbst ein produktiver und handwerklich überlegener Dramatiker war, kannte den Unterschied zwischen dem quälenden Streben nach Perfektion und dem sicheren Können des Geübten. Zuviel Ehrgeiz steht sich selbst im Weg.

Verwendung

Passend als Shakespeare-Zitat in Texten über Perfektionismus, Handwerk und die Gefahr des übertriebenen Ehrgeizes sowie für Beiträge über Kreativität, Arbeitspsychologie und die Kunst des Loslassens. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über die Überlegenheit gelassener Kompetenz gegenüber angespanntem Streben.

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Über William Shakespeare

Über den Autor

Dramatiker · Englisch · 1564 - 1616

William Shakespeare (1564–1616) war ein englischer Dichter und Schauspieler, der 38 Bühnenstücke und 154 Sonette hinterließ.

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Shakespeare wurde in Stratford-upon-Avon geboren und wirkte auch als Theaterunternehmer. Sein Gesamtwerk umfasst neben den Dramen und Sonetten auch sechs Versdichtungen. Er starb 1616 in seinem Geburtsort Stratford-upon-Avon.

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Quadratisches Spruchbild: Der Handwerksmann, der's allzugut will machen, verdirbt aus Ehrgeiz die Geschicklichkeit.

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