
Kinderzeugen ist keine Zwangsarbeit.
Bedeutung
Dieses deutsche Sprichwort formuliert in volkstümlicher Kürze, dass Kinderzeugung – die Gründung einer Familie und das Großziehen von Kindern – keine lästige Verpflichtung ist, sondern etwas, das aus Zuneigung und Freiwilligkeit entsteht. Der Begriff 'Zwangsarbeit' dient als bewusste Übertreibung: Natürlich ist Kinderzeugung keine Arbeit im buchstäblichen Sinne, aber das Sprichwort spricht jenen an, die Kinder als Bürde betrachten. Es stellt dem die Erfahrung gegenüber, dass die Entstehung von Leben in Liebe und Gemeinschaft ihren eigenen, inneren Antrieb hat und keiner äußeren Nötigung bedarf.
Verwendung
Passend für volkskundliche Spruchsammlungen sowie kulturhistorische Texte über Familienverständnis und Rollenbilder in der deutschen Volksüberlieferung. Auch geeignet als einprägsames Zitat in Beiträgen über Familienplanung, Lebensfreude und den kulturellen Umgang mit Kinderreichtum in früheren Gesellschaften. Für volkskundliche Sammlungen oder kulturhistorische Texte über Familienbilder im deutschen Sprachraum bietet dieser Spruch einen einprägsamen, volkstümlichen Beitrag über den natürlichen Antrieb zur Familiengründung.
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