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Sprüche über Familie und Verwandtschaft

105 Sprüche

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Spruchbild: Sprüche über Familie und Verwandtschaft

Familie ist in deutschen Sprichwörtern oft Hort und Last zugleich – Zuflucht und Verpflichtung. Diese Weisheiten über Verwandtschaft sind ehrlicher als jede Sonntagsrede: direkt, manchmal kritisch, immer treffend.

Sprichwörter über Familie und Verwandtschaft passen zu Familienfeiern, Hochzeiten, Geburtstagen, Stammbäumen, Fotobüchern oder Reden im engen Kreis. Sie können Zusammenhalt, Eigenheiten und gewachsene Bindungen ansprechen. Bei schwierigen Familienverhältnissen sind behutsame Sprüche besser, damit aus einem traditionellen Satz kein Druck zur Harmonie entsteht. Bei religiösen Bezügen sollte die Formulierung zur Haltung der angesprochenen Person passen. Für humorvolle Runden ist wichtig, dass die Pointe gemeinsam getragen wird und niemanden trifft.

  1. Muttertreu ist täglich neu.

    4.0
  2. Wo man Vater und Mutter spricht, da hört man die freundlichsten Namen.

    4.0
  3. Was der Vater erspart, vertut der Sohn.

    4.0
  4. Wie man die Kinder gewöhnt, so hat man sie.

    4.0
  5. Mein Vater hat mich nicht gelehrt, aus einem leeren Glase trinken.

    4.0
  6. Das will ich tun, es ist des Vaters Wille.

    4.0
  7. Kinder und Narren sagen die Wahrheit.

    4.0
  8. Kinderzeugen ist keine Zwangsarbeit.

    3.9
  9. Kinder findet man nicht auf dem Mist.

    3.9
  10. Wenn Kinder kacken wollen wie große Leute, so knacken ihnen die Ärsche.

    3.9
  11. Eine Mutter versteht auch, was ein Kind nicht ausspricht.

    3.9
  12. Aller Adel hat einen Misthaufen zum Vater und die Fäulnis zur Mutter.

    3.9
  13. Man soll das Kind nicht mit dem Bade verschütten.

    3.9
  14. Ein reicher Bauer kennt seine Verwandten nicht.

    3.9
  15. Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder, große Sorgen

    3.8
  16. Den Vater kennt man an dem Kind, den Herrn an seinem Hausgesind.

    3.8
  17. Mütter lieben Töchter, aber Söhne noch viel mehr.

    3.8
  18. Man fragt die Kinder groß nicht, was sie klein getragen haben.

    3.8
  19. Wenn Kinder und Narren zu Markte gehen, lösen die Krämer Geld.

    3.8
  20. Ist eine Mutter noch so arm, so gibt sie ihrem Kinde warm.

    3.7
  21. Was einer daheim hat, das braucht er nicht aussen zu suchen.

    3.7
  22. Man küsst das Kind oft um der Mutter willen.

    3.7
  23. Der Vater sieht nicht wohl, die Mutter drückt ein Auge zu.

    3.7
  24. Mutterschoß ist warm, aber arm.

    3.6
  25. Wer keine Kinder hat, weiß nicht, warum er lebt.

    3.6
  26. Ich bin meiner Mutter nicht an den Zehen gewachsen.

    3.6
  27. Böse Eltern machen fromme Kinder.

    3.6
  28. Draussen hat man hundert Augen, daheim kaum eins.

    3.6
  29. Fleissige Mutter hat faule Töchter.

    3.6
  30. Vatersegen baut den Kindern Häuser, Mutterfluch reißt sie nieder.

    3.6
  31. Brüder haben ein Geblüte, aber selten ein Gemüte.

    3.6
  32. Eine Mühle, die nicht umgeht, ein Backofen, der nicht heizt und eine Mutter, die nicht gern daheim ist, sind unwert.

    3.5
  33. Es ist besser, die Kinder bitten dich, als du sie.

    3.5
  34. Nichts lieber als Kindeskind.

    3.5
  35. Das Kind, das seine Mutter verachtet, hat einen stinkenden Atem.

    3.5
  36. Wenn die Kinderschuhe zerbrochen sind, legt man Stiefel an.

    3.5
  37. Die Tochter frißt die Mutter.

    3.5
  38. Wenn du deinen Sohn mit Füßen treten willst, so zieh vorher die Schuh aus.

    3.5
  39. Bruderliebe sieht oft trübe.

    3.5
  40. Die Eltern haben die Kinder lieber als die Kinder die Eltern.

    3.5
  41. Was die Mütter gebären, sollen sie ernähren.

    3.5
  42. Wer seinen Kindern gibt das Brot, dass er muss selber leiden Not, den schlage man mit Keulen tot.

    3.5
  43. Ein gut erzogen Kind ist eine Rechnung ohne Probe.

    3.4
  44. Wer seinem Vater nicht gehorchen will, muss seinem Stiefvater gehorchen.

    3.4
  45. Jeder Mutter Kind ist schön.

    3.4
  46. Speihkinder, Gedeihkinder.

    3.4
  47. Die Tochter geht vor der Mutter, aber der Sohn folgt hinter dem Vater.

    3.4
  48. Die Mutter eine Hexe, die Tochter auch eine Hexe.

    3.4
  49. Mutterflüche kleben nicht, und Vaters Zorn schwärt nicht.

    3.3
  50. Die Mutter sagt's, der Vater glaubt's, und ein Narr zweifelt daran.

    3.2
  51. Der Kinder Wille steckt in der Rute.

    3.2
  52. Ungezogene Kinder gehn zu Werk wie Rinder.

    3.2
  53. Nachlässige Eltern ziehen keine guten Kinder.

    3.2
  54. Wenn's der Vater sieht, tut's der Sohn nicht.

    3.0
  55. Wenn's Kind zahnt, soll die Mutter den Unterrock verkaufen, um ihm Wein zu geben.

    2.9
  56. Ein Vater ernährt eher zehn Kinder als zehn Kinder einen Vater.

  57. Er will seinen Vater lehren Kinder machen.

  58. Das Kind fällt wieder in der Mutter Schoß.

  59. Wenn's Kind geboren ist, ist das Testament schon gemacht.

  60. Jedes Kind ist seines Vaters.