
Was der Vater erspart, vertut der Sohn.
Bedeutung
Diese Lebensweisheit nutzt eine knappe, gut merkbare Form, um eine Erfahrung ueber faulheit und geld weiterzugeben. Sie arbeitet mit einem Bild, Gegensatz oder Vergleich, der im Alltag sofort verstanden werden kann. Der Wert des Spruchs liegt in der Haltung, die er nahelegt: genauer hinsehen, bescheidener urteilen, vorsichtiger handeln oder eine Schwierigkeit aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Lebensweisheit, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Der Mensch besitzt nichts Wertvolleres als seine Zeit.
— Ludwig van Beethoven
Es gibt zwei Arten von Freunden: Die einen sind käuflich, die anderen sind unbezahlbar.
Zufriedenheit bringt auch in der Armut Glück. Unzufriedenheit ist Armut, auch im Glück.
— Konfuzius
Es ist Trägheit, was uns an peinliche Zustände kettet.
— Novalis