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Arbeiten bringt Brot - faulenzen Hungersnot

Spruchbild: Arbeiten bringt Brot - faulenzen Hungersnot.

Arbeiten bringt Brot - faulenzen Hungersnot.

Bedeutung

Dieses deutsche Sprichwort formuliert in knappster Form ein ökonomisches Grundgesetz: Arbeit ernährt, Faulheit führt zu Armut und Hunger. Das Wort 'Hungersnot' ist dabei keine bloße Übertreibung – in einer Gesellschaft ohne Sozialsicherung war Faulheit tatsächlich lebensbedrohlich. Das Sprichwort diente als soziale Norm und moralische Mahnung zugleich: Fleiß war nicht nur wirtschaftlich vernünftig, sondern eine Tugendforderung der Gemeinschaft. In einer Gesellschaft, in der alle arbeiteten, war der Müßiggang nicht nur ein persönliches Problem, sondern ein Vergehen gegen die Gemeinschaft.

Verwendung

Passend für volkskundliche Spruchsammlungen, Texte über Arbeitsethik und Fleiß sowie für kulturhistorische Beiträge über bäuerliche und handwerkliche Lebensordnung. Auch geeignet als einprägsames Kurzwort in Reden über Eigenverantwortung, Fleiß und den Zusammenhang von Arbeit und Lebensunterhalt. Für volkskundliche Spruchsammlungen, kulturhistorische Texte über Arbeitsethik oder Bildungsmaterialien über Eigenverantwortung bietet dieser Spruch einen einprägsamen Beitrag über den direkten Zusammenhang von Arbeit und Überleben.

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