Sprüche über Probleme
574 Sprüche — Seite 3
Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall.
— Albert Einstein
Der große Tag, das krönende Fest des Lebens kommt, wenn das innere Auge sich der Einheit der Dinge, der Allgegenwart des Gesetzes öffnet; wenn es erkennt, dass alles, was ist, sein muss und soll u …
— Ralph Waldo Emerson
Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer
— Marie von Ebner-Eschenbach
Klage nicht zu sehr über einen kleinen Schmerz; das Schicksal könnte ihn durch einen größeren heilen.
— Christian Friedrich Hebbel
Es gibt Fälle, wo das Mitleiden stärker ist als das Leiden.
— Friedrich Nietzsche
Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen.
— William Shakespeare
Das Fehlschlagen einer schönen Hoffnung ist schwerer zu tragen als ein unerwartetes Leid.
— Georg Ebers
Ich sah, dass man oft, um zur Wahrheit zu gelangen, mit einer Täuschung beginnen muss. Dem Licht muss notwendigerweise Finsternis vorausgegangen sein.
— Giacomo Casanova
Dass so viel Ungezogenheit gut durch die Welt kommt, daran ist die Wohlerzogenheit schuld
— Marie von Ebner-Eschenbach
Wir lernen aus Erfahrung, dass die Menschen nicht aus Erfahrung lernen
— George Bernard Shaw
Sorgen soll man nicht mit ins Bett nehmen.
— Ovid
Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können.
— Gilbert Keith Chesterton
Der eine fährt Mist, der andre spazieren; das kann ja zu nichts Gutem führen ...
— Wilhelm Busch
Alle Menschen, ausgenommen die Damen, spricht der Weise, "sind mangelhaft".
— Wilhelm Busch
Du siehst alles ein bißchen klarer mit Augen, die geweint haben.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Alle Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen
— Friedrich Nietzsche
Hoffnungslosigkeit ist ein echter Grund für Misserfolg
— Dalai Lama
Kommt dir ein Schmerz, so halte still und frage, was er von dir will.
— Franz Emanuel August Geibel
Wie wolltest du dich unterwinden, kurzweg die Menschen zu ergründen. Du kennst sie nur von außenwärts. Du siehst die Weste, nicht das Herz.
— Wilhelm Busch
Anderen an seinem Unglück die Schuld geben, ist ein Zeichen von Dummheit, sich selbst die Schuld geben, ist der erste Schritt zur Einsicht; weder anderen noch sich selbst die Schuld geben, ist ein Z …
— Epiktet
Es bedarf deines Feindes und deines Freundes - in vereinten Werk -, um dich bis ins Mark zu verletzen: Erster verleumdet dich, letzterer überbringt dir die Nachricht.
— Mark Twain
Was die Schelme nicht stehlen, das verderben die Narren.
— Annette von Droste-Hülshoff
Die Gelegenheit ist der größte Dieb.
— Abraham a Sancta Clara
Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.
— Friedrich von Schiller
Wenn sich eine Tür schließt, so öffnet sich eine andere. Aber allzu oft, blicken so lange voller Bedauern auf die verschlossene Tür, dass wir die, die sich für uns geöffnet hat gar nicht erst bemerk …
— Alexander Graham Bell
In der Tat bestehen die meisten Irrtümer nur darin, dass wir die Worte nicht richtig auf die Dinge anwenden
— Baruch de Spinoza
Machen wir keine Angelegenheit aus dem, was keine ist.
— Baltasar Gracián y Morales
Jeden Augenblick des Lebens, er falle aus welcher Hand des Schicksals er wolle, den günstigsten sowie den ungünstigsten, zum bestmöglichen zu machen, darin besteht die Kunst des Lebens und das eigentl …
— Georg Christoph Lichtenberg
Nur der erste Schritt macht Schwierigkeiten.
— Edward Gibbon
Die Menschen, wenn sie dich um Rat fragen, sind gewöhnlich schon entschlossen zu tun, was ihnen gefällt.
— Adolph Freiherr von Knigge
Es gibt kaum eine größere Enttäuschung, als wenn du mit einer recht großen Freude im Herzen zu gleichgültigen Menschen kommst
— Christian Morgenstern
Zum Raube lächeln heißt, den Dieb bestehlen. Doch selbst beraubst du dich durch unnütz Quälen.
— William Shakespeare
Eine schlecht beobachtete Tatsache ist tückischer als ein falscher Schluß.
— Paul Valéry
Tränen fallen in mein Herz, wie der Regen auf die Stadt.
— Paul Verlaine
Der Wille nämlich ist es, der dem Menschen Leiden verursacht.
— Katharina von Siena
Mit wem das Pferd nie durchgeht, der reitet einen hölzernen Gaul.
— Christian Friedrich Hebbel
Es ist nichts angenehmer als aus einem Übel, das uns begegnet, seinen Vorteil zu ziehen.
— Ludwig Börne
In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.
— Albert Camus
Nur ein Narr sorgt sich über Angelegenheiten, die er nicht beeinflussen kann.
— Samuel Johnson
Not lehrt beten - und seinen Verstand gebrauchen.
— Sebastian Kneipp
Die erste Stelle im Paradies werden diejenigen einnehmen, die sich in der Ehe getäuscht haben und doch ausharren.
— Karl Ferdinand Gutzkow
Ratten und Eroberer dürfen im Unglück keine Gnade erwarten.
— Charles Caleb Colton
Wer sich weigert, eine einmalige Gelegenheit wahrzunehmen, verliert den Preis so sicher als ob er gescheitert wäre
— William James
Behutsamkeit gewinnt den Streit.
— Abraham a Sancta Clara
Man kann nicht ohne weiteres sagen, dass Leid zum Aufbau des Charakters beitrage, ebenso oft trägt es auch zu seiner Zerstörung bei.
— John Steinbeck
Der tröstende Gedanke aber bleibt fort und fort, dass Gott auch widrige und schmerzliche Schicksale nur aus Liebe sendet, um unsere Gesinnungen zu läutern.
— Wilhelm von Humboldt
Kein Kummer ohne seinen Trost.
— Baltasar Gracián y Morales
Was muntert reiner und lebhafter auf, als freundschaftliche Teilnahme.
— Johann Wolfgang von Goethe
Oft ist's der eigene Geist, der Rettung schafft, die wir beim Himmel suchen.
— William Shakespeare
Enttäuschungen sollte man verbrennen und nicht einbalsamieren
— Mark Twain
Demnach würde zur Milderung des menschlichen Elends das Wirksamste die Verminderung, ja Aufhebung des Luxus sein.
— Arthur Schnitzler
Die schlimmsten Schmerzen sind auf Erden, die ausgeweint und ausgeschwiegen werden.
— Friedrich von Bodenstedt
Geheim ist alles, nur unser Schmerz nicht.
— Giacomo Leopardi
Das beste Mittel gegen viele Sorgen ist eine einzige Sorge.
— Guy de Maupassant
Taktlosigkeit ist der lästigste und widerwärtigste der menschlichen Fehler, denn du kannst dich nicht gegen sie verteidigen, nicht einmal durch Grobheit.
— Anselm Feuerbach
Wenn ich so recht niedergeschlagen, rat- und hilflos bin, so lege ich mich ruhig zu Bette, schließe die Augen, entferne alles und träume in selige Ruhe hinein.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Man kann nicht bergauf kommen ohne bergan zu gehen. Und obwohl steigen beschwerlich ist, so kommt man doch dem Gipfel näher und mit jedem Schritt wird die Aussicht freier und schöner.
— Matthias Claudius
Der kann sein Leid vergessen, der es von Herzen sagt.
— Simon Dach
Beim Beginne einer Unternehmung und unweit des Zieles ist die Gefahr des Misslingens am größten. Wenn Schiffe scheitern, so geschieht es nahe am Ufer.
— Ludwig Börne
Wir können weder alle zählen, denen Unheil widerfahren ist, noch auch nur einen von ihnen würdig beklagen.
— Giacomo Leopardi