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Sprüche über Probleme

574 Sprüche — Seite 7

  1. Nur durch die Hoffnung bleibt alles bereit, immer wieder neu zu beginnen.

    Charles Péguy

  2. Borg dir Probleme, wenn es dich danach drängt; aber leihe sie nicht deinen Mitmenschen.

    Rudyard Kipling

  3. Trifft dich des Schicksals Schlag, so mach' es wie der Ball: Je stärker man ihn schlägt, je höher fliegt er all.

    Friedrich Rückert

  4. Wie Unglück bringend, liebe Mutter, ist Feindschaft zwischen Brüdern, und wie schwer hält die Versöhnung.

    Friedrich von Schiller

  5. Wer sich im Streit der Meinungen auf die Autorität beruft, der arbeitet mit seinem Gedächtnis, statt mit seinem Verstand

    Leonardo da Vinci

  6. Wenn wir unsere Feinde hassen, geben wir ihnen eine große Macht über unser Leben: Macht über unseren Schlaf, unseren Appetit, unsere Gesundheit und unsere Geistesruhe.

    Andrew Carnegie

  7. Man ist nie geneigter, Unrecht zu tun, als wenn man Unrecht hat.

    Johann Peter Hebel

  8. Wenn Du Dich in Gefahr glaubst, an einem Menschen zugrunde zu gehen, so rechne es ihm nicht gleich als Schuld an, sondern frage Dich vorerst, wie lange Du schon nach solch einem Menschen gesucht ha …

    Arthur Schnitzler

  9. Die Schwierigkeiten wachsen, je näher man ans Ziel kommt.

    Alfred Nobel

  10. Ein Mensch, der in Gefahr an das Risiko denkt, hat die Schlacht schon halb verloren.

    John Knittel

  11. Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln.

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Wo viele zarte Hände walten - na, das ist so wie es ist! Kellerschlüssel, Bodenschlüssel führen leicht zu Zank und Zwist.

    Wilhelm Busch

  13. Alles Böse läßt sich im Anfang noch leicht unter Kontrolle bringen. Wenn es aber länger andauert, hält es sich meist allzu zähe.

    Marcus Tullius Cicero

  14. In allen menschlichen Dingen zeigt sich bei genauer Prüfung, dass man nie einen Übelstand beseitigen kann, ohne dass daraus ein anderer entsteht.

    Nicolaus Machiavelli

  15. Wer, wenn das Vaterland in Not ist, einen anderen Gedanken als dessen Rettung fühlt, ist nicht wert, in einem freien Staate zu leben.

    Friedrich Maximilian von Klinger

  16. Nicht die Niederlage ist der schlimmste Misserfolg. Wirklich gescheitert ist nur der, der es nicht versucht hat.

    George Edward Woodberry

  17. Gelübde beginnen, wenn die Hoffnung tot ist

    Leonardo da Vinci

  18. Zigaretten sind wie Frauen. Am Anfang ziehen sie gut, aber zum Schluss sammelt sich leider auch bei der Zigarette das ganze Gift im Mundstück

    George Bernard Shaw

  19. Der Erfolg eines Menschen setzt sich aus seinen Fehlschlägen zusammen.

    Ralph Waldo Emerson

  20. Die falsche Bescheidenheit ist der letzte Kunstgriff der Eitelkeit.

    Jean de la Bruyère

  21. Es ist töricht zu fallen in der Hoffnung, jemand zu finden, der einem wieder aufhilft.

    Nicolaus Machiavelli

  22. Wenn man beim Stiche der Biene oder des Schicksals nicht stille hält, so reißet der Stachel ab und bleibt zurück.

    Jean Paul

  23. Die Wahrheit erkennen wir immer erst dann, wenn wir mit ihr absolut nichts mehr anzufangen vermögen.

    Oscar Wilde

  24. Sich zu mühen und mit dem Widerstande zu kämpfen, ist dem Menschen Bedürfnis wie dem Maulwurf das Graben.

    Arthur Schopenhauer

  25. Alles, was zu dumm ist, um gesprochen zu werden, wird gesungen.

    Voltaire

  26. Wir sind leicht bereit, uns selbst zu tadeln. Unter der Bedingung, dass niemand einstimmt

    Marie von Ebner-Eschenbach

  27. Jede Schöpfung ist ein Wagnis

    Christian Morgenstern

  28. Auch aus Unglück muß man Vorteile zu ziehen suchen.

    Christian Johann Heinrich Heine

  29. Indem man sich beklagt, tröstet man sich.

    Alfred de Musset

  30. Ein Ärgernis ist nur, wo man es nimmt, gegeben: dir Vorgeworfnes brauchst du ja nicht aufzuheben.

    Friedrich Rückert

  31. Nichts ist häufiger, als dass am Ende eines Streits beide Gegner um die Wette Unsinn reden.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  32. Schwierigkeiten sind dazu da, um wachzurütteln, nicht um zu entmutigen. Der menschliche Geist entwickelt sich stark durch Konflikte.

    William Ellery Channing

  33. Bei der Erfassung der richtigen Entscheidungen stehen meistens zwei Dinge im Gegensatz dazu: Die Eile und der Zorn.

    Thukydides

  34. Besonders tief und voll Empörung fühlt man die pekuniäre Störung

    Wilhelm Busch

  35. Bösewicht mit Bösewicht - auf die Dauer geht es nicht.

    Wilhelm Busch

  36. Nur in der Tiefe der Seele, mit Hilfe jener Kraft die stärker ist als alle Vernünftigkeit, kann Trost und Ruhe gefunden werden.

    Wilhelm Busch

  37. Ungeduld hat meistens Schuld

    Wilhelm Busch

  38. Als ich meinen Schmerz auf dem Feld der Geduld aussäte, erwuchs aus ihm die Frucht des Glücks.

    Khalil Gibran

  39. Nur durch die Tiefen unserer Erde, nur durch die Stürme eines Menschengewissens hindurch eröffnet sich der Blick auf die Ewigkeit.

    Dietrich Bonhoeffer

  40. Entrüstung ist ein erregter Zustand der Seele, der meist dann eintritt, wenn man erwischt wird

    Wilhelm Busch

  41. Die Freude flieht auf allen Wegen; der Ärger kommt uns gern entgegen.

    Wilhelm Busch

  42. Man muss das Unglück mit Händen und Füßen und nicht mit dem Maul angreifen.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  43. Wer Schmerz erlitten hat, erinnert seiner sich.

    Marcus Tullius Cicero

  44. Keiner ist zu arm dafür, es kostet nichts, bewirkt doch viel und erhält seinen Wert erst, wenn man es weitergibst: ein böses Wort.

    Baltasar Gracián y Morales

  45. Jede Lösung eines Problems ist ein neues Problem.

    Johann Wolfgang von Goethe

  46. Die Pflichterfüllung in schwerer Zeit ist das Herrlichste des Menschenloses.

    Paul Keller

  47. Das Schicksal zürnt uns, aber zuweilen erscheint doch zwischen den ernsten Zügen noch ein freundliches Lächeln; wer weiß wie viele Mittel es uns noch darbietet, um seine Gunst wiederzugewinnen.

    Carl Philipp Gottfried von Clausewitz

  48. Auf gebeugtem Rücken und eingezogenen Schultern nimmt jede Last Platz.

    Else Pannek

  49. Man lindert oft sein Leid, indem man es erzählt.

    Pierre Corneille

  50. Wodurch sich dieser und jener Konflikt sehr in die Länge zieht: durch gegenseitige Zugeständnisse.

    Otto Weiss

  51. Dass es unzählige Krankheiten gibt, ist nicht verwunderlich; man braucht nur die Köche zu zählen

    Seneca

  52. Gebrannte Kinder fürchten das Feuer oder vernarren sich darein.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  53. Fürchtet einer das Feuer, so riecht er allenthalben Rauch.

    Jeremias Gotthelf

  54. Harre aus im Unglück, denn oft hat schon, was im Augenblick als Unglück erschien, zuletzt großes Glück gebracht.

    Euripides

  55. Ein Tor ist zugetan, doch tausend stehn noch offen.

    Friedrich Rückert

  56. Wer nichts weiß, muss alles glauben

    Marie von Ebner-Eschenbach

  57. Eine Sache, welche vielen gehört, wird schlechter verwaltet als eine Sache, die einem Einzelnen gehört

    Aristoteles

  58. Es ist ein Brauch von Alters her: Wer Sorgen hat, hat auch Likör

    Wilhelm Busch

  59. Das Schlüsselloch wird leicht vermißt, wenn man es sucht, wo es nicht ist.

    Wilhelm Busch

  60. Ach, dass der Mensch so häufig irrt und nie recht weiß, was kommen wird!

    Wilhelm Busch