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Sprüche über Probleme

574 Sprüche — Seite 10

  1. Gar oft ist ohne Recht zerronnen, was ohne Recht man hat gewonnen.

    Bernhard Freidank

  2. Der Mensch bleibt in kritischen Situationen selten auf seinem gewohnten Niveau. Er hebt sich darüber oder sinkt darunter.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  3. Unsere größte Not liegt im inneren Versiegen der Lebensquellen, und kein Mittel von draußen her kann diese Not erfassen und lindern.

    Sebastian Faber

  4. Solange wir leben, leiden wir.

    Frederico Garcia Lorca

  5. Im Meistern der Not liegt das Glück, nicht im Ausweichen vor der Not.

    Heinrich Lhotzky

  6. Wer an die Not glaubt und verzagt, den zerdrückt sie von Stund an. Wer an die Hilfe glaubt und nicht verzagt, der zertritt die Not auch von Stund an.

    Heinrich Lhotzky

  7. Der Mensch, der in jeder Lage die volle Ruhe bewahrt, ist eine ungeheure Erquickung für die andern.

    Paul Olaf Bodding

  8. Kein Problem kann gelöst werden solange es nicht auf etwas einfaches reduziert wird. Die Veränderung einer vagen Schwierigkeit in eine spezifische, konkrete Form ist ein wichtiger Bestandteil des Denk …

    John Pierpont Morgan

  9. Unsere Fehler bringen uns nicht so sehr ins Verderben, wie unser Widerstreben, sie zu verbessern, wenn wir sie entdeckt haben.

    James Hudson Taylor

  10. Wer den Schaden hat, darf für den Spott nicht sorgen.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  11. Es ist unglaublich, wieviel Klugheit man braucht, um eine Dummheit auszugleichen, und wie eine Dummheit lange Klugheit zu Schande macht.

    Fanny Lewald

  12. Der Zweifel ist nicht schöpferisch.

    Fanny Lewald

  13. Wir bedenken manches erst, wenn es bedenklich geworden ist.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  14. Das Schicksal macht uns oft durch unsere stillen Wünsche zu Mitschuldigen seiner Härte und wir schlagen uns zerknirscht vor die Brust, wenn das, was wir auf Kosten eines anderen im Geheimen ersehnt, p …

    Wilhelmine von Hillern

  15. Bei allem Misslingen hofft meine ewig närrische Seele doch immer das Unglaublichste. Wir lassen nicht vom Glück!

    Rahel Varnhagen von Ense

  16. Wenn irgend etwas Unerfreuliches passiert, kommen die Männer mit Sicherheit drum herum.

    Jane Austen

  17. Vergessenheit lässt sich nicht suchen, nicht finden, nicht plötzlich herbeiführen; sie kommt nach und nach wie von selbst

    Sophie Alberti

  18. Das Schicksal geht mit uns wie mit Pflanzen um. Es macht uns durch kurze Fröste reifer

    Jean Paul

  19. Mit Tränen wirst du Stahl zur Rührung bringen.

    Ovid

  20. Hat dich ein bittres Leid getroffen, so scheue nicht ein doppelt Müh'n; am schönsten pflegen Trost und Hoffen im Schweiß der Arbeit aufzublühn.

    Friedrich Julius Hammer

  21. Ein schlechtes Gewissen ist ein Zeuge, den man Tag und Nacht mit sich herumträgt.

    Juvenal

  22. Keine noch so infame und schändliche Handlung gibt es, dass man nicht Beispiele einer noch schlimmeren anführen könnte

    Juvenal

  23. Die Polizei sieht den Schuldigen durch die Finger; die Unschuldigen aber verdächtigt sie.

    Juvenal

  24. Jede Sünde trägt um so bedeutendere Schuld in sich, je größer das Ansehen des Sünders ist.

    Juvenal

  25. Alles fließt vorwärts, und wir treiben mit unseren Schmerzen auf dem Strom dahin, bis er mit uns die ewige Kaskade ins Jenseits hinunterstürzt.

    August Pauly

  26. Was die Chirurgen noch nicht fertig gebracht, Amputationen am Herzen, das übt das Schicksal seit ewigen Zeiten an uns.

    August Pauly

  27. Die Verteidiger schwerer Irrtümer erinnern an die Soldaten der Termiten: Sie haben große Beißzangen und sind blind.

    August Pauly

  28. Ein Übel, das größeren Übeln vorbeugt, wird ein Gut.

    Friedrich Paulsen

  29. Der Irrtum ist sehr schwer zu tragen; ihn los zu werden macht uns Plagen.

    Heinrich Martin

  30. Nach welcher Seite man auch die Füsse setzt, man tritt immer in Scheisse.

    Gustave Flaubert

  31. Eitles Klagen und Wimmern wird dir die Not nur verschlimmern. Lege nur gleich die Hände an, so hast du das Schlimmste schon abgetan.

    Georg Keil

  32. Tatlos flüchtet der Feige beim Nahen des drohenden Schicksals; nur der kühnere Mann bietet voll Mut ihm die Stirn.

    Georg Keil

  33. Die Zeit mildert viel, macht aber nichts ungeschehen

    Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer

  34. Ein großer Schmerz verlangt nichts, als sich selbst überlassen zu bleiben; das bestgemeinte Wort klingt da leicht wie eine leere Banalität.

    Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer