Sprüche über Probleme
574 Sprüche — Seite 5
Der Schuldige flieht, auch wenn er nicht verfolgt wird.
— Annette von Droste-Hülshoff
Wie viele Trugschlüsse und Irrtümer gehen auf Kosten der Wörter und ihrer unsicheren oder mißverstandenen Bedeutung.
— John Locke
Der liebe Gott muss immer ziehen, dem Teufel fällt's von selber zu.
— Wilhelm Busch
Der Mensch, durchtrieben und gescheit, bemerkte schon seit alter Zeit, dass ihm hienieden allerlei verdrießlich und zuwider sei.
— Wilhelm Busch
Das ist meine allerschlimmste Erfahrung: Der Schmerz macht die meisten Menschen nicht groß, sondern klein.
— Dante Alighieri
Ein Rückschlag ist die Möglichkeit, etwas noch einmal neu und klüger anzufangen.
— Henry Ford
Auch in dem elendsten Dasein gibt es ein Häkchen, an das ein Faden des Heils sich anknüpfen könnte.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht.
— Friedrich von Schiller
In einem wankenden Schiff fällt um, wer stillesteht, nicht wer sich bewegt.
— Ludwig Börne
Das Schicksal ereilt uns oft auf den Wegen, die man eingeschlagen hat, um ihm zu entgehen.
— Jean de La Fontaine
Alle Sorgen nur auf morgen! Sorgen sind für morgen gut.
— Johann Wolfgang von Goethe
Schlägt dir die Hoffnung fehl, nie fehl dir das Hoffen! Ein Tor ist zugetan, doch tausend sind noch offen.
— Friedrich Rückert
Furcht und Habgier sind die Ursachen der Grausamkeit.
— Ferdinando Coelestinus Galiani
Schiffe stranden nur an Felsen, die Gott geschaffen hat.
— Gorch Fock
Der Mensch wandelt immer zwischen Abgründen, und ob er will oder nicht, besteht seine ihm eigenste Aufgabe darin, sein Gleichgewicht zu bewahren.
— José Ortega y Gasset
Der Hass, der Neid, das Geld: wie gut sie hetzen können!
— Paul Verlaine
Hindernisse sind diese schrecklichen Sachen, die man sieht, wenn man seinen Blick vom Ziel abwendet.
— Hannah More
Auf jedes Leben muss etwas Regen fallen. Manche Tage müssen dunkel und trübe sein.
— Henry Wadsworth Longfellow
Der längste Teil einer Reise – sagt man – ist das Durchschreiten der Haustür
— Marcus Terentius Varro
Nichts trocknet schneller als eine Träne
— Apollonius von Rhodos
Unsäglich Schweres wird von mir verlangt. Aber die Mächte, die mich so verpflichten, sind auch bereit, mich langsam aufzurichten, so oft mein Herz behängt mit den Gewichten der Demut hoch in ihren …
— Rainer Maria Rilke
Hindernisse sind jene furchtbaren Dinge, die du siehst, sobald du den Blick von deinem Ziel abwendest.
— Henry Ford
Fasst frischen Mut! So lang ist keine Nacht, dass endlich nicht der helle Morgen lacht.
— William Shakespeare
Wolle nie irgendeine Beunruhigung, irgendein Weh, irgendeine Schwermut von Deinem Leben ausschießen, da du doch nicht weißt, was diese Zustände an dir arbeiten.
— Rainer Maria Rilke
Für jedes menschliche Problem gibt es immer eine einfache Lösung: klar, einleuchtend und falsch.
— H. L. Mencken
Wer nicht täglich seine Furcht überwindet, hat die Lektion des Lebens nicht gelernt.
— Ralph Waldo Emerson
Wer die Erkenntnis der Sache nicht hat, dem wird die Erkenntnis der Worte nichts helfen.
— Martin Luther
Hindernisse können mich nicht aufhalten; Entschlossenheit bringt jedes Hindernis zu Fall.
— Leonardo da Vinci
Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen.
— Jean Paul
Kein Mensch weiß, was in ihm schlummert und zutage kommt, wenn sein Schicksal anfängt, ihm über den Kopf zu wachsen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Der Kummer darf sich nicht in unserem Herzen ansammeln wie Wasser in einem trüben Tempel.
— Vincent van Gogh
Den Haien entrann ich Die Tiger erlegte ich Aufgefressen wurde ich von den Wanzen.
— Bertolt Brecht
Wenn man schon fallen muss, muss man der Gefahr entgegenlaufen.
— Tacitus
Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben
— Konfuzius
Probleme kann man niemals mit der selben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind
— Albert Einstein
Das Leiden muss getragen werden, damit es vorübergeht.
— Dietrich Bonhoeffer
Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.
— Konfuzius
Man fällt anderen oft lästig, wenn man glaubt, ihnen nie zur Last fallen zu können.
— François de la Rochefoucauld
Toren und gescheite Leute sind gleich unschädlich. Nur die Halbnarren und die Halbweisen, das sind die Gefährlichen
— Johann Wolfgang von Goethe
Zu grosse Hast macht ungeschickt.
— Wilhelm Busch
Fast alles ist leichter begonnen als beendet.
— Johann Wolfgang von Goethe
Das Schicksal geht mit uns wie mit Pflanzen um: es macht uns durch kurze Fröste reifer.
— Jean Paul
Glücksgefühle sind wohltätig für den Körper, aber die Kräfte des Geistes werden durch Kummer entwickelt.
— Marcel Proust
Alle Stärke wird nur durch Hindernisse erkannt, die sie überwältigen kann.
— Immanuel Kant
Um jemanden leichter vergeben zu können, muss man eine kleine Sünde gegen ihn begehen, damit er auch etwas zu vergeben habe.
— Christian Friedrich Hebbel
Im Unglück sieht man die Wahrheit klarer.
— Fjodor M. Dostojewski
Überall, wo Zwist herrschen kann, da muss es auch eine Entscheidung geben.
— Dante Alighieri
Auf Angst und Schweiß folgt Ruh und Preis.
— Abraham a Sancta Clara
Wie alt man ist, merkt man an dem Grad des Mißbehagens, das einem die Konfrontation mit neuen Ideen bereitet.
— Anselm Feuerbach
Das Leid ist das schnellste Pferd zur Vollkommenheit.
— Eckhart von Hochheim
Wenn unsere Tage verdunkelt sind und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte, so wollen wir stets daran denken, dass es in der Welt eine große, segnende Macht gibt.
— Martin Luther King
Das Schicksal ist stärker als die Weisheit.
— Vergil
Vom Leid werden wir nur dadurch geheilt, dass wir es in seiner ganzen Tiefe erfahren
— Marcel Proust
Man muss dem Schicksal in den Rachen greifen
— Ludwig van Beethoven
Man muss verstehen, die Früchte seiner Niederlagen zu ernten
— Otto Stössl
Man vergißt vielleicht, wo man die Friedenspfeife vergraben hat. Aber man vergißt niemals, wo das Beil liegt.
— Mark Twain
Man muss einen Fehler mit Anmut rügen, und mit Würde bekennen.
— Friedrich von Schiller
Wer nach Rache strebt, hält seine eigenen Wunden offen.
— Francis Bacon
Die Phönizier haben das Geld erfunden. Warum bloß so wenig?!
— Johann Nepomuk Nestroy
Für jede angenehme Erwartung gibt's mindestens drei unangenehme Möglichkeiten.
— Wilhelm Busch