Sprüche über Probleme
574 Sprüche — Seite 4
Behutsamkeit gewinnt den Streit.
— Abraham a Sancta Clara
Nur ein Narr sorgt sich über Angelegenheiten, die er nicht beeinflussen kann.
— Samuel Johnson
In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.
— Albert Camus
Wer nicht glücklich ist, fühlt sich leicht am unglücklichsten beim ersten Erwachen des Frühlings. Wenn die Natur aufzuleben anfängt, möchte es so gern auch das Herz. Kummer und Sorgen drücken dann dop …
— Friedrich Julius Hammer
Reu’ ist aller Sünden Tod. Sie hilft dem Sünder aus der Not.
— Bernhard Freidank
Denn, leider Gottes, so ist der Schlechte, dass er immer was anderes möchte, auch hat er ein höchst verruchtes Gelüst, grade so zu sein, wie er eben ist.
— Wilhelm Busch
Bisweilen kommt, nachdem das Schlimmste überstanden ist noch Schlimmeres.
— Otto Weiss
Die Schwierigkeit ist immer klein, man muss nur nicht verhindert sein.
— Wilhelm Busch
Vielleicht heißt "leiden" nichts anderes, als ein tieferes Leben führen.
— Alexandre Vinet
Wenn mir aber was nicht lieb, weg damit! ist mein Prinzip.
— Wilhelm Busch
Die Gefolterten sagen zu allem ja und weil sie dann nicht zu widerrufen wagen, müssen sie alles mit dem Tode besiegeln.
— Friedrich Spee von Langenfeld
Wo Leid ist, ist Irrtum - wo Schmerz ist, muss immer etwas falsch sein.
— Prentice Mulford
Misserfolg ist die Chance, es beim nächsten Mal besser zu machen.
— Henry Ford
Lieber die Kraft dafür einsetzen, dass man den Schaden behebt, als sie mit Ärger zu verschwenden.
— Prentice Mulford
Je tiefer wir das Leiden durchschauen, umso näher kommen wir dem Ziel der Befreiung vom Leiden.
— Dalai Lama
Ein jedes Problem durchläuft bis zu seiner Anerkennung drei Stufen: In der ersten wird es lächerlich gemacht, in der zweiten bekämpft, in der dritten gilt es als selbstverständlich
— Arthur Schopenhauer
Ach der Tugend schöne Werke, gerne möcht ich sie erwischen, doch ich merke, doch ich merke, immer kommt mir was dazwischen
— Wilhelm Busch
Es ist törricht, sich im Kummer die Haare zu raufen, denn noch niemals ist Kahlköpfigkeit ein Mittel gegen Probleme gewesen
— Mark Twain
Was Macht hat, mich zu verletzen, ist nicht halb so stark wie mein Gefühl, verletzt werden zu können.
— William Shakespeare
Vor nichts soll man sich so hüten als vor dem Aufwachsen jenes Unkrauts, welches Anmaßung heißt und in uns jede gute Ernte verdirbt
— Friedrich Nietzsche
Neid ist die Angewohnheit, statt der eigenen Glücksgüter die der anderen zu zählen.
— Ernst von Feuchtersleben
Verschließe nicht deine Augen vor dem Leiden und lasse dein Bewusstsein nicht für seine Existenz abstumpfen
— Buddha
Würden wir auf nichts andres sehen als auf den Weg, dann wären wir bald am Ziel.
— Theresia von Avila
Im Recht zu sein, kann vor Gericht zum entscheidenden Nachteil werden
— Heinrich von Kleist
Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit. Sie begründet die Vielherrschaft der Dummen
— Marie von Ebner-Eschenbach
Nichts ist gefährlicher, als zwei Menschen auszusöhnen. Sie zu entzweien ist viel sicherer und leichter.
— Jean Paul
"Den Schreck dieses Augenblicks werde ich nie vergessen", fuhr der König fort. "Du wirst ihn vergessen", sagte die Königin, "es sei denn, du errichtest ihm ein Denkmal".
— Lewis Carroll
Ein großer Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht.
— Jean-Paul Sartre
Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft daran, um die Probleme herumzureden, als sie anzupacken.
— Henry Ford
Wer will denn alles gleich ergründen, sobald der Schnee schmilzt, wird sich's finden.
— Johann Wolfgang von Goethe
Es verrät Schwäche, bei kleinen Anlässen große Hebel in Bewegung zu setzen.
— Ernst von Feuchtersleben
Vergib stets deinen Feinden. Nichts ärgert sie so.
— Oscar Wilde
Wenn der Mensch zu seinem Leid von heute nicht immer auch sein Leid von gestern und sein Leid von morgen hinzurechnete, so wäre jedes Schicksal erträglich.
— Rupert Johann Hammerling
Man ist am meisten in Gefahr, überfahren zu werden, wenn man eben einem Wagen ausgewichen ist.
— Friedrich Nietzsche
Kein Wunder gibt es, keine Allmacht, um Geschehenes ungeschehen zu machen.
— Eduard Mörike
Du sollst dich der Sonne zuwenden, nicht dem Schatten.
— Friedrich Nietzsche
Beherzt ist nicht, wer keine Angst kennt, beherzt ist, wer die Angst kennt und sie überwindet.
— Khalil Gibran
Im Alter versteht man besser, die Unglücksfälle zu verhüten, in der Jugend, sie zu ertragen.
— Arthur Schopenhauer
Denn wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren.
— Gotthold Ephraim Lessing
Wohlbehagen ermattet den Geist, Schwierigkeiten erziehen und kräftigen ihn.
— Francesco Petrarca
Mancher findet nur darum ein Haar in der Suppe, weil er das eigene Haupt schüttelt, solange er ißt.
— Christian Friedrich Hebbel
Opfer müssen gebracht werden.
— Otto Lilienthal
Der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem
— John Galsworthy
Wir müssen es riskieren, anfechtbare Dinge zu sagen, wenn dadurch lebenswichtige Fragen aufgerührt werden.
Die Angst ist ein Netz, das uns der Böse überwirft, damit wir uns verstricken und zu Fall kommen. Wer Angst hat, ist schon gefallen.
— Dietrich Bonhoeffer
Niemand beging einen größeren Fehler als jener, der nichts tat, weil er nur wenig tun konnte.
— Edmund Burke
Bist du wütend, zähle bis vier, bist du sehr wütend, fluche.
— Mark Twain
Schicksalsschläge sind Bewährungsproben für die Lebensgrundsätze. Ohne sie würde niemand recht wissen, ob er ein ehrlicher Mensch ist oder nicht.
— Henry Fielding
Kein größerer Schmerz, als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück
— Dante Alighieri
Gebunden führt der Schmerz uns alle durch das Leben. Sanft, wenn wir willig gehn, rauh, wenn wir widerstreben.
— Albrecht von Haller
Wie beim Reiten: Nicht auf das Hindernis, sondern darüber schauen.
— Hugo von Hofmannsthal
Gegen einen Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf
— Theodor Fontane
Fünf Heilmittel gegen Schmerzen und Traurigkeit: Tränen, das Mitleid der Freunde, der Wahrheit ins Auge sehn, schlafen, baden...
— Thomas von Aquin
Wer seinen Zorn runterschluckt, hat ihn noch lange nicht verdaut.
— Sebastian Kneipp
Die stürmischen Wellen an der unruhigen Oberfläche lassen die Tiefen des Ozeans unberührt. Und dem, der an größeren und ewigeren Wirklichkeiten Halt findet, erscheinen die häufigen Wechselfälle sein …
— William James
Es ist sinnlos, dem Schicksal zu grollen, es nimmt keine Klagen an.
— Mark Aurel
Was Hände bauen, können Hände stürzen.
— Friedrich von Schiller
Wenn dein Leiden sich mehrt, so mehrt sich die Kraft, es zu tragen.
— Johann Kaspar Lavater
Vertage die Sorgen bis auf morgen, eh du's gedacht, kommt Hilfe über Nacht.
— Theodor Fontane