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Enttäuschungen sollte man verbrennen

Spruchbild: Enttäuschungen sollte man verbrennen  und nicht einbalsamieren

Enttäuschungen sollte man verbrennen und nicht einbalsamieren

Bedeutung

Mark Twain spricht über den Umgang mit Enttäuschungen in einem starken Bild. Verbrennen heißt: loslassen, verwandeln, nicht weiter mit sich tragen. Einbalsamieren dagegen bewahrt das Tote künstlich und macht es dauerhaft präsent. Der Spruch kritisiert das Festhalten an Kränkungen, gescheiterten Hoffnungen oder alten Verletzungen. Er fordert keinen schnellen Schlussstrich über echten Schmerz, aber er warnt davor, Enttäuschungen wie kostbare Erinnerungsstücke zu konservieren. Die Pointe ist klar, trocken und lebenspraktisch.

Verwendung

Der Spruch passt zu Neuanfängen, Trennungen, beruflichen Rückschlägen, Tagebuchtexten oder Gesprächen über Loslassen. Er eignet sich, wenn jemand nicht im Nachtragen steckenbleiben soll. Bei sehr frischen Verlusten oder traumatischen Erfahrungen wäre er zu hart; dort braucht es zuerst Anerkennung des Schmerzes.

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Über Mark Twain

Über den Autor

Schriftsteller · US-Amerikanisch · 1835 - 1910

Mark Twain (1835–1910) schuf mit Tom Sawyer und Huckleberry Finn zwei der bekanntesten Figuren der amerikanischen Literatur und entlarvte in seinen Werken Rassismus und gesellschaftliche Heuchelei.

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Twain, bürgerlich Samuel Langhorne Clemens, gilt als Meister des amerikanischen Realismus. Seine humoristischen Erzählungen zeichnen sich durch Lokalkolorit und präzise Beobachtungen sozialen Verhaltens aus. Mit scharfzüngiger Gesellschaftskritik durchleuchtet er die Widersprüche und die Verlogenheit der amerikanischen Verhältnisse seiner Zeit.

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