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Ratten und Eroberer

Spruchbild: Ratten und Eroberer  dürfen im Unglück keine Gnade erwarten.

Ratten und Eroberer dürfen im Unglück keine Gnade erwarten.

Bedeutung

Charles Caleb Colton, der englische Geistliche und Aphoristiker, formuliert in diesem Zitat eine politisch-moralische Beobachtung über Macht und Gnade: Ratten und Eroberer werden im Unglück gleich behandelt – von keinem darf man Gnade erwarten. Das ist eine bittere Analogie: Ratten werden bekämpft, weil man sie fürchtet; Eroberer, die scheitern, erleiden dasselbe Schicksal. Macht, die nichts mehr zu geben hat, zieht keine Loyalität und keine Milde auf sich. Colton, der selbst ein unkonventionelles und abwechslungsreiches Leben führte, beschreibt damit eine harte Wahrheit über Machtdynamiken.

Verwendung

Passend als Colton-Zitat in Texten über Macht, Loyalität und die Konsequenzen des Scheiterns sowie für Beiträge über politische Psychologie, Geschichte und die Gesetze des Überlebens. Auch geeignet als einprägsames ironisches Wort in Reden über die Realität von Macht und die Grenzen menschlicher Gnade.

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Über Charles Caleb Colton

Über den Autor

Schriftsteller · Englisch · 1780 - 1832

Charles Caleb Colton (1780–1832) schrieb die Aphorismensammlung „Lacon“ und führte ein exzentrisches Leben zwischen Kirche, Spiel und Exil.

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Er war zunächst Geistlicher der Church of England, verließ diesen Weg aber nach Skandalen und Schulden. Colton reiste viel, lebte zeitweise in Paris und sammelte Kunst. Seine Sentenzen kreisen um Eitelkeit, Ehrgeiz, Gesellschaft und Selbsttäuschung.

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Quadratisches Spruchbild: Ratten und Eroberer  dürfen im Unglück keine Gnade erwarten.

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